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Graz - Ein Ehepaar hat am Samstag verhindert, dass eine 51-Jährige in Graz Opfer einer Vergewaltigung geworden ist. Ein Unbekannter hatte der Frau auf offener Straße die Hose hinuntergezogen und versucht, sich an ihr zu vergreifen. Lautstarke Gegenwehr hatte die Passanten aufmerksam gemacht. Sie eilten dem Opfer zu Hilfe und begleiteten es nach Hause, hieß es am Sonntag seitens der Sicherheitsdirektion Steiermark.
Die Grazerin war gegen 22.00 Uhr am Gehsteig in der Brockmanngasse auf dem Heimweg, als sie plötzlich ein Mann von hinten zu Boden stieß und ihr dann die Hose hinunterriss. Die Frau wehrte sich heftig und wurde dabei an der Schläfe und am Mittelfinger verletzt. Schließlich hörte ein Ehepaar die Hilferufe der 51-Jährigen und schritt ein. Während sie das Opfer nach Hause begleiteten, flüchtete der Täter. Danach erstattete die Grazerin eine Anzeige, sie konnte den Verdächtigen jedoch nicht beschreiben. Die Polizei bittet jenes Ehepaar, das der Frau geholfen hat, sich zu melden. (APA, 2.9.2012)
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da handelt man sehr spontan und alles läuft in Sekundenbruchteilen ab. Entweder man verschwindet sehr schnell, blickt weg und läßt die Angst, Oberhand bekommen, oder man schreitet ein... ich denke, daß spielt sich wirklich alles in Bruchteilen einer Sekunde ab, läßt sich nicht steuern... außer man hat jahrelange Erfahrung im Securitybereich!
Wenn man sich schon nicht hintraut, wäre lautes "Anschreien" auch eine Hilfe, selbst wenn man da noch laut in die Hände klatscht, so dämlich das klingen mag, aber oft helfen schon so Kleinigkeiten!
Für solche Schweine hat ein Herr namens Gaston Glock die passende Antwort erfunden...
Auch wenn es einem die Vernunft verbietet, aber der Gedanke liegt halt einfach Nahe!
Selbstjustiz ist absolut abzulehnen.
Die Produkte des Hr. Glock wären aber sehr gut geeignet um Helden wie das Ehepaar bei solchen Rettungsaktionen zu schützen. Denn hätte der Täter ein Messer oder eine andere Waffe gehabt, würden sich die selbst in Lebensgefahr bringen.
Leider wird das legale führen von Schusswaffen vom Staat für den unbescholtenen Bürger nahezu unmöglich gemacht. Waffen sollen nur Verbrecher haben die sich nicht an Waffengesetze halten. Der Bürger ist dazu verdonnert das Opfer zu spielen.
ist man mit einer Pistole gegen ein Messer nicht unbedingt der Sieger - hätte der Typ plötzlich ein Messer gezückt, , wäre nicht ausreichend Zeit gewesen, die Pistole zu benützen und abhängig von der Munition wäre dem Täter selbst bei einem Treffer womöglich noch genug Zeit geblieben, zuzustechen. Außerdem wäre die Wahrscheinlichkeit, in so einer Situation einen Dritten zu treffen, ziemlich hoch.
vermute mal, daß Sie in ihren feuchten Träumen zu denjenigen gehören, die tapfer dem täter "aus notwehr" ein ganzes magazin in den rücken pumpen, oder?
so, wie die Urteilsfindung und Bestimmung des Strafmaßes bei der Judikatur liegt, soll auch das gewaltmonopol bei der Exekutive liegen und das ist gut so!
vermute mal, daß Sie in ihren feuchten Träumen zu denjenigen gehören, die tapfer dem täter "aus notwehr" ein ganzes magazin in den rücken pumpen, oder?
Wir leben in keiner Traumwelt wo man Verbrecher hinrichten kann. Es gibt ein Notwehrrecht und das gilt für alle.
Hätten sie eine Waffe gehabt, hätten sie im Gemenge damit eher die Frau versehentlich erschossen oder sich selber außer Gefecht gesetzt. Nicht einmal halbwegs darauf trainierte Polizisten wissen im Ernstfall immer kontrolliert mit Waffen umzugehen.
Nicht einmal halbwegs darauf trainierte Polizisten wissen im Ernstfall immer kontrolliert mit Waffen umzugehen.
Im Schnitt bekommt ein Polizist ca. 50 Patronen pro Monat für Training. Das reicht nicht mal um regelmäßig die Handhabung zu üben - von der Trefferleistung mal ganz abgesehen.
Darüber lacht jeder private Sportschütze der ein paar hundert bis ein paar tausen Schüsse im Training pro Monat verbraucht, seine Waffe in und auswendig kennt und diese auch wartet.
Neben der Handhabung ist aber auch ein genaues Wissen des Notwehrrechts nötig und da besteht Handlungsbedarf.
In Österreich darf aber eh kaum einer legal Waffen führen und muss wie in diesem Fall unbewaffnet Held spielen und sein Leben riskieren.
Zivilcourage - ein Hoch!
In Deutschland gibt es da übrigens bei Opferschutzverbänden, bei NGOs und bei Linken einen größeren Diskurs, v.a. wenn es um Nazis geht.
Weil bei einer Horde prügelnder Skins einzugreifen ist wohl die höchste Hürde und viele würden lügen, wenn sie sagen, dass sie da heldenhaft allein dazwischen schmeißen.
Wichtig ist vor allem einmal das Opfer. Das heißt bei einer geringen Eskalationsstufe (verbales Anpöbeln) einmal mit der Person reden, sich auf sie konzentrieren, fragen ob es Hilfe braucht und mit der Person weggehen. (und wenns ein Café ist). Immer den Kontakt zu anderen Personen suchen und sie zu Beteiligten machen.("Wir müssen da zusammen eingreifen. Eine Frechheit was da passiert" usw.)
Zivilcourage - ein Hoch!
Ich nenne sowas dumm denn unbewaffnet kann man schnell zum Opfer werden, nur weil man Held spielen muss:
http://www.berliner-zeitung.de/newsticke... 63306.html
http://www.news.at/articles/... -s-bahnhof
Soweit ich weiß, ist es noch besser, einzelne gezielt anzusprechen.
Das wär auch mal sowas, was in der Schule geübt gehört. Allerdings fallen mir da so viele Dinge ein, dass es unwahrscheinlich ist, sie alle erfüllen zu können.
Bravo jedenfalls auch von mir!
...der Kriminelle z.B. ein Messer eingesteckt hat.
Ich meine, man sollte als potentieller Retter zur Sicherheit eine Schusswaffe dabei haben, eine kleine Walther PPK z.B. oder eine 357 Snubnose.
Ich bin noch nie einer Leibesvisitation unterzogen werden - wie wahrscheinlich ist es, dass das ausgerechnet dann passiert, wenn ich einmal eine Puffn eingesteckt habe?
ohne sowas geh ich nicht mal mehr ins theater.
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