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Ein neues Kältemittel mit der Bezeichnung R1234yf sorgt für Aufregung.
Wien - Der VCÖ (Verkehrsclub Österreich) plädiert für die Verwendung von CO2 als Kältemittel in Auto-Klimaanlagen: Dieses arbeite effizient, sei kostengünstiger und nicht brennbar, hieß es am Montag bei einer Pressekonferenz in Wien, bei der deutsche Experten eindringlich vor dem von der EU-Kommission für Neuwagen vorgeschriebenem Kältemittel R1234yf warnten: Diese Chemikalie sei leicht entflammbar und deshalb bei Unfällen gefährlich.
Vorerst wird R1234yf aber nur marginal eingesetzt, da es kaum lieferbar sei, wie Patrick Huth von der Deutschen Umwelthilfe sagte. Aus diesem Grund wird vorläufig noch 134a verwendet, das 1.430 Mal so klimaschädlich ist wie CO2. Aus diesem Grund hat die EU für Kältemittel in Auto-Klimaanlagen einen Grenzwert festgesetzt: Sie dürfen nicht mehr als 150 Mal so klimaschädlich sein wie CO2. R1234yf schafft diese Hürde zwar locker, allerdings entsteht im Brandfall Fluorwasserstoff, der mit Wasser Flusssäure bildet: Diese wirkt ätzend auf Haut, Schleimhäute und Bindehaut.
Laut dem deutschen Verkehrsberater Axel Friedrich könnte CO2, unter hohem Druck als Kältemittel verwendbar, im Winter zum Beheizen des Fahrzeugs verwendet werden, worin er einen weiteren Vorteil sieht. "Wir können nicht nachvollziehen, dass eine solche Lösung nicht genommen wird", sagte der Fachmann. Eine Klimaanlage mit CO2 würde rund 50 Euro mehr kosten, da druckfeste Materialien verwendet werden müssen. Der Verbrauch würde nach seinen Angaben um 30 Prozent sinken. (APA, 3.9.2012)
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Maßnahme könnte fortgesetzt werden
Was sind eigentlich die Nachteile von thermoakustischen Kältemaschinen? Weshalb wird das Prinzip kaum verwendet?
Braucht man zu große Oberflächen/zu hohen Druck für einen ausreichenden Wärmetransport?
Ist der Wirkungsgrad schlechter?
Kennt sich da wer aus?
Ich kenn mich auch nur ein wenig aus.
Soweit ich weiß, verwendet man die Dinger für den Tiefsttemperaturbereich aber nicht für Zwecke wo Leistung gefragt ist. Der Wirkungsgrad ist recht bescheiden. Wenn ich mich recht erinnere, gibt es Prototypen, die es gerade mal auf 35% schaffen.
Ich frage mich zwar, was genau die 35% dabei ausdrücken. Gepumpte Wärme pro eingesetzter mechanischer Arbeit wird es ja kaum sein?
Aber wenn von "bescheiden" die Rede ist, kann man wohl davon ausgehen, dass die Dinger ineffizienter sind als herkömmliche Kältetechnik mit Phasenwechsel.
Guter Punkt. Ich war wohl etwas ungenau. Zum Einen sind es nur 30% zum Anderen ging es dabei um einen Generator. Die 30% bezogen sich also auf die elektrische Ausgangsleistung.
Siehe auch:
http://www.lanl.gov/thermoaco... /ICSV9.pdf
Ich bezog mich auf das Modell auf Seite 6
Habe hier einen Link gefunden:
http://www.autoklimaanlage.info/fileadmin... -02-15.pdf
Das dürften also zur Zeit vor allem folgende Modelle sein:
Mercedes B-Klasse
Mercedes SL
Hyundai i30
Hyundai iX45
Kia cee'd
Subaru XV
Subaru Impreza
Toyota Prius Plus
CO2 ist technisch natürlich möglich, wurde bisher aber für größere Anlagen eingesetzt.
Die hohen Drücke sind heute handhabbar, schließlich wird auch Kraftstoff problemlos in Common Rail mit vergleichbaren Drücken bewfördert.
Also nicht gleich immer jede Idee mießmachen...
Vollkommen richtig. Laut meinen Informationen, haben die Zulieferer praktisch lieferfertige Anlagen in CO2 Technik entwickelt.
Allerdings sind 1000e Arbeitsplätze in der chemischen Industrie futsch wenn C02 kommt. Das wird man kurzfristig nicht zulassen. Kurzfristig würde sich auch der Preis der Klimatechnik im Auto verdoppeln.
dann schreibt er (bzw. lässt schreiben) gleich mal ein aktionsprogramm und lenkt die millionen um für kältemittel für klimaanlagen in autos...
Im Ernst: technisch ist CO2 sicher eine gute alternative.
Spannend finde ich auch den EU-Grenzwert mit "150 Mal so klimaschädlich wie CO2".
ist immer wieder für den Nachweis gut, dass gut gemeint eben nicht gut sein muss. Nachteil am CO2 als Kältemittel ist die Neigung, dass enstehendes Trockeneis, eher Trockenschnee, genau dort auftritt, wo man besser keine abrasiven Mittel mit nahezu Schallgeschwindigkeit brauchen kann.
Mit Trockeneis/Trockenschnee wird nämlich üblicherweise "sand"gestrahlt und der kann schon beim Farbspritzen entstehen, wenn höhere Mengen aus der Flasche dekomprimiert werden.
und schon meint er "Experte" zu sein - obwohl er nichts von der Sache versteht.
Nun ist deren Sache.
Nur sollte man das nicht so abdrucken, als ob das ein ernstzunehmender Bericht wäre.
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