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Bus und Bahn statt Auto: Das Land Kärnten setzt Anreize
Um die Kärntner von "der Pünktlichkeit, den kurzen Intervallen und der hohen Qualität" des öffentlichen Verkehrs in ihrem Bundesland zu überzeugen, locken sie die Kärntner Linien mit einer kostenlosen Wochenkarte. Fahrplanhefte mit den Gutscheinen der Aktion "Darauf fährt Kärnten ab" gehen in den nächsten Tagen an alle Kärntner Haushalte.
Den öffentlichen Verkehr zu nutzen schone die Umwelt und die Brieftaschen, außerdem sorge es für Wertschöpfung im Land und sichere rund 4.000 Arbeitsplätze, sagte Landeshauptmann und Verkehrsreferent Gerhard Dörfler bei der Präsentation.
70.000 Euro Subvention
Laut Albert Kreiner, Leiter der Infrastrukturabteilung des Landes, setzt Kärnten 70.000 Euro für die Aktion ein, mit der man das Bewusstsein für den öffentlichen Verkehr stärken wolle. Kreiner verwies in einer Aussendung auf rund 142 Millionen Euro Wertschöpfung durch den öffentlichen Verkehr in Kärnten.
Die Karte gilt mit Wahl einer beliebigen Strecke im gesamten Verbundraum Kärnten. Einsendeschluss ist am 28. September 2012. (red, derStandard.at, 3.9.2012)
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Zuerst wird zugeschaut, wie in Kärnten wie überall in den Dörfern die Greißler eingehen und die Postämter zugesperrt werden, dann werden außerhalb der Dörfer nur mit dem Auto erreichbare Einkaufszentren errichtet. Ich kenne Dörfer, die nicht einmal eine Busverbindung zum Gemeindeamt fahren. Selbst eingefleischte Öffifahrer haben mittlerweile ein Auto.
Die Parkplatzanlagen der seengebiete hatten bisher einen Shuttlezubringer zur Bergstation für die massenhaft Skifahrer. Jetzt gibt es mitten im idyllischen Dorf am See ein riesiges Parkhaus bei der Bergstation. Aber jetzt machen wir Werbung für die Öffis? Das ist Verarschung pur und die blödeste Poltik, die man sich vorstellen kann.
in kärnten tun's so, als würde das land nicht schon lange am tropf des finanzausgleich hängen - da wird viel mehr reingebuttert als rauskommt. und dann geben sie das geld mit beiden händen aus als ob sie's hätten. ich find's ja gut, dass der öffentliche verkehr gefördert werden soll, aber gerade in kärnten hat sowas immer eine schiefe optik... vor allem, wenn's dann im wahlkampf als zuckerl von lh dörfler verkauft wird...
Jetzt fährt jeder Kärntner zwei Mal mit dem Bus - wie es beim Wahlvolk so ist braucht die ungewohnte Situation mit Fahrplanlesen, Stationen zählen, orientieren etc. so viel Gehirnkapazität, dass das kurzerhand die Erinnerung an die FPÖ-Skandale der letzten Zeit gelöscht wird.
Ein Geniestreich.
1. ich bin aus Wien. Was da in Kärnten vor sich geht, tangiert mich gerade mal als nicht abstimmungsgeltender Leser.
2. nicht jeder hat Verwendung für eine Jahreskarte und für diese Zielgruppe wurde der ÖV um 33% teurer. Das ist eben das, was die Grünen brachten und es Umweltschutz nannten...
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