Die Kraft im Dunkeln

Kolumne | Severin Corti
2. September 2012, 20:12

Zwei Studien über Schokolade geben Aufschlüsse über Gesundheit und Sex

Gerade rechtzeitig zum Ende der Ferien sorgt eine Studie des schwedischen Karolinska Instituts für Aufsehen: Die Einnahme von Schokolade soll ungemein positive Effekte auf das Schlaganfallrisiko haben.

Das ist die Art von Nachrichten, die wir jetzt brauchen, wo der Tag wieder mit einem Stau beginnt und die Vorfreude auf die Hack'n nur durch jene auf den Kantinenfraß und, natürlich, die lieben Kollegen getoppt wird. Zu allem Überfluss wird's jetzt auch noch Herbst.

Wer das alles gelassen durchdrücken will, braucht einfach wirksame Medikation. Nun sind viele der Nebenwirkungen hochdosierten Schoko-Konsums den diesbezüglich Abhängigen eh bewusst: Schon Casanova schwor auf die Wolllust fördernde Wirkung einer Tasse heißer Schokolade. Aktuelle Adepten zielen auf die einzigartige Wirkung, die ein Stück dunkler Schokolade, auf die Zunge appliziert, beim zarten Dahinschmelzen entwickelt: Unmittelbaren Transport ins Lala-Land, wo der Geist bis zum Delirium entspannt, der Körper energetisiert und die Seele aufs Zärtlichste massiert wird.

Wirkungen wie diese resultieren natürlich in teuflischem Suchtpotenzial und imminenter Gefahr. Laut einer weiteren Studie gar auf den Fortbestand der Spezies: Frauen, die vor die Wahl zwischen Schokolade und Sex mit dem Liebsten gestellt wurden, entschieden sich ohne jedes Zögern und mit massiver Mehrheit für Ersteres. (Severin Corti, DER STANDARD, 3.9.2012)

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21 Postings

"Wirkungen wie diese resultieren natürlich in teuflischem Suchtpotenzial …"
und formulierungen wie diese resultieren aus der enttäuschung, soeben gegen die schokolade verloren zu haben? teuflisch.

die wahl war unfair

man aätte sie vor die wahl zwischen schokolade und sex mit einem chippendale stellen sollen, nicht mit der urtyp-schlumpernden couch-potatoe daheim...

Also wenn sie mich vor die Wahl Schokolade oder Chippendale stellen, dann wähl ich doch lieber die Schokolade, auch wenn ich unten für beides plädiert habe ;-)

hey, ich bin ein chippendale mit

bierbauch und vorliebe für schokolade. wir könnten eine tafel belgische cote d´or schokolade in schwarz gehalten gemeinsam genießen und dabei beratschlagen, wie wir danach zu zweit die aufgenommenen kalorien wieder abbauen können...
unverbindliches angebot, versteht sich ;o)

Wenn ich Lust auf ein altes Rokokomöbel habe, gehe ich ins Museum und lege mir keins ins Bett!

Außerdem wenn sie erst beratschlagen müssen, was sie mit mir anfangen würden, bin ich bei so viel Enthusiasmus und einer geteilten Tafel Schokolade sowohl verhungert als auch eingeschlafen.

ich verwende wahllos diese kolumne um meinen unmut über die hin- und wieder vorgenommene gesamteinfärbung des standard festzuhalten:
muß das sein?

Oder AdBlock installieren, dann ist alle Werbung weg. Was zwar die Werbeflut des Standard auch nicht verbessert, aber eine kostenlose Online-Ausgabe muß halt auch irgendwie finanziert werden...

Sie meinen die Werbung?
Schon bemerkt, dass man die mit dem Button rechts unten wegschalten kann?

Danke!

es gibt auch apps für den browser. einfach mal einen a*d*b*l*o*c*k*e*r runterladen und Sie haben in der Regel mit keiner Seite mehr ein Problem :)

ja, ist ziemlich nervig!

kommt da noch ein Artikel über die Studien auf der Überschrift?

und da wollen uns leute weismachen, die unterschiede zwischen männern und frauen wären nicht sehr gross und hauptsächlich anerzogen. ^^

Fortbestand der Spezies:

Warum soll man auf eines verzichten?
Ich bin für die Schokolade danach.

Am besten davor UND danach - dazwischen das Beste von allem ;o)

Davor ist schlecht, dann wird man eventuell träge.

Ja und? Sie können sich dann eh gleich ins Bett legen. ;)

Damit geben sie sich zufrieden?
Da kommt ihnen auf Dauer eine Gummipuppe billiger ;-)

Ein kleines Stückchen geht immer - man darf es nur nicht übertreibeh ;o)

Wie heißts so schön?

"Wenn ich nur aufhören könnt´!"

Schokolade und Rotwein

Eine unverzichtbare Partnerschaft.
Eigenanwendung fürs Herz; Fremdanwendung für Sex.

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