Stadt Brüssel gibt erstmals Rolle bei Deportation zu

3. September 2012, 12:27

Studie soll Rolle der Kommune bei den Verfolgungen genauer klären

Brüssel - Die Stadt Brüssel hat erstmals offiziell ihre Rolle bei der Deportation von jüdischen Bürgern während des Zweiten Weltkriegs zugegeben. 1940 hatte der damalige Bürgermeister Joseph Van de Meulebroeck zugestimmt, ein Verzeichnis mit 5.640 Juden anzulegen. "Ohne dieses Register der Juden hätten die schrittweisen Verhaftungen und und die Razzia vom September 1942 nicht dieselbe Wirkung in Brüssel gehabt", sagte Bürgermeister Freddy Thielemans am Sonntag laut der Nachrichtenagentur Belga bei einer Feierstunde.

Der Bürgermeister der belgischen Hauptstadt gab bei Wissenschaftlern eine Studie in Auftrag, um die Rolle der Kommune bei den Verfolgungen genauer zu klären. Belgien war von 1940 bis 1944 von deutschen Truppen besetzt. (APA, 3.9.2012)

Selbstgerechtigkeit

ich möche mir die Leute von heute anschauen, wenn sie in so einer Lage wären, besonders die mit dem Mainstream unserer Tage schwimmen habe ich im Verdacht, sehr fleißig in so einem Fall zu sein. Der Wind bestimmt die Marschrichtung?

welche Erkenntis?

Brüssel war besetzt. Natürlich waren da Schlüsselpositionen mit NAZIs besetzt. NAZI hat überall auf der Welt gegeben.

Pflichtbewußtsein

Nennt man das. Muss ich schon wo anders gehört haben - wo denn wohl ?

nein, Überheblichkeit

jedenfalls gibt das den efflern wie bei allem anderen die möglichkeit zu sagen: "brüssel war schuld"

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.