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Der slowenische Premier Janez Jansa schlägt wieder einmal Alarm. Im Oktober drohe die Zahlungsunfähigkeit seines Landes, wenn es nicht gelingen würde, Staatsanleihen zu verkaufen, verkündete er zuletzt. Der Generalsekretär der OECD, José Ángel Gurría, am Wochenende auf Besuch in dem kleinen Euro-Land, beruhigte: Slowenien müsse noch nicht um internationale Finanzhilfe ansuchen. Allerdings brauche es Reformen. So ist auch Jansas Drohung mit dem Rettungsschirm zu verstehen.
Er steht unter starkem innenpolitischem Druck, denn die linke Opposition weigert sich bisher, die Schuldenbremse in die Verfassung aufzunehmen, wozu es einer Zweitdrittelmehrheit im Parlament bedarf. Und Jansa braucht dringend ein positives Signal für die Märkte - Slowenien wurde erst kürzlich von den Ratingagenturen herabgestuft. Zusätzlich will er den Druck auf die Gewerkschaften erhöhen, um eine Arbeitsmarktreform durchzubringen. Es geht um Abfertigungen, Kündigungsfristen und die Abschaffung der bezahlten Mittagspause. Jansa fürchtet, dass die Gewerkschafter wieder per Referendum Gesetze kippen.
Doch Jansa hat auch Grund, wegen seines eigenen politischen Schicksals alarmiert zu sein. Denn es ist durchaus möglich, dass das Budgetdefizit wegen der Sanierung der staatlichen Banken so in die Höhe schnellt, dass Slowenien unter den Rettungsschirm muss. Und das könnte zum Sturz der fragilen Fünfer-Koalition in Ljubljana führen. (Adelheid Wölfl, DER STANDARD, 3.9.2012)
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die hätten erst gar nicht in die EU gehört, die haben nie
die Konvergenz Kriterien erfüllt genau so wie die Griechen, die Slowakei oder andere Pleite Kanditaten,
die USA haben die EU gepresst diese Länder aufzunehmen wohl damals schon mit der Absicht die EU
kaputt zu machen und wir löhnen wieder für diese Machenschaften.
irgendwie erinnert mich das an Kärnten - eine politische Mauschelpartie mit Freunden an der Macht und Banken mit einer - vorsichtig formuliert - schlechten Risikopolitik ähnlich der Hypo Alpe Adria. Die Kärntner wären ohne Restösterreich auch schon pleite, Slowenien bleibt die EU als Rettungsanker.
sehr oft waren die grossen Bauunternehmen gleichzeitig die eigenen Auftraggeber/Bauherren - man wollte das ganze dann "später" mit Gewinn verscherbeln, finanziert wurde das ganze freilich durch Kredite, die von den slowenischen Banken viel zu leichtfertig vergeben wurden
die Bauunternehmen wurden zahlungsunfähig, gingen in Konkurs und die Banken blieben auf faulen Krediten sitzen
dazu kommen etliche Managementfehler; gutgehende slowenische Unternehmen haben ihren Gewinn, anstatt in den eigenen Betrieb in den - raten Sie mal ... - Immobiliensektor investiert ... und so dreht sich die Spirale weiter
Nun, hierzulande gilt die Bauwirtschaft ja auch als "Konjunkturmotor" schlechthin. Wo man hinsieht, wird gebaut! Und - ich bin kein Experte - aber es macht den Anschein, dass auch hier wenig auf die Nachfrage eingegangen wird...
Wie sehen sie das?
naja, eigentlich war slowenien nie wirklich ein musterland! es hat sich so verkauft und wer die slowenische mentalität kennt, weiß dass die slowenen sehr überzeugend wirken können.
in wahrheit war aber nie viel dahinter.
die slowenen hatten gegenüber den restlichen ehemals jugoslawischen teilrepubliken den gewaltigen voreteil, einerseits nicht allzu intensiv in den balkankrieg involviert zu sein und andererseits über beträchtliches privateigentum der einwohner zu verfügen. nun ist die kohle größtenteils weg und es wurde kaum für die zukunft vorgesort. slowenien hat eine überdurchnschittlic hohe anzahl von privatinsolvenzen (da ist österreich nichts im vergleich...). was geblieben ist ist, das ist die überheblichkeit und das ist nicht genug!
Mir ist schon klar, dass die aktuelle Situation allen denjenigen, die nicht müde wurden, auf den fundamentalen Gegensatz zwischen dem "blühenden Slowenien" und dem "Nazi-Bundesland" (wobei ich den schlechten Ruf Kärntens eh sehr gut nachvollziehen kann...) hinzuweisen, besonders weh tun muss. Aber muss man das so offen zeigen, wie Sie das gerade tun? ;-)
Auch als Nicht-Kärntner und Nicht-Feind Sloweniens bzw. der slowenischen Menschen muss man bedauernd konstatieren, dass man dort mit der neuen Freiheit nicht gut umgehen kann.
Als EU-Vorsitzland haben sie hinter dem Rücken Brüssels und der Mitgliedsländer den USA über EU-Interna Bericht erstattet, ein unglkaublicher Affront. Wobei sie ihre eigenen Stalinisten/Kommunisten nie zur Verantwortung gezogen haben.
Heute sind sie spiegelbildlich so hyper-nationalistisch wie das die Haider-Kärntner sind und untereinander haben sich zwei unversöhnliche Lager herausgebildet, die nicht mehr miteinander reden können. So wie in Österreich 1933 vor dem Bürgerkrieg resp. dem Austrofaschismus.
Lobhudeln nützt nicht, lernen allemal. Das wäre es!
glauben Sie mir, ich habe Vergleichsmöglichen - im Bereich Hypernationalismus kann Slo von Ö noch allerhand lernen - vor allem quantitativ; auch wäre in Slowenien ein Ausländerbashing, wie es etwa von der Krone betrieben wird, undenkbar; und Rechtspopulisten erhalten dort immer noch keine 20-30% wie hierzulande
freilich gibt's unversöhnliche Lager, die Rechten & Linken sind aber bitte nirgend's gut aufeinander zu sprechen würde ich mal sagen
dass sich Slowenien mit den innenplitischen Scharmützelchen in erster Linie selbst schadet, ist auch kein Geheimnis
"wobei sie ihre eigenen Stalinisten/Kommunisten nie zur Verantwortung gezogen haben" => wen zB hätte man Ihrer Meinung "zur Verantwortung" ziehen müssen und wofür ?
Das ist die typische Verdrängung, das "geh geh". Läppisch und inkompetent.
Slowenien ist mit allen Nachbarn übers Kreuz, voran Italien und Kroatien, eben wiel sie so hypernationalistisch herumfuhrwerken.
Esw gibt aus der Yugo-Zeit die offene Frage der Guthaben von Nichtslowenen in der Ljubljana-Bank. Slowenien weigert sich rechtswidrig, die Vermögen den Eigentümern rückzuerstatten. Und als kürzlich ein Auslandskroate aus Deutschland her dagegen einen privaten (!) Prozess angestrengt hat, hatten die Slowenen nichts anderes zu tun als den Kroaten den Boykott der EU-Aufnahme anzudrohen.
Die EU als Prügel für unterschlagene Gelder - nachdem die Slowenen die EU an die USA verkauft haben
Slo ist hypernationalistisch und noch kein Rechtsstaat
Immer mehr Pleiteländer gefährden die noch einigermaßen haushaltenden Staaten wie Deutschland oder Österreich. Mittlerweile müssen bereits unerlaubte Mittel eingesetzt werden bzw. werden die letzten mögllichen Mittel (Eurobonds) angedacht um die Pleite einzelner Länder hinauszuzögern und damit die ganze Eurozone massiv gefährdet.
http://www.wienerzeitung.at/meinungen... -Euro.html
in den einigermaßen haushaltenden staaten wie deutschland oder österreich die banken plötzlich ihre kohle nicht mehr sehen, weil eines der länder nicht mehr bezahlt/bezahlen kann. dann müssen plötzlich diese einigermassen haushlatenden länder plötzlich milliarden in ihre banken pumpen - dann ist vorbei mit haushalten. spanien lässt grüssen ;)
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