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Eingestellt: Firefox Home für iOS wurde aus dem App Store entfernt.
Apple macht es externen Browserherstellern nicht unbedingt leicht, eine vernünftige Browser-Experience auf seinem mobilen Betriebssystem anbieten zu können: Eine eigene Rendering Engine darf nicht verwendet werden, der Zugriff auf die schnelle Javascript-Engine Nitro wird Apples eigenem mobilen Safari vorbehalten, der Default-Browser kann (jenseits der Welt des Jailbreaks) ebenfalls nicht gewechselt werden.
Entsprechend versuchen sich alternative Browser für iOS bislang vor allem über die User-Experience vom Safari abzusetzen, hat man doch in reinen Benchmarks unter diesen Voraussetzungen keine Chance. Bei Google hat man sich dazu entschlossen trotzdem eine eigene Chrome-Variante für iPhone und iPad zu veröffentlicht, bei Mozilla ging man bisher einen anderen Weg: Mit Firefox Home gibt es seit Juli 2010 eine App, die sich um den Datenabgleich zwischen mobilem Browser und Desktop-Firefox kümmert - von Lesezeichen über Passwörter bis zu den offenen Tabs.
Doch das hat nun zumindest fürs Erste ein Ende: Wie Mozilla in einer kurzen Notiz festhält, hat man Firefox Home nun aus dem App Store zurückgezogen. Es habe sich bei der Software immer um ein Experiment gehandelt, aus dem man zwar wertvolle Erfahrungen gesammelt habe, das man nun aber für beendet erklärt.
Der Source Code der App wurde auf GitHub veröffentlicht, kann also von Dritten für eine neue App als Basis genutzt werden. Auch wenn hierfür natürlich aus Trademark-Gründen ein Wechsel von Namen und Grafiken nötig wäre.
In dem Blog-Eintrag heißt es etwas kryptisch, dass man weiterhin bemüht sei, den besten Weg zu finden, auch iOS-NutzerInnen eine "großartige Nutzungserfahrung" zukommen zu lassen. Eventuell könnte man hier dem Vorbild von Google folgen, hat Mozilla doch erst vor einigen Monaten mit "Junior" einen Prototypen eines eigenen iOS-Browsers vorgezeigt, der eine vollständig andere Oberfläche als alle anderen bisher verfügbaren Firefox-Varianten verwendet. (apo, derStandard.at, 02.09.12)
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Als Microsoft vor langer Zeit damit anfing Windows den Internet Explorer beizulegen, wurde geschimpft, geklagt und am Ende auch gerichtlich verurteilt.
Im iOS hat man gleich gar nicht die Wahl einen anderen Browser zu verwenden. Aber es ist ja Apple, was die machen kann nicht falsch sein.
"Eine eigene Rendering Engine darf nicht verwendet werden, der Zugriff auf die schnelle Javascript-Engine Nitro wird Apples eigenem mobilen Safari vorbehalten, der Default-Browser kann (jenseits der Welt des Jailbreaks) ebenfalls nicht gewechselt werden."
... würde die Situation noch um einiges schlechter aussehen! Ja ich habe ein iPhone und ein iPad, weil ich es wirklich gut finde! Und trotzdem sehe ich diesen AppStore als Verbrechen an! Man muss einen Mac besitzen zum entwickeln, man muss Jahresgebühren zahlen, dann wird man u.U. rausgehaut und hat keine Alternative seine Apps zu vertreiben... Ich finde Windows mit IE war nur halb so schlimm wie iOS mit den AppStore. Denn man konnte und durfte andere Software zu jederzeit ohne probleme auf Windows installieren...
Verstehe ich nicht. An all die Apple Fanboys: Was ist an der Aussage schlecht???? Die lassen einfach keine Konkurrenz zu - das muss man doch schlecht finden. Klar ist es kurzfristig für Apple gut aber für den Konsumenten, und das sind hier alle, kann es nur schlecht sein.
wir reden hier nicht von computern, sondern von smartphones. auf einem mac kann genauso wie auf einem windows-rechner jede beliebige software installiert werden. und wer apple nicht leiden kann, dem stehts bitteschön jederzeit frei, ein anderes gerät zu kaufen. im gegensatz zu ms mit windows hat apple nämlich niemals ein so massives monopol mit mittelmäßiger software aufgebaut, die den usern das leben schwer macht, hat keinen mitbewerber mit schierer marktmacht um die existenz gebracht (netscape, wordperfect, ...), usw. usf. samsung wird die klagen von apple sehr gut überstehen, hättens halt nicht gar so dreist abgekupfert. und dass das us-patentrecht so ist wie es ist, sollte samsung eigentlich bekannt gewesen sein...
Ach, das ist einfach ein Reflex bei den Fans. Schon der Hauch einer Kritik ist ganz etwas schlimmes. Deshalb ist "Fans" eigentlich zu wenig gesagt. Es sind Gläubige.
Ein Fan von einigen Produkten der Firma war ich auch mal. Aber, gegenüber der "Jünger Apples" kann man ja nicht mal sagen, dass man sich Verbesserungen bei diesem oder jenem Detail wünschen würde. Aber inzwischen hat Apple als Innovationsschmiede ohnehin nachgelassen - zu sehr aufs Klagen konzentriert.
Den roten Strich gab's von mir wegen des unpassenden Vergleichs. Man mag Apple eine verfehlte und unfreundliche Politik vorwerfen, aber aus juristischer Sicht (Marktmonopol) ist der Vergleich hat extrem an den Haaren herbeigezogen (man picke sich das Teilsegment des Marktes, in dem Apple führt und ignoriere den Rest).
Da kann man Apple gleich Monopolmissbrauch vorwerfen, weil sie außer OS X kein OS auf ihren Rechnern zulassen.
Polemisieren Sie ruhig wie Sie wollen; mir liegt nichts daran, Apple zu verteidigen. Nur ist der Vergleich mit dem Monopolmissbrauch von Microsoft halt aus faktischer Sicht unzulässig. Das hat nichts mit "Glauben" oder "Fanboys" zu tun, das ist ein Faktum.
Sie sind es, der polemisiert "Man picke sich das Teilsegment des Marktes". In welchem Marktsegment hatte Microsoft 90% Anteil? Am Computermarkt allgemein, oder nur bei den Home-Desktop-PCs?
Ich verlange auch gar nicht, dass Apple verurteilt wird, sondern will nur aufzeigen, dass das Verhalten das gleiche ist.
Die Anzahl der Sever- war (ist) vergleichsweise gering im Vergleich zu den Office- und Home-PCs.
Aber wie ich schon unten angemerkt habe: wenn der Monopolmissbrauch durch Apple nicht Ihrer Fantasie entspringt: wo sind die Links zu entsprechenden Prozessen vor US-, EU- oder sonstigen Kartellgerichten?
Aber ich nehme an, in Ihrer verblendeten Anti-Apple-Welt sitzen dort überall auch nur Android-hassende Fanboys.
Sie können sich das posten in zwei Threads sparen, wenn Ihre Argumente immer die gleichen bleiben.
Die Anzahl der Server mag geringer sein. Aber beim Umsatz spielen sie eine große Rolle. Außerdem gibt es auch noch Spielkonsolen - die mit einer gewissen Klasse von Home-PCs in direkter Konkurrenz stehen.
Darauf, wieso es keine Gerichtsverfahren gegen Apple gibt, habe ich ihnen unten schon geantwortet: Der Sachverhalt wird heute anders betrachtet. Davon wird es moralisch nicht besser. (Und es würde mich nicht wundern, wenn wegen des Apple-Stores doch eines Tages noch etwas von der EU unternommen wird - die sind halt nicht die Schnellten). Im Übrigen wurde Applewegen bestimmter Details schon verurteilt (z.B. zum Verkauf entsperrter Geräte).
Der Unterschied ist dass Apple in keiner Kategorie ein Monopol hat. Smartphones nicht, Tablets nicht und am Desktop schon gar nicht.
Würden an die 98% aller Tablets mit iOS laufen, dann hätten wir wohl ähnliche Verfahren wie gegen Microsoft aber so?
Es ist halt so, dass dasselbe Verhalten bei einer funktionierenden Konkurrenz zulässig ist, während es bei einem Monopol nicht zulässig ist.
Microsoft hatte zu keinem Zeitpunkt ein Monopol. Obwohl immer alle über Windows geschimpft haben, war die Konkurrenz einfach immer chancenlos. Aber ich habe 1995 sehr wohl schon mit Linux hantiert. Davor mit OS/2. BeOS gabs damals auch. Und natürlich MacOS. Und von Unix wieder eine ganze Palette (ich durfte Solaris direkt kennenlernen).
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