Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Für die Umwelt ist biologischer Anbau jedoch deutlich besser.
Stanford/Wien - Sie wolle mit ihrer Studie Verbraucher aufklären und nicht vom Kauf von Bio-Lebensmitteln abbringen, sagt Dena Bravata von der renommierten Stanford University in Kalifornien. Schließlich würden viele Menschen Bio-Nahrungsmittel wegen des Geschmacks, der Tierhaltung oder der Folgen konventioneller Landwirtschaft für die Umwelt konsumieren, erklärt die Medizinerin.
Doch wie sie nun in einer Übersichtsstudie gemeinsam mit Kollegen herausfand, ist Bio-Essen nur wenig gesünder als konventionelle Nahrungsmittel.
Die Forscher sichteten für ihre Meta-Analyse, die im Fachblatt "Annals of Internal Medicine" erschien, tausende Studien und wählten 223 Untersuchungen aus, die entweder den Nährstoffgehalt oder die Belastung mit Bakterien, Pilzen oder Pestiziden verglichen. 17 Studien - darunter sechs klinische Versuche - betrachteten außerdem Gruppen, die sich biologisch oder herkömmlich ernährten. Die Untersuchungszeiträume betrugen allerdings nur zwei Tage bis zwei Jahre.
Die Ergebnisse zeigen keinen wirklichen Vorteil für Bio-Essen: Der Vitamingehalt unterschied sich den Forschern zufolge kaum, Fette und Proteine waren ähnlich verteilt. Krankheitserreger kamen in keiner der beiden Gruppen häufiger vor. Einziger Unterschied: Bio-Lebensmittel waren seltener mit Pflanzenschutzmitteln kontaminiert - auch wenn sie nicht zu 100 Prozent frei davon waren. Zwei Studien etwa wiesen im Urin von Kindern, die sich biologisch ernährten, geringere Pestizid-Rückstände nach. (APA/tasch, DER STANDARD, 4.9.2012)
Abstract
Annals of
Internal Medicine: Are Organic Foods Safer or Healthier Than Conventional Alternatives?: A Systematic Review
Der Wettbewerb von Männern jeden Alters um junge Partnerinnen könnte im Lauf der Evolution zu Konsequenzen für die Frauen geführt haben
Heikles Thema: Menschliche Stammzellen in eine befruchtete tierische Eizelle einsetzen
Im portugiesischen "Sexlab" werden die körperliche Erregung und ihre Probleme erforscht
Aktionsplan Biotech des Wirtschaftsministeriums präsentiert
Wiener Mediziner war ein Wegbereiter der Penicillintherapie in Tablettenform
Wichtiges Transportprotein in den Zellen der Bauchspeicheldrüse identifiziert
Grazer Forscherin analysiert entscheidenden Einfluss des präfrontalen Cortex
Neue Erkenntnisse zur Entstehung und Ausbreitung der Alzheimerkrankheit im Gehirn
Forscher finden Mechanismus, der die DNA-Verpackung nach Bedarf lockert, damit Erbinformation abgelesen werden kann
Forscher stellen anhand von neuronalen Markern bei Säuglingen ab fünf Monaten bewusste, wenn auch verlangsamte, Wahrnehmung fest
Forscher haben die Verteilung von Pilzen auf der Hautoberfläche untersucht
Deutsche Forscher entschlüsseln die sehr stabile Struktur Proteins C4BP aus der menschlichen Immunabwehr
Grazer Forscher: OMVs besitzen die Antigene in der natürlichen Anordnung
US-Forscher: Größe und Vernetzung des Hippocampus geben über Mathe-Lernfortschritt Auskunft
Eiweiß stellt Stoffwechsel im Muskel um und verhindert Ansammlung von Laktat
Molekularbiologin Angelika Amon befasst sich mit zellulären Ursachen der Krebsentstehung - 300.000-Euro-Auszeichnung gemeinsam mit Ivan Dikic erhalten
Untersuchung mit Kryo-Elektronenmikroskop zeigt: höhere Lebewesen haben auch komplexer aufgebaute Proteinfabriken
US-Wissenschafter verglichen die neuronale Aktivität im Hippocampus von Ratten, die sich in der realen und einer virtuellen Welt fortbewegten
Interaktion mit der Umgebung formt das Gehirn
Forscher stellen mithilfe gentechnischer Methoden sogenannte Nanobodies her
Kinder und Jugendliche sammeln Staub für die Wissenschaft - Salzburger Molekularbiologen wollen damit die Hintergründe für die Entstehung von Allergien untersuchen
Öffnungs- und Schließmechanismus genauer untersucht - Ionenkanäle sind wichtige Angriffspunkte zahlreicher Medikamente
Wiener Wissenschafter klärten Mechanismus auf, wie bakterielle Infektionen nach vorhergehender Ansteckung mit Viren fatale Auswirkungen haben können
Menschen, die sich für bio entscheiden, tun dies doch vor allem aus folgenden Gründen:
• kein Gift (natürlich gibts schon überall Pestizide, die Felder der Biobauern liegen ja nicht auf einem anderen Planeten)
• Schonung der Umwelt
• vernünftiger Umgang mit den Ressourcen
• weniger Tierleid
Dass bei Fetten, Proteinen und Vitaminen kein besonderer Unterschied ist, ist doch eh klar. Warum sollte denn da bitte ein Unterschied sein?
Ihre vier Gründe stimmen alle nicht.
Bioställe produzieren auch in Massen und gute konventionelle Ställe sind optimal an die Tiere angepasst.
Bio verbraucht sehr viel Boden, weil der Ertrag so gering ist. Dieser zusätzlich verbrauchte Boden könnte ohne Bio der Natur überlassen werden.
Die Umweltschonung ist auch falsch, wie gerade der Einsatz von Schwermetallen im Bio-Obstbau zeigt. Damit wird er Boden vergiftet. Diesen Unsinn müssen Biobauern deshalb machen, weil ihnen der Einsatz moderner Pflanzenschutzmittel, die völlig biologisch abbaubar sind, verwehrt bleibt.
Das Gift der Biobauern liegt also vor allem in Form von Schwermetallen im Boden, der langsam davon kaputt wird.
im Ernst - es wurde alles abgestritten, bis Global selber untersuchte - 2 hochgiftige Pestizide, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden - ein Kind hatte Anfälle, die Ärzte fanden nichts, bei einem Gärtner verkümmerten die Tomatenpflanzen, die BH und andere stritten alles ab - die Selbstuntersuchung brachte es ans Tageslicht, nie gekannte Werte - es wurde die BH konfrontiert - Fernsehen durfte nicht filmen - ja das liebe GEld - egal, ob wer draufgeht oder nicht - sind sie auch so eine Sorte Mensch - ich zähle nicht dazu
Vermutlich ist manchen eine Art Gehirnwäsche vorausgegangen. Und deshalb halte ich den meisten Biobauern auch zugute, dass sie es ernst meinen. Anderes kennen sie ja meistens kaum.
Allerdings graust mir vor Leuten die Angst zum Geschäftsmodell gemacht haben.
aber klar, ihre Pestizide, Fungizide, Antibiotika sind wesentlich gesünder - jetzt im Puls 4 -Spiegel TV Österreich - die Lebensmittelskandale - Mahlzeit und Lügen, Lügen, Lügen - Gier, Gier, Gier usw.
Geht es Ihnen nicht gut? Sie scheinen sich ja mächtig zu ärgern. Ich habe die Sendung gestern zwar nicht gesehen und muss jetzt auch gerade noch arbeiten, aber ich habe gehört, die angeblichen Vorzüge der Biolandwirtschaft wurden ziemlich entlarvt.
Außerdem sind 300 Gramm Kupfer pro Hektar die sich nicht abbauen auf die Dauer auch ganz schön viel. Im Gegensatz dazu sind die Produkte der modernen Chemie großteils völlig biologisch abbaubar. Im Essen ist nichts mehr davon drin. Die Grenzwerte sind so niedrig, dass es völlig unbedenklich ist.
wir haben noch das Glück, in kleinen Strukturen zu leben und dieses Bio ist einfach gesünder - es wird aber immer schwieriger, da nur die Großen die Chance bekommen, aber dann kommen ja die Agrarfirmen und wie gestern zu sehen war, mit ein bisschen Pulver gibt die Kuh 20 Liter Milch mehr, das Fleischrinder bekommen auch ein Zusatz, dann wird nicht pro Tag 1 kg Fleisch angesetzt, sondern 3 Kg - Kostenplus 400 Euro pro Rind - übrigens bei dieser Landwirtschaftsmesse ist nur die Pharma anwesend - aber sie sagen sicher wieder, alles gesund - bio nur für Dumme
Hallo Echinacea....glauben Sie das wirklich, oder können Sie das beweisen? Wenn ja, dann tun sie das bitte. Und wenn nein.....dann behaltens doch bitte diese Theorie für sich. Aber mir scheint dass Sie sehr vehement für das was sie glauben wollen, einstehen. Wie ist das doch gleich mit den ach so bösen Machenschaften mancher Milchabnehmer?
wer ist leicht ein böser Milchabnehmer, bitte genauer schreiben, kenne mich nicht aus - aber wenn sie es wissen wollen, wir sind mit der Freien Milch wieder auf gleicher Höhe von den Molkereien - sie können uns nicht vernichten, wir ziehen das durch, noch etwas, letzte Woche bekamen wir Besuch vom obersten Molkereiboss - wir dürften ohne Abschläge zurück, sie würden uns brauchen - die anderen Molkereien Woerle und Pinzgaumilch haben kein Aufsehen gemacht, die haben gleich überrissen, dass sie die Milch brauchen - unsere hat große Töne gespuckt und kommt jetzt angekrochen - einiges kann man erwarten und wir sind stolz darauf, denn die Bauern von Molkerei gratulieren uns und sind froh, dass wir es getan haben - sie hatten einen guten Preis
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.