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Auch der FC Arsenal schreibt in der neuen Premier League-Saison nach zwei torlosen Remis einen ersten Sieg an. Die Mannschaft von Arsene Wener feierte an der Anfield Road beim FC Liverpool einen 2:0-Sieg. Die Tore kamen ausgerechnet von den Neuzugängen Lukas Podolski und Santi Cazorla.
Die Gastgeber starteten nach einem missglückten Transferschluss (Andy Carroll wurde abgegeben, ohne ersetzt zu werden) mit den Neuzugängen Nuri Sahin, Fabio Borini und Joe Allen sowie Youngster Raheem Sterling eigentlich recht gut ins Spiel, hatten massenhaft Ballbesitz durch ein sehenswertes Passspiel. Sie verfehlten bei Chancen von Borini (10., nach Sterling-Zuspiel) und Agger (13., nach einer Ecke) aber jeweils das Tor.
Aus der ersten Torchance der Gunners fiel dann allerdings die Führung für die Gäste. Ein Liverpooler Ballverlust im Angriffsdrittel erwischte die Abwehr weit offen, führte zu einem Konter über Cazorla, der schlussendlich Podolski einsetzte, welcher einnetzte (30.). "He scores when he wants", skandierten die mitgereisten Fans - ein Spruch der in der Vergangenheit für den abgewanderten Helden Robin Van Persie reserviert war.
Die Reds hatten in der 39. Minute Pech, als Sterling nach einem feinen Haken nur die Stange traf. Eine Minute später spitzelte Per Mertesacker gegen den 17-jährigen Publikumsliebling gerade noch den Ball, was ihm dank der Adleraugen von Referee Howard Webb einen Elfer ersparte. Praktisch im Gegenzug vergab ein sichtlich an mangelndem Selbstvertrauen leidender Olivier Giroud einen Sitzer für Arsenal.
Nach der Pause gelang es Arsenal (vor allem dank dem herausragenden Abou Diaby) das Mittelfeld zu stabilisieren, blieb selbst aber vorerst harmlos. In der 51. Minute hatten die Gäste Glück, dass Webb das Halten von Mertesacker gegen Luis Suarez im Strafraum ignorierte, der nach einem Cross von Steven Gerrard allein vor dem Keeper gestanden wäre - eine heikle Situation. Vier Minuten Später fiel Thomas Vermaelen im Strafraum mit der Hand auf den Ball - wieder und diesmal auch wieder zurecht blieb die Pfeife des englischen Spitzenreferees stumm. Als Vermaelen Minuten später einge Meter vor dem Sechzehner Suarez mit einem klaren Foul stoppte, wollte Webb wieder nichts davon wissen und strapazierte damit die Nerven der Reds.
Arsenal kam nun wieder besser ins Spiel, Schüsse von Carl Jenkinson (60.), Cazorla (66.) verfehlten zwar noch ihren Zweck, ein Patzer von Reina bei einem weiteren Versuch des Spaniers führte allerdings zum vorentscheidenden 2:0.
Die verzweifelten und mehrmals noch nicht rund wirkenden Angriffe der Gastgeber brachten - nicht zuletzt auch dank einiger guter Paraden von Arsenals drittem Keeper Vito Mannone - keinen Turnaround mehr. Die Reds stehen nach schwierigen Start unter ihrem neuen Manager mit nur einem Punkt da. Die Pause für die Länderspiele kommt da gerade recht. Die Mannschaft von Arsene Wenger blieb immerhin zum dritten Mal im dritten Spiel ohne Gegentor, kann sich mit fünf Punkten in petto in den nächsten Runden weiter nach oben orientieren.
Am späteren Nachmittag folgte noch der Auftritt von Vizemeister Manchester United bei Southampton. MUFC musste nach Treffern von Rickie Lambert (16.) und den Franzosen Morgan Schneiderlin (56.) zweimal einem Rückstand nachrennen. Robin Van Persie gelang aber jeweils der Ausgleich (23., 87.) beim groß aufspielenden Aufsteiger. In der 92. Minute verwertete er noch einen Kopfball zum 3:2-Siegestreffer seines neuen Vereins und brach den Gastgebern die Kämpferherzen. Dem Niederländer werden die Fans der Red Devils damit wohl einen lachhaft verschossenen Elfmeter (69.) nachsehen.
Beim zeitgleichen Aston Villa-Gastspiel in Newcastle stand ÖFB-Nachwuchsstürmer Andreas Weimann in der Startformation. Er wurde in der 64. Minute beim finalen Stand von 1:1 ausgewechselt. Villa war in der ersten Hälfte durch Ciaran Clark in Führung gegangen (22.), musste aber nach der Pause den Ausgleich durch Hatem Ben Arfa (60.) hinnehmen.
Bei der 1:3-Niederlage der Wolverhampton Wanderers in der Championship bei Cardiff City stand Georg Margreitter nicht im Kader seiner gastierenden Wolves. (red, derStandard.at, 2.9.2012)
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im nachhinein bin ich froh, dass van persie gewechselt hat. mit podolski haben wir einen klasse linken, der für seine tore arbeitet und nicht arbeiten lässt wie vanpersie. wenn vorlagen selbstverständlich werden und man sich selbst an die spitze einer mannschaf wie arsenal stellt, ist man zwar viel geld wert, aber den wert des sports hat man aus den augen verloren.
podolski bedankt sich für jeden pass und motiviert nach vergebenen chancen die mannschaft. das ist genau das was der sport (arsenal) braucht. poldi spielt fussball, vanpersie arbeitet.. btw, poldi spricht inzwischen besser englisch als deutsch. zumindest versteht man ihn besser
...
credit to diaby. klasse comeback! ich hoffe er bleibt endlich mal fit. er hätte es sich verdient!
btw tor von ben arfa gegen villa: http://www.youtube.com/watch?v=krY982ihC6E
der rechte ist sein "schwächerer" fuß ;)
„Ich weiß nicht, was ich mir bei dem Elfmeter gedacht habe. Ich wollte ihn scharf schießen, aber in letzter Sekunde entschied ich mich doch anders. Damit bin ich äußerst unzufrieden. Bei einem 1:2-Rückstand darf man einen Elfer nicht so schießen“, gab sich der 32-Jährige zerknirscht. „Ich war überrascht, weil er Elfer sonst immer in die Ecken donnert. Aber er hat seinen Fehler ja wieder gutgemacht“, war Ferguson erleichtert.
Interessant, van Persie ist aber schnell gealtert, der wurde doch gerade erst 29...
Ja Diaby ist eine Wundertüte. Hin und wieder spielt er brillant, sowie gestern oder bei der WM 2010. Dann ist er wieder einmal gar nicht zu sehen oder er spielt ein bisschen zu arrogant und schenkt somit die Bälle her.
Potential hatte er schon immer, Verletzungen leider auch. Bleibt ihm (und auch Arsenal) zu wünschen, dass er davon einmal verschont bleibt!
Das war das erste Spiel, dass ich unter Rodgers gesehen habe. Die Spielanlage in der 1. Hälfte hat mir eigentlich gut gefallen (Sterling!). Da war man schon überlegen und war eigentlich das bessere Team.
Das Gefährliche an der Spielanlage hat man beim 1:0 gesehen. 1 Fehlpass und man ist offen wie ein Scheunentor. Arsenal hatte aber auch noch andere Chancen aus Kontern.
In der 2. Hälfte hat man eindeutig gesehen, dass ein "Plan B" fehlt. Kaum Offensivoptionen auf der Bank, da wirds schwer sobald man in Rückstand gerät.
So blass ich Arsenal in den ersten 30 Minuten gesehen habe, so stark waren sie dann ab dem 1:0. Vorallem Diaby war überragend.
Schade, dass Southampton nicht für ihre Tolle Leistung belohnt wurde!
die ergebnisse stimmen zwar noch nicht aber ich finde liverpool spielt momentan schon ganz ordentlich. joe allen hat mir bis jetzt wahnsinnig gut gefallen und auch shelvey hat mich bisher positiv überrascht. an der chancenauswertung haperts halt weiterhin (ich glaub letztes jahr hatte man gerade mal eine chance conversion rate von 10% - die schlechteste in der ganzen liga!), und durch den abgang von carroll ist man jetzt auch noch nominell sehr dünn im sturm besetzt. also da gibts akuten handlungsbedarf. ansonsten seh ich aber nicht viele baustellen im kader, das schaut schon vieeel besser aus als unter dalglish. ich weiß zwar dass pool-fans mittlerweile schon sehr ungeduldig sind aber gerade rodgers würde ich mehr zeit geben.
mir gefällt liverpool eigentlich unter rodgers recht gut, klar gibts noch abstimmungsschwierigkeiten aber rom wurde auch nicht an einem tag erbaut (sic).
das 1:0 war mmn ganz klar ein fehler von johnson, der gut 2 meter vorsprung auf podolski hat und einfach verschläft nach hinten zu rennen. danach war es recht leicht für arsenal ihr spiel aufzuziehen.
johnson spielt mir sowieso einen tick zu offensiv. mir kommts vor brendan rodgers will aus ihm einen zweiten alves machen, allerdings fehlt ihm dazu wohl die technischen fähigkeiten + kondition, sowie dem ganzen team die wahnsinns passsicherheit von barca.
wird sich auch noch zeigen ob gerrard überhaupt für das neue spielsystem geeignet ist. kann mir gut vorstellen, dass vorallem bei ihm etwas mehr zeit vergehen wird bis die nötige disziplin da ist nicht sofort jeden ball hoch nach vorne zu schießen oder 40m querpässe zu spielen. ballbesitz/ballbehauptung wird auch noch schwer .. da ist ihm allen (und bald auch sahin) schon ein stück voraus.
irgendwie witzig, dass liverpool gespielt hat, wie früher arsenal und umgekehrt :-)
bei beiden teams sieht man eine änderung in der spielanlage. arsenal konzentriert sich deutlich mehr auf die defensive, die abwehr steht nicht mehr so hoch. folglich drei mal zu null.
rodgers hat liverpool seinen stempel aufdrücken können, das ist attraktiver fußball. und wenn ich ganz ehrlich bin, so wirklich verdient war der sieg ja nicht.
Dann haben Sie aber nicht genau hingesehen. Das Spiel aus der Abwehr heraus wird viel mehr forciert. Man will sich spielerisch von hinten nach vorne arbeiten (Ungefähr so wie das Barca vorzeigt). Weite Bälle sind die Ausnahme gewesen.
Generell ist die ganze Mannschaft bei Ballbesitz weiter aufgerückt, was einerseits natürlich gut ist um Druck zu machen, allerdings auch zu leichten Gegentoren führen kann.
gilt im übrigen auch für zahlreiche postings unter artikeln der englischen liga. da wird die taktiktafel ausgepackt und spieler in den fokus genommen. unter artikeln der österreichischen-sissy-liga geht's leider oft um rbs-bashing, um rapid-gut-oder-böse-zeug und ähnliches.
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