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Die streitbaren Mitglieder der Bürgerinitiativen wollen die Bebauung am Steinhof-Areal um jeden Preis verhindern.
vergrößern 450x448Wien - Ob es am Dienstag zu der vom Profil prognostizierten friedlichen Einigung in Sachen Bebauung von Steinhof kommen wird, ist fraglich. Die Vertreter der in die Mediation involvierten Bürgerinitiativen reagieren auf Nachfrage des Standard verärgert auf eine Meldung der aktuellen Ausgabe des Wochenmagazins.
"Wir unterschreiben, dass es keinen Konsens gibt", sagt Gerhard Hadinger von der Initiative "Steinhof erhalten". Er empfindet den Vorstoß als Vertragsbruch - elementare Spielregel für alle Teilnehmer des Verfahrens sei Geheimhaltung von Interna. Es sei niemals die Rede davon gewesen, dass in der Vereinbarung mit der Stadt und den beteiligten Firmen, die am 4. September unterzeichnet werden soll, die Bürgerinitiativen ihr Mitspracherecht an ein Expertengremium abtreten.
"Diesem Zwang werden wir uns nicht unterwerfen", entrüstet sich Carola Röhrich von der Initiative Flötzersteig. Die Initiative Denkmalschutz ist schon vor Wochen aus den Verhandlungen mit der Stadt und den Bauträgern ausgestiegen, weil sie mit den Rahmenbedingungen der Mediation nicht einverstanden war.
"Wir wehren uns weiterhin gegen jedes noch so kleine Haus", kündigt Röhrich an. Die Mediation sei für alle Beteiligten emotional und zeitlich "ungeheuer belastend" gewesen. Die Gesiba, neben der Vamed einer der beiden Bauträger, hatte ursprünglich ein Ultimatum bis Ende August gestellt und dieses nun bis Ende November erweitert. Spätestens dann soll ein raumplanerisches Nutzungskonzept vorliegen. Die Bürgerinitiativen können Mitglieder für das Expertengremium vorschlagen, aber nicht benennen.
Grünen-Gemeinderätin Jennifer Kickert sagte dem Standard, dass dieses Expertengremium nun quasi einen Blankoscheck bekommen soll, sprich: Was entschieden wird, wird umgesetzt - "unter Berücksichtigung der schützenswerten Substanz" auf dem Gelände, wie es in der Vereinbarung heißen soll, von der Kickert annimmt, dass sie am Dienstag unterschrieben wird. Dieser Passus sei "ein Risiko für alle Beteiligten".
Die Grüne geht davon aus, dass "80 Prozent der Beteiligten an den Bürgerinitiativen damit leben können", es soll aber schriftlich festgehalten werden, dass es abweichende Meinungen gebe. Und es sei "klar, dass man den Bürgerinitiativen nicht verbieten kann, weiterhin für ihr Ziel zu kämpfen" - und das sei für einige eben die komplette Verhinderung des Wohnungsbaus.
Der Konflikt beschäftigt die Stadtregierung schon seit über einem Jahr; nachdem die Kronen Zeitung den Wohnungsbau torpedierte, verkündete Bürgermeister Michael Häupl (SP) Ende Oktober 2011: zurück an den Start. (Andrea Heigl, Julia Herrnböck, DER STANDARD, 4.9.2012)
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Ein Wohnungsanlage in dieser Gegend ist der absolute Schwachsinn. Die Anbindung durch öffentlichen Verkehr ist nicht gegeben. Es sieht so aus, als sollten dort Luxus-Sozialwohnungen für "Parteifreunde" entstehen.
Wesentlich besser wäre es, die Jugendstillgebäude z.B. als Museum oder anderen öffentlichen Einrichtungen zu nutzen.
Diese Grafik ist kein Meisterwerk. Das Reha-Zentrum dürfte weiter rechts errichtet werden, nicht dort, wo die Beschriftung ist.
Weiß man eigentlich, ob die auf dem Plan schraffierten Pavillons schon verkauft wurden bzw. was dort gemacht werden soll?
Dort hätten die diversen Bürgerinitiativen nämlich vermutlich noch die einmalige Chance, einen typischen Wiener Grundstücksdeal zu verhindern. Außerdem sind diese Pavillons zu schade, um sie auf Wiener Art zu "verwerten".
Bitte, das Reha Zentrum ist aber nicht in den Steinhofgründen neben der Otto-Wagner-Kirche sondern am östlichen Rand des Spitalgeländes. Das wäre ja sonst ein nochmals viel größerer Skandal, als es bereits schon ist.
selbstverständlich liegt das neue VAMED Reha zentrum innerhalb der Steinhofmauer und auf dem Spitalsareal des Otto Wagner Spitals.
nur des Denkmalschutzes hat man sich geschickt "entledigt".
Wien ist eben "anders", leider.
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