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Ägypten ist nach Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten der drittgrößte Exportmarkt Österreichs in der arabischen Welt. Nach dem Wirtschaftseinbruch in 2011 soll es heuer wieder bergauf gehen.
Der österreichische Handelsdelegierte in Kairo, Kurt Altmann, geht davon aus, dass das ägyptische Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr um drei Prozent zulegen wird. Die derzeit größten Probleme - Finanzierungsengpässe und schwindende Devisenreserven - dürften mit der Gewährung eines Kredits des Internationalen Währungsfonds gelöst sein. Der IWF hat 4,8 Milliarden Dollar (rund 3,8 Milliarden Euro) in Aussicht gestellt.
"Wir gehen davon aus, dass die neue Regierung in Infrastruktur investieren wird", sagt Altmann. Vor allem im Transportwesen, bei der Elektrizität und Wasserver- und -entsorgung gibt es Nachholbedarf. (ved, DER STANDARD, 3.9.2012)
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