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Wien - China soll auf Sicht der wichtigste Einzelmarkt für den börsenotierten Kranhersteller Palfinger sein. Dort baut Palfinger nun ein Werk, das im Vollausbau mit mehreren hundert Beschäftigten die größte Fabrik in der Gruppe werden wird, wie ein Palfinger-Sprecher sagte. Für das dazu errichtete Joint Venture mit der chinesischen Sany-Gruppe (50:50) ist nun das behördliche Okay da.
Produziert wird zunächst in dem bestehenden Sany-Werk in Ningxiang. Die Errichtung eines eigenen Werks sei bereits in Planung, teilte Palfinger mit. Die erforderlichen Investitionen in den nächsten Jahren werden mit 100 Mio. Euro beziffert.
Nur sechs Monate habe es bis zur Genehmigung des Gemeinschaftsunternehmens gedauert, berichtete das Unternehmen. Nun werde man "umgehend" die operative Tätigkeit aufnehmen. "Wir gehen davon aus, dass wir noch in diesem Jahr erste Verkaufserfolge erzielen", erklärte Palfinger-Chef Herbert Ortner in der Mitteilung. Der Markt für Lkw-Kräne wächst in China im Jahr derzeit um ein Viertel. Das soll weiter anhalten.
Seit Februar hat Palfinger mit dem größten Hersteller von Baumaschinen in China und dem siebentgrößten weltweit, Sany Heavy Industry Co., Ltd, eine Vereinbarung für zwei Joint Ventures. Die "Sany Palfinger SPV Equipment Co., Ltd." wird in China Palfinger-Geräte für den chinesischen Markt produzieren und verkaufen. Die "Palfinger Sany International Mobile Cranes Sales GmbH" mit Sitz in Salzburg wird von Sany produzierte Mobilkrane in Europa und GUS vertreiben.
Unmittelbar nach der Gründung von Sany Palfinger wird laut Palfinger der Verkaufsstart der ersten beiden Lkw-montierten Teleskopkrane erfolgen. Vor Jahresende werden zwei weitere Modelle folgen und die ersten drei regional angepassten Krane am Markt eingeführt.
Die Palfinger Gruppe mit Sitz in Salzburg hat 5.600 Mitarbeitern und setzte 2011 rund 850 Mio. Euro um. (APA, 3.9.2012)
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