Protest gegen Demokraten und Republikaner

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Charlotte - Mehrere hundert Menschen haben am Sonntag in Charlotte im US-Staat North Carolina gegen die Demokratische Partei und die Republikaner demonstriert. Sie folgten dem Aufruf einer Vielzahl von Friedens- und Umweltgruppen. Zu den Veranstaltern gehörten auch Organisationen zum Schutz von Migranten sowie die Occupy-Bewegung. "Willkommen in Charlotte, der Wall Street des Südens" hieß es auf einem riesigen Schild in Anspielung auf den Wirtschaftsboom der Stadt.

In Charlotte beginnt am Dienstag der Parteitag der Demokraten, auf dem US-Präsident Barack Obama am Donnerstag offiziell die erneute Nominierung seiner Partei als Kandidat für die Präsidentschaftswahl im November annehmen soll. Charlotte ist der Sitz großer Finanzunternehmen wie der Bank of America oder Wells Fargo. Auch der Tabakriese Philip Morris und der Energiekonzern Duke Energy sind in der Stadt angesiedelt.

"Wir sind in die zweitgrößte Finanzmetropole des Landes gekommen, um unseren Frust über das korrupte Zwei-Parteien-System auszudrücken", sagte die 29-jährige Studentin Bryon Remine, die aus dem südlichen Staat Tennessee anreiste, um an den Protesten teilzunehmen. "30 Prozent der Jugendlichen in meinem Alter sind arbeitslos. Die Leute verhungern", sagte der 25-jährige Jared Hamil der Nachrichtenagentur AFP. (APA, 3.9.2012)

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