Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Amsterdam/Wien - Etwas mehr als eine Woche vor den Neuwahlen in den Niederlanden liegt die rechtsliberale Regierungspartei laut einer aktuellen Umfragen des Marktforschungsinstitutes Ipsos Synovate wieder auf Platz eins. Zulegen konnte auch die sozialdemokratische Arbeiterpartei (Partij van de Arbeid, PvdA), die demnach auf 26 im insgesamt 150 Sitze umfassenden Parlament kommen würde, wie die Nachrichtenagentur ANP berichtete. Die bisher in Umfragen sehr starken Sozialisten (SP) unter Emile Roemer hingegen verzeichnen leichte Verluste.
Die Partei von Regierungschef Mark Rutte, die Partei für Freiheit und Demokratie (VVD), wäre laut der Umfrage mit 34 Sitzen auch diesmal stärkste Kraft in der Zweiten Kammer ("Tweede Kamer"). Nach den Wahlen 2010 kam sie auf 20,5 Prozent der Stimmen und somit 31 Sitzen.
Knapp dahinter lag die größte Oppositionspartei, die PvdA, die zuletzt Verluste hinnehmen musste, nun aber wieder Boden gutzumachen scheint. Parteichef Diederik Samson bekam zuletzt für seine Auftritte in TV-Debatten durchwegs positive Kritik.
SP-Chef Roemer hingegen, der sich in Umfragen währen der vergangenen Wochen ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Rutte lieferte, muss sich nun mit nur mehr 27 Sitzen zufriedengeben. Das sind trotzdem noch immer fast doppelt so viele, wie die Sozialisten bisher im Parlament haben.
Die Christdemokraten, momentan viertstärkste Partei, sacken weiter ab und erhalten der Ipsos-Umfrage zufolge nur mehr 13 Sitze (derzeit: 21) im Parlament. Die Partei für die Tiere (Partij voor de Dieren, PvdD) können ihre Mandate von zwei auf vier verdoppeln, auch die sozialliberale D66 legt demnach um vier Sitze (auf 14) zu.
Geert Wilders rechtspopulistische Freiheitspartei (PVV) - bisher drittstärkste Partei - kommt laut der Umfrage auf 20 Mandate, das sind vier weniger als sie derzeit im Parlament innehaben. Wilders hat in der Bevölkerung und vor allem bei seinen Politiker-Kollegen Vertrauen verloren, als er im April der Minderheitsregierung seine Unterstützung bei den Verhandlungen für einen neuen Staatshaushalt entzog. Zwar konnte das Sparpaket später mit den Stimmen kleinerer Oppositionsparteien beschlossen werden, die Regierung Rutte zerbrach dennoch.
Die Neuwahlen finden am 12. September statt, insgesamt treten 21 Parteien an. (APA, 3.9.2012)
Eine Besonderheit der niederländischen Verfassung bringt der Argentinierin den Titel der Königin
Beatrix war äußerst beliebt - Sie spielte innerhalb der der verfassungsrechtlichen Grenzen in der niederländischen Politik eine wichtige Rolle
Amtsübergabe nach 33 Jahren - Rede an die Nation: Ältester Sohn Willem-Alexander folgt nach
Linksliberale, Grüne und Sozialisten kämpfen in den Niederlanden für mehr Bürger-Einfluss
Kurdenrebellen in Ferienanlage zu einwöchigem Treffen versammelt
Große Koalition unter Rutte deutlich EU-freundlicher
"Außergewöhnliches Vorrecht, Großteil meines Lebens in Dienst unseres Landes zu stellen"
Offenbar Einsparungen und Reformen im Gesundheits- und Immobiliensektor und in der Entwicklungshilfe geplant
Auch Gespräche mit Christdemokraten und Liberalen
Pro-europäische Regierung und Sparmaßnahmen angestrebt
Linie geht auf Wilhelm von Oranien im 16. Jahrhundert zurück
Der Rechtspopulist Geert Wilders sagte bei den niederländischen Parlamentswahlen Europa den Kampf an – und scheiterte
Rechtsliberale Partei von Premier Rutte erneut stärkste Kraft - Sozialdemokraten auf Platz zwei - Rechtspopulist Wilders verliert
"Schwangerschaft nach Vergewaltigung selten"
Soll Drogen- und Menschenschmuggel sowie illegale Einwanderung eindämmen
Präsident: Sexuelle Minderheiten werden in Russland nicht verfolgt
Fünfmal in zehn Jahren wurde das Land zu den Urnen gerufen - fast schon italienische Verhältnisse - von Gianluca Wallisch
Willem-Alexander erinnert an Menschen ohne Sanitäreinrichtungen
Islamgegner empfindet Moschee-Besuch der Monarchin mit Schleier "geschmacklos"
Nur wenn die dortigen Sozialdemokraten auch wirklich sozial und demokratisch sind und nicht den "Blair-Virus" wie die Nachbarn verinnerlicht haben.
Sonst tauschen die Niederländer wieder nur den (schwarzen) Teufel mit dem (roten) Beelzebub aus.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.