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Natalija Eder wirft den Speer zur Bronzemedaille.
London - Der vierte Tag der Paralympischen Sommerspiele in London hat für das österreichische Team erfreulich begonnen. Speerwerferin Natalija Eder gewann am Sonntag im voll besetzten Olympiastadion in der Klasse F12/F13 überraschend die Bronzemedaille. Die 32-Jährige, die seit ihrer Kindheit sehbehindert ist, warf im zweiten Versuch den Speer auf 38,03 Meter. Für den ÖPC war es die zweite Medaille nach Bronze für Pferdesportler Bepo Puch.
Gold ging an die favorisierte Serbin Tanja Dragic vor der Russin Anna Sorkina. Mit Bronze war Eder aber hochzufrieden. "Mein Herz klopft bis zum Hals. Es ist ein Wahnsinn, dass ich bei den Paralympics eine Medaille gewonnen habe", sagte die Werferin, die in Weißrussland geboren ist, in der Steiermark lebt und für den Wiener Landesverband startet.
Nach zwei Bronzemedaillen durfte sich das ÖPC-Team bei den Paralympischen Spielen in London am Sonntag über die erste Silbermedaille freuen. Tischtennisspieler Stanislaw Fraczyk musste sich in der Klasse 9 erst im Finale geschlagen geben. Fraczyk unterlag dem als Nummer eins gesetzten Chinesen Lin Ma mit 1:3 (8,-7,-4,-11).
"Ich bin sehr stolz darauf, dass ich die Silbermedaille gemacht habe. Auf der anderen Seite bin ich ein wenig traurig. Wenn man im Finale steht, will man natürlich Gold holen. Man darf aber nicht vergessen, dass ich schon fast 60 bin und gegen junge Burschen spiele", sagte der Stockerauer nach seiner insgesamt siebenten Medaille bei Paralympischen Spielen. Fraczyk hält nun bei drei Gold- und vier Silbermedaillen.
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