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vergrößern 500x333Afghanische Polizeirekruten bei der Angelobung am 30. August in Jalalabad.
Kabul/Islamabad - Wegen vermehrter Angriffe afghanischer Polizisten und Soldaten auf ihre ausländischen Kollegen haben die USA die Ausbildung der Polizei vorübergehend ausgesetzt. Die Ausbildung von rund tausend Rekruten der Lokalen Afghanischen Polizei (ALP) werde bis zur Überprüfung der bestehenden Polizeikräfte unterbrochen, sagte der Sprecher der US-Truppen in Afghanistan, Thomas Collins, am Sonntag. Gemeinsame Einsätze würden aber fortgesetzt.
Die "Washington Post" hatte am Samstag berichtet, rund 27.000 afghanische Soldaten würden erneut auf mögliche Verbindungen zu Aufständischen überprüft. Laut Collins sind von den Überprüfungen die rund 30.000 Mitglieder der ALP betroffen, die in entlegenen Gegenden gegen die Aufständischen eingesetzt werden.
Bei bisherigen Prüfungen seien von beiden Seiten viele Vorschriften nicht beachtet worden, um den Aufbau von Armee und Polizei nicht zu verlangsamen, schrieb die "Washington Post". Ein hochrangiger US-Militärangehöriger sagte der Zeitung, die Mechanismen zur Überprüfung seien zwar "sehr gut", griffen aber nicht in allen Fällen und müssten daher noch verbessert werden.
Seit Jänner wurden bei Angriffen von Bewaffneten in afghanischen Uniformen mindestens 45 NATO-Soldaten getötet. Erst am Mittwoch erschoss ein Angreifer drei australische Soldaten. Nach dem Abzug der noch rund 130.000 NATO-Soldaten Ende 2014 sollen die afghanischen Sicherheitskräfte die Verantwortung im Land übernehmen. Bisher sind sie für rund die Hälfte der Bevölkerung zuständig.
Bei einem Doppelanschlag auf einen NATO-Stützpunkt im Zentrum Afghanistans wurden am Samstag mindestens zwölf Menschen getötet. Ein Attentäter habe sich nahe dem Tor des Stützpunkts in Sayedabad in die Luft gesprengt und so den Weg für einen Lastwagen mit Sprengstoff frei gemacht, teilte die Polizei in der Provinz Wardak mit.
"Es gibt so viele Verletzte, dass sie kaum gezählt werden können", sagte ein Polizeisprecher. Demnach trafen die Anschläge vor allem einen Markt bei dem NATO-Stützpunkt, der dadurch völlig zerstört worden sei. Bei den Toten handle es sich um zehn Zivilisten und zwei Polizisten.
Nach Angaben der Gesundheitsbehörden lag die Zahl der Verletzten bei mehr als 40. Zehn von ihnen seien wegen der Schwere ihrer Verletzungen zur Behandlung in die Hauptstadt Kabul gebracht worden. Ein westlicher Militärangehöriger sprach zudem von zwei verletzten NATO-Soldaten, was die ISAF-Truppe aber dementierte.
Ein Sprecher der islamistischen Taliban bekannte sich in einem SMS an die Nachrichtenagentur AFP zu dem Anschlag in der Provinz Wardak. Laut den Vereinten Nationen wurden in Afghanistan in den ersten sechs Monaten dieses Jahres etwa 1145 Zivilisten getötet. Knapp 2000 Zivilisten wurden demnach verletzt.
Im Nordwesten Pakistans wurden bei einem Angriff mit US-Drohnen auf einen Stützpunkt von Aufständischen an der Grenze zu Afghanistan indes vier radikalislamische Kämpfer getötet, wie Vertreter der Sicherheitsbehörden sagten. Die Attacke ereignete sich in der Region Degan in der Provinz Nord-Waziristan. Das Gebiet gilt als Rückzugsort für aufständische Taliban und Anhänger des Terrornetzwerks Al-Kaida.
Pakistanische Taliban veröffentlichten am Wochenende eine Videoaufnahme mit den Leichen von angeblich entführten pakistanischen Soldaten. Das Video zeigt zwölf abgetrennte Köpfe, außerdem Ausweise, Bankkarten und Tarnfarbenhelme. Die Armee bestätigte, dass seit Dienstag 15 Soldaten nach Kämpfen an der afghanischen Grenze vermisst würden. Es war aber unklar, ob es sich bei den im Video gezeigten Opfer um die Vermissten handelte. (APA, 2.9.2012)
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In Moskau steht einigen Leuten sicher ein breites Grinsen auf dem Gesicht, wenn sie über das heutige Afghanistan nach denken. Man hätte sogar den Exodus der Nato noch beschleunigen können, indem man Waffen wie Flugabwehrraketen an die Jihadisten weiter reicht. Das wurde wohl nicht gemacht, weil solange sich die Nato in Afghanistan aufhält, das Kriegsbündnis geschwächt wird und jeder Tag zusätzlicher Aufenthalt dem Westen Millionen kostet.
Wenn die Nato 2014 tatsächlich abzieht, wird Karzei als reicher Mann mit dem ersten Hubschrauber vom Dach der US-Botschaft außer Landes fliegen...
Falle?
Die SU ist tatsächlich in die Falle getappt, die die USA in Afgh. ausgelegt hat, aber umgekehrt hat Russland keine Falle ausgelegt.
Und noch eine Sache ist falsch: Ru hat deswegen keine Waffen zu den Taliban geschickt, weil sie genau wissen, dass die Waffen nach dem Sieg über die Besatzer nach Tschetschenien und Dagestan fließen. Oft inkl. den Kämpfern.
Wenn es nach Ru geht, könnte die USA sich auch noch die nächsten 10 Jahre in Afgh. aufhalten und die Dschihadisten beschäftigen..
Genau das wollten sie mit ihrer Mord-Kampagne erreichen.
Afghanen wissen genau: Polizei und Militär sind bis auf die Knochen korrupt und tief unterwandert von "Märtyrertod-Suchenden", wie Selbstmordattentäter sich selbst nennen. Und wenn die NATO abzieht, wird Halali geblasen.
Dazu gibt es einige kleinere und grössere Terrorgruppen, die teilweise vom Pakistanischen ISI finanziert und kontrolliert werden und eine Unzahl lokaler Milizen und kleiner und mittlerer Warlords. Was es nicht gibt ist eine zentrale Kommando oder Befehlsstruktur der Taliban oder Al Quaida's. Da lügen uns die Amis seit einem Jahrzehnt an!
und dann eine Überprüfung machen, wie man sich in Österreich fühlt:
1 - gleich gut
2 - besser
3 - schlechter
(da keine Informationen mehr zum Frühstück um 7Uhr früh über 40 Tote bei Sprengstoffanschlag rüberkommen)
die stimmung der bevölkerung gegenüber der taliban scheint die US Army mit ihren ziemlich langen; und mittlerweile ungerechtfertigten aufenthalt eher auf "pro" statt "gegen" getrieben zu haben...
Sind sie ein Taliban?: Ja/Nein
Sind Ihnen die Taliban sympathisch?: Ja/Nein
Ist in ihrer Familie jemand bei den Taliban?: Ja/Nein
Planen sie ein Attentat auf den US Präsidenten? J/N
Werden sie mit ihrer Kalaschnikow auf Ausländer schiessen? J/N
Werden sie sich in den nächsten 12 Monaten selbst in die Luft sprengen? J/N
Sicherheit nach den erprobten US Standard wird so allen den ersehnten Frieden bringen - Ausnahmen gibts halt immer.
js
eine klimatisch wie geographisch für einen besetzer schwierige landschaft, dabei das land groß genug, eine schwer einzudämmende geldquelle (opiumhandel), eine nicht zu brechende moral (islamischer fundamentalismus und noch bei den "liberalsten" afghanen ablehnung der westlichen "werte") und einen geringen wert des individuums.
so ungefähr.
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