WearFair: Upcycling statt Recycling

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    foto: wearfair

Am 28.9. öffnet WearFair - die Messe für faire und ökologische Mode - wieder ihre Pforten. Neu im Programm ist der Upcycling-Award 2012

Linz - Zum fünften Mal findet Ende September die "weltbewusste" Modemesse in Sachen Fairness und Ökologie statt - diesmal in den denkmalgeschützten Räumlichkeiten der Tabakwerke Linz. "Wir freuen uns, dass mehr als 120 nachhaltige Modemarken aus ganz Europa zeigen werden, wie vielfältig und umfassend das Angebot an fairer und ökologischer Mode bereits geworden ist", sagt Mitveranstalter Daniel Hügel von Südwind. WearFair 2012 bietet neben Mode aus garantiert sozial verantwortlicher und ökologischer Produktion auch eine Plattform, um sich über die aktuellen Entwicklungen im Bereich nachhaltiger Mode zu informieren.

Mehrwert aus Müll

Neu im Programm ist Design und Style aus dem Upcycling-Bereich. Hier dient Abfall als Ausgangsmaterial für kreative Schaffensprozesse. Der Energieaufwand für die Herstellung der "neuen" Produkte wird im Vergleich zum Recycling geringer gehalten und auch der Mehrwert beziehungsweise die "Qualität" des Abfalls ist höher. Etwa zehn Aussteller haben dieses Angebot angenommen und nehmen damit am neu initiierten Upcycling Award 2012 teil. Die Designer reichten jeweils ein Foto ihres Produkts ein, das nun auf facebook angesehen werden kann. Die Jury setzt sich aus allen Interessierten zusammen, die ihren Favoriten mit einem "Gefällt mir" versehen. Das Produkt mit den meisten Stimmen gewinnt. (red, derStandard.at, 3.9.2012)

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3 Postings
???

Schon alleine die Mode selbst ist ein Weg Kurzlebigkeit - weil out -> wegwerfen oder 10 Jahre aufheben.
Eines der wneigen tollen Produkte ist die Jen. Tragen bis kaputt. Alles andere ist Konsumwahnsinn. Egal ob recyclebar oder verrottbar.
Und was ist an normaler Baumwolle eigentlich schlecht ... nur die Qualität sollte stimmen.

"upcycling" ...

Erinnert mich immer an das da http://www.regretsy.com/category/garbage/

Also ich will ja niemanden den Spaß verderben.

Aber ich finde reccycling doch irgendwie sinnvoller als upcycling. Warum? Falsch verstandene Ökologie halt.

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