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Die visualisierte Linzer Mitmach-Klangwolke wurde Samstagabend von 90.000 Besuchern bejubelt. Bei dem vom Regen verschont gebliebenen Event "Die Wolke im Netz", das von Brucknerhaus und Ars Electronica produziert wurde, ging trotz üppigen Einsatzes von Technik natürlich nichts ohne Erdbewohner - wie dieser Mann in leuchtender Kleidung zeigt, der einen Lotsen darstellt. Die Klangwolke erzählte von der Vernetzung der Welt, die Besucher durften - etwa mit ihren Handys - Beiträge dazu leisten. (DER STANDARD, 3.9.2012)
Ars-Electronica-Jury hatte aus über 4.000 Einreichungen zu wählen - Preisverleihung am 6. September
2012 war ein Jahr der Großprojekte
Bio-Artist Joe Davis erhält Goldene Nica
Ausstellungen und Symposien suchen nach neuen großen Welt-Bildern. Von der Weltkarte, die die Erde auf den Kopf stellt, bis zum Überwachungsbild ist alles dabei
Gerfried Stocker, künstlerischer Leiter der Ars Electronica, über das Ende des Fernsehens als ein Sinnbild von Öffentlichkeit, den "geknickten Blick" und die Notwendigkeit, Bilder auf Augenhöhe zu produzieren
Partizipation heißt das Zauberwort der Klangwolke in diesem Jahr. Jeder kann Teil der "Wolke im Netz" werden.
Bilanz ergab zweitbestes Ergebnis in der Festivalgeschichte
Mit "Create Your World" hat man die Jugend als Zielgruppe entdeckt. In der Zeltstadt von morgen kann die "Generation Computer" zeigen, was sie kann
Mit "Origin" macht sich die Ars Electronica 2011 auf die Suche nach dem Ursprung allen Lebens
Die Ars Electronica diskutiert ihr Festivalthema auf den verschiedensten Ebenen
"Human Nature": Die Ars Electronica besinnt sich auf die Natur und führt – einmal humorvoll, einmal moralisierend – vor, wie sehr der Mensch sich die Erde untertan macht
Mehr denn je ist das Angebot des Festivals ohne Anleitung nicht zu rezipieren - Was aber nicht so tragisch ist, geht es doch seit jeher eher um "lustig" gemeinte Interaktion
Erste Impressionen von der diesjährigen Ars Electronica in Linz, die am Mittwoch eröffnet wurde
Eine Stunde vor der Klangwolke sind 3 Hubschrauber des Bundesheers sehr knapp über das Gelände geflogen, und auch die Musik ist kurz angegangen. Als ich dann im PDF zur Klangwolke nachgelesen habe, stand dort das diese zur Show gehören, und sie hätten während der Show kommen sollen, und Bundesheerkampftaucher abseilen .... Weiss da wer warum das nichts geworden ist?
habe - weil ich zu spät kam - etwa ein dutzend leute befragt, auch brucknerhausnähe. tenor: enttäuschend, frustrierend, verwirrend, im vergleich zu früheren tollen spektakeln ein megaflop.
lustig die diversen bereits vorgefertigten halleluja berichte in den sonntagszeitungen, die wohl alle frei erfunden waren.
Eher zufällig war ich damals als Dreizehnjähriger in Linz.
Meine Tante schleppte mich durch die Stadt - Schuhe und Hosenkaufen zum Schulbeginn war angesagt...
...und dann dieser subtiele Klangteppich in der Stadt. Die Fenster standen weit offen und überall war Bruckners 8. zum Hören - feine schöne KLANGWOLKE
tausende Watt Beschallung so einfach mit und über private Radios in den Wohnungen - genial!
Warum heute nicht nocheinmal?
Wegen Urheberrechten?
http://vimeo.com/7233298
http://vimeo.com/7559257
http://vimeo.com/7795164
http://vimeo.com/11792943
das entspricht nicht ganz der realität. es waren eher 5.000 besucher die direkt beim brucknerhaus standen (inkl. VIP-tribüne). die restlichen 85.000 besucher die sich über beide seiten der donaulände und auf der nibelungenbrücke aufhielten, waren mehr als enttäuscht.
es ist nicht das fehlende feuerwerk sondern die punktuelle ausrichtung auf einen sehr kleinen zuschauerbereich auf dem das disaster begründet. ausserhalb dieses kleinen 5000 leute fassenden bereichs hörte man weder die beschallung, noch war von den visuellen effekten mehr als ein paar lichtpunkte zu sehen.
konzeption der einzelnen kleinen projekte: gut.
organisation des gesamtkonzepts: fünf minus.
Ich war zum ersten mal dort und ich war sehr beeindruckt.
Speziell die angeleuchteten Hochhäuser waren sehr spektakulär.
Am Schluss hätte ich mir einen klareren Höhepunkt erwartet, ein großes Finale sozusagen, aber unterm Strich war es ein super Erlebnis - gerne wieder!
Ich geh ja seit 2 Jahren (aus verschiedenen Gründen) nicht mehr zur Klangwolke.
Aber laut OÖ. Nachrichten gab´s heuer am Ende kein Feuerwerk! Ein Wahnsinn!
Zigtausende irritierte Besucher blieben zurück und wussten nicht, ob die Klangwolke schon aus ist und sie endlich zum Weinfest in die Altstadt weiterziehen können.
"Zum Glück ist bald der Urfix", hörte man manche sagen, "ich hätt mich schon soooo auf´s Feuerwerk" gefreut."
Also, das Feuerwerk ging nicht wirklich ab - aber es gab kein "Ende". Bloß eine Durchsage (55 Minuten nach Beginn), das dies nun die Klangwolke für 2012 gewesen sei... ziemlich abrupt, und eigentlich "mittendrin". Das verursachte eigentlich die Verwunderung und den Ärger vieler Besucher.
Also die Klangwolke ist immer sehr wohl auch ohne Feuerwerk sehenswert. Und das sehe sicher die allermeisten so. Feuerwerke sieht man ja eh genug. Das interessante an der Klangwolke ist einfach der monströse Rahmen, in dem sich die Künstler verwirklichen können. Das kenn ich von nirgends woanders.
2011 - also letztes jahr - war die visulisierte Klangwolke ein 45 Minuten dauerndes Feuerwerk.
Hier ein Video: http://www.youtube.com/watch?v=AOvf0u8fkq0
Die Veranstalter werden sich vermutlich gedacht haben dass das nicht mehr zu toppen ist und daher andere Wege eingeschlagen haben.
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