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Wien - In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland hat am Montag nach den neunwöchigen Sommerferien für rund 470.000 Schüler das neue Schuljahr begonnen. Dieses wird einmal mehr ein Zeugnisjahr für das heimische Bildungssystem: Im Dezember werden nicht nur die Ergebnisse der beiden internationalen Volksschul-Vergleichsstudien PIRLS und TIMSS präsentiert, sondern auch zum ersten Mal die Ergebnisse der nationalen Bildungsstandard-Tests.
Für PIRLS und TIMSS wurden die Kenntnisse von Zehnjährigen in Lesen bzw. Mathe und Naturwissenschaften überprüft. Bei den erstmals durchgeführten Tests für die Bildungsstandards wurden die Mathematik-Kenntnisse aller rund 83.500 Schüler der vierten Klasse AHS und Hauptschule abgefragt. Im neuen Schuljahr stehen auch die nächsten Testrunden zu den Bildungsstandards an: Am 17. April 2013 werden alle rund 80.000 14-Jährigen in Englisch getestet, am 28. Mai die 78.600 Schüler der 4. Klasse Volksschule in Mathematik. Außerdem wird mit dem neuen Schuljahr mit der Neuen Mittelschule zum ersten Mal seit 50 Jahren ein neuer Schultyp ins Regelschulwesen aufgenommen, bis 2015/16 sollen alle Hauptschulen auf die neue Schulform umgestellt werden. Zudem gibt es heuer mehr ganztägige Schulformen.
Die Schülerzahlen in Österreich werden erstmals in praktisch allen größeren Schularten rückläufig sein. Sogar die berufsbildenden höheren Schulen (BHS), die in den vergangenen Jahren stets zugelegt haben, verlieren Schüler, zeigt eine auf einer Schätzung der Statistik Austria basierende Aufstellung des Unterrichtsministeriums. Insgesamt geht die Schülerzahl in Österreich um 0,8 Prozent auf 1,125 Millionen Schüler zurück, die Zahl der Schulanfänger sinkt um 1,7 Prozent auf 81.000.
Größter Verlierer sind die Polytechnischen Schulen, die nur mehr auf 16.500 Schüler kommen (minus 8,9 Prozent), die berufsbildenden mittleren Schulen (BMS) büßen 2,4 Prozent ihrer Schüler ein (47.500). Ebenfalls im Minus befinden sich die Berufsschulen (134.000, minus 0,9 Prozent), die AHS-Oberstufen (90.000, minus 0,7 Prozent), die Volksschulen insgesamt (327.000, minus 0,4 Prozent) sowie mit den BHS (137.000, minus 0,2 Prozent) erstmals auch die "Zugpferde" der vergangenen Jahre.
Deutlich im Plus sind lediglich die Neuen Mittelschulen (NMS, 87.000 Schüler, plus 53 Prozent), die allerdings primär durch Umwandlungen von Hauptschulen (130.000, minus 21 Prozent) entstehen und daher nicht direkt mit dem Vorjahr verglichen werden können, sowie die Lehrerbildenden Schulen (15.000, plus 2,3 Prozent) und die Statutschulen (17.500, plus 2,5 Prozent). Lehrerbildende Schulen sind primär die Bundesanstalten für Kindergarten- und Sozialpädagogik, Statutschulen sind Privatschulen, die keinem Typus einer öffentlichen Schule entsprechen - also etwa Waldorfschulen oder Montessorischulen. Leichte Zuwächse verzeichnen die Sonderschulen (13.500, plus 0,6 Prozent) und die AHS-Unterstufe (110.000, plus 0,1 Prozent).
Im Vorjahr befanden sich die Volksschulen, die Berufsschulen und die BMHS noch im Plus. Dafür "drehte" die AHS-Unterstufe sich heuer von einem Minus in ein leichtes Plus. (APA, 3.9.2012)
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Lehrpersonen in Ö:
2010/11: 124.921
2000/01:. 125.177
1990/91:. 112.746
1980/81:. 100.561
1970/71:…68.342
1960/61:.. 57.862
1950/51:.. 58.004
http://www.statistik.at/web_de/st... 29732.xlsx
Schüler pro Lehrperson:
2010/11: 9,33
2000/01: 9,84
1990/91: 10,64
1980/81: 13,78
1970/71: 19,72
1960/61: 18,04
1950/51: 18,60
Jahresunterrichtszeiten (OECD)
Volksschulen:......779 Stunden
Sekundarstufe I:..607 Stunden
Sekundarstufe II:.589 Stunden
Österreich wird diesen Wahnsinn weder gesellschaftlich noch wirtschaftlich aushalten können!
Ein erfreulicher Schulbeginn!
In unserer Schule kamen alle für die ersten Klassen angemeldeten Kinder erstens tatsächlich und zweitens pünktlich zur 1. Schulstunde.
Es herrschte eine festliche fotografierfreudige Stimmung, die vielen kleinen Kinder verschwanden fast in der Menge der Begleitpersonen.
Man konnte die Jungstudiosi aber bisweilen an einem vorstehenden Zipfel der Schultüte ausmachen und in die richtige Klasse weisen. ;)
Mögen die Eltern weiterhin so am Schulerfolg der Kinder interessiert bleiben!
Diesen frommen Wunsch teilen heute viele viele Kolleginnen und Kollegen - ich wünsche allen ein unerschütterliches Durchhaltevermögen, gute Ideen, nicht-selbstbelastendes Einfühlungsvermögen und liebevolle kompetente Chefitäten.
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