Protest gegen Demokraten und Republikaner

Ansichtssache

Charlotte - Mehrere hundert Menschen haben am Sonntag in Charlotte im US-Staat North Carolina gegen die Demokratische Partei und die Republikaner demonstriert. Sie folgten dem Aufruf einer Vielzahl von Friedens- und Umweltgruppen. Zu den Veranstaltern gehörten auch Organisationen zum Schutz von Migranten sowie die Occupy-Bewegung. "Willkommen in Charlotte, der Wall Street des Südens" hieß es auf einem riesigen Schild in Anspielung auf den Wirtschaftsboom der Stadt.

In Charlotte beginnt am Dienstag der Parteitag der Demokraten, auf dem US-Präsident Barack Obama am Donnerstag offiziell die erneute Nominierung seiner Partei als Kandidat für die Präsidentschaftswahl im November annehmen soll. Charlotte ist der Sitz großer Finanzunternehmen wie der Bank of America oder Wells Fargo. Auch der Tabakriese Philip Morris und der Energiekonzern Duke Energy sind in der Stadt angesiedelt.

"Wir sind in die zweitgrößte Finanzmetropole des Landes gekommen, um unseren Frust über das korrupte Zwei-Parteien-System auszudrücken", sagte die 29-jährige Studentin Bryon Remine, die aus dem südlichen Staat Tennessee anreiste, um an den Protesten teilzunehmen. "30 Prozent der Jugendlichen in meinem Alter sind arbeitslos. Die Leute verhungern", sagte der 25-jährige Jared Hamil der Nachrichtenagentur AFP. (APA, 3.9.2012)

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12 Postings

Ein hoffnungslos kleiner Haufen.

Noch mehr Leute, die zu so was kommen, wäre noch besser.

Placebo Demokratie? Eine Wahl?

Victoria Grant 12 Jahre alt aus Kanada

https://www.youtube.com/watch?v=a... r_embedded

€co-Beitrag: Imperium Goldman Sachs

http://www.youtube.com/watch?v=WbCDFLG75lw

Sie müssen Bedenken...

...dass sich ein Präsi (vor allem in den Vereinigten Staaten) nach der Menge richten muss, damit er einen weiteren 4 Jahresvertrag zu Stande bekommt.

Und sie müssen auch wissen, dass man als Präsi in den vereinigten Staaten nicht das letzt Wort hat, egal in welchen Bereichen der Präsi handeln will die Wähler im Repräsetantenhaus entscheiden mit !

Ich finde ja die Occupy-Beweguung ganz Toll und stehe auch zu deren Meinung, aber in den USA wirkt das leider wie eine Utopie - Gründe können sie sich selber liefern warum dieses so ist !

http://de.wikipedia.org/wiki/Repr... en_Staaten

Sie müssen bedenken, dass in den USA derjenige Präsident wird, der am meisten Geld von den Lobbies bekommt (die ungebildete Masse läuft sowieso jenen hinterher, die aufgrund der Mittel nennenswerte Medienpräsenz haben). Im Guter-Cop-Böser-Cop-Spiel unterstützen diese mal mehr die eine Seite oder die andere, je nachdem welchen von beiden sie aktuell eher brauchen.

tja, der change von obama hat sich als große verarsche rausgestellt... jetzt trauen sie keinem mehr. das dumme, es kann nur eine der beiden parteien gewinnen, da die gleichgeschalteten medien (kennen wir doch irgendwo her...) anderen parteien keine stimme geben.

vermin supreme for president?

Eigentlich wollten die Demokraten die "Occupy"-Bewegung einst quasi als Gegenstück zur "Tea-Party"-Bewegung für sich vereinnahmen.

Aber spätestens nachdem Demonstranten der "Occupy"-Bewegung Rauchbomben auf den Rasen des Weißen Hauses warfen, mussten die Demokraten einsehen, dass das nicht funktionieren wird.

Präsident Obama ist im Zuge seiner verfehlten Politik ja das historische Kunststück gelungen, sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite des politischen Spektrums eine Protestbewegung in Gang zu setzen.

Eigentlich wollten die Demokraten die "Occupy"-Bewegung einst quasi als Gegenstück zur "Tea-Party"-Bewegung für sich vereinnahmen.

Aus welchem rechtsfanatischen Zeitgeistmagazin hast du dir denn das wieder zusammengezimmert, Odo du erinnerst mich immer mehr an den Rush Limbaugh.

ich liebe ihren humor einfach

Bis zum Wahltag wird der Typ noch ordentlich hyperventilieren. Aber dann, wenn Romney verloren hat, wird zumindest ein paar Monate lang wieder Ruhe sein.

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