Romneys Aufwind in Umfrage nur von kurzer Dauer

2. September 2012, 08:23

Parteitag der Republikaner kein Booster

Washington - Der Parteitag der US-Republikaner hat Präsidentschaftskandidat Mitt Romney nur kurz leichte Vorteile im Vergleich zu Amtsinhaber Barack Obama verschafft. In der jüngsten, am Samstag veröffentlichten Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters und des Meinungsforschungsinstituts Ipsos übernahm der Demokrat wieder die Führung. Mit 44 zu 43 Prozent lag er allerdings nur hauchdünn vor seinem Herausforderer. Romney hatte nach dem Parteitag, auf dem er offiziell zum Kandidaten gekürt wurde, am Freitag mit einem Punkt Vorsprung geführt, am Donnerstag schnitt er zwei Punkte besser ab als der Präsident.

Enges Rennen

In den kommenden Tagen hat Obama gute Chancen, in der Gunst der Wähler zuzulegen, denn es findet der Parteitag der Demokraten statt, auf dem er formell die Nominierung für eine zweite Amtszeit erhalten soll. Traditionell profitieren die Bewerber von der medialen Aufmerksamkeit, die ihnen jeweils während der Parteitage zukommt. Insgesamt würden die Umfragen aber voraussichtlich bis zum Urnengang am 6. November weiterhin ein enges Rennen abbilden, sagte die Ipsos-Demoskopin Julia Clark.

Für die Erhebung wurden 1.505 eingetragene Wähler befragt, die Ergebnisse können bis zu 2,9 Prozent nach oben oder nach unten abweichen. (APA/Reuters, 2.9.2012)

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Beide aussenpolitische "Berater", Obamas Brzezinski und Romneys Cofer Black sind aus nicht-US Sicht indiskutabel. Cofer Black kriminell und unfaehig, und Brzezinski richtig gefaehrlich.

Der Haken ist halt nur, dass Präsident Obama bei den Umfragen von "Ipsos" immer mit am besten von allen Instituten abschneidet, da "Ipsos" stets von einer ähnlichen Wählerverteilung wie in 2008 ausgeht, was aber völlig unrealistisch ist.

Im übrigen lag Obama bei "Ipsos" Anfang August noch mit sieben Punkten vorne. Außerdem muss man auch noch berücksichtigen, dass von den unentschlossenen Wählern (bei "Ipsos" immerhin 13 Prozentpunkte) erfahrungsgemäß ein Großteil, (mindestens 2/3) dem Herausforderer, also Mitt Romney, am Ende die Stimme geben wird.
Fazit: Mitt Romney bleibt auf der Überholspur und wird sich nun, da er seine Überlegenheit bei den Spendengeldern in vollem Umfange nutzen kann, den Sieg am 6. November nicht mehr nehmen lassen.

Romney auf der Überholspur

Ich spüre da ein wenig Trotz in dieser Aussage.

Richtig ist zwar: das Rennen ist knapp.

Aber: Obama liegt in den entscheidenden Staaten (Ohio, Virginia, Colorado, Nevada) seit Monaten vorn. Insoweit ist das Rennen sehr stabil. Das ein Prozent hin und her in den landesweiten Umfragen hat dagegen wenig zu sagen.

Fakt ist: Der Parteitag war für die Republikaner ein Reinfall. Erst Ryan's Lügen, dann Eastwood's Stuhlmonolog und schließlich eine farblose Rede des Kandidaten.

Ergebnis: Kein "Bounce", nirgends. Eher bestimmen Häme (ein starkes Gift) und Kritik an den Lügen die Berichterstattung.

Damit bleiben noch die Debatten. Und die Spots.

Fazit: Obama liegt momentan leicht vorn, ob Ihnen das nun passt oder nicht.

Apropos Virginia

Debakel für die Wahlchancen von Romney in Virginia: Ein republikanischer Außenseiter namens Virgil Goode hat es laut WP von heute auf den Wahlzettel geschafft.

Nach einer Umfrage von PPP vom 21.08.12 liegt er bei 4 Prozent. Er kostet nahezu ausschließlich Romney Stimmen.

Zwar flacht die Unterstützung für solche Kandidaten meist ab, je näher der Wahltermin rückt.

Aber Romney liegt in Virginia schon jetzt hinten. Ein Verlust von sagen wir zusätzlichen 2-3 Prozentpunkten kann er sich daher einfach nicht leisten.

Und den Verlust von Virginia gleich gar nicht.

"Mitt Romney bleibt auf der Überholspur"

auf welchem Planeten...?
http://electoral-vote.com/evp2012/P... erage.html

Naja, warten wir mal den DNC im "Bank of America Stadium" ab - seltsamerweise mag dieser Name den Demokraten so gar nicht über die Lippen kommen. Und dann die Debatten.
Auf jeden Fall ist Obama momentan Favorit - das sehen die Leute bei Intrade genauso. Gewonnen oder verloren ist aber noch gar nichts.
Bewunderswert ist aber immer wieder die Realitätsverweigerung, die Obama betreibt. So glaubt er, die Republikaner würden schon alles machen, was er will, wenn er gewinnt.
Dazu kommt noch, daß Obama von seinen Spendengeldern nix an andere Demokraten hergeben möchte - im Gegensatz zu Romney. Das könnte die Demokraten in sog. "down-ticket" Rennen eventuell kosten...

Ich freu mich schon auf Joe Biden :-)

popcorn-time!

Keine Angst,

Obama wird gewählt werden. Auch wenn´s Ihnen weh tut.

Die Mormonen (Romney) glauben, die Indianer hätten

von Gott eine dunkle Haut bekommen, weil sie BÖSE waren/sind!

...

das gegenteil läßt sich aber auch schwer beweisen!

Das Gegenteil von ... ?

who cares

welcher der beiden Luegner nun Praesident wird, ist auch schon egal!

Ich würde seine Frau wählen ...

... vor allem sieht sie mit 63 Jahren blendend aus: http://www.youtube.com/watch?fea... K9Gl8PZfyk

soso, sie wählen also nach dem Aussehen, machen sie das in Österreich auch?

Da ist noch nicht viel 63 ...

schoen, weiblich, nix in der birne, republikanisch..
da hat's doch schon vor 4 jahren eine fuer's amt ganz besonders geeignete gegeben..

Klar, sie hat ein Französisch-Studium, aber wer Französisch studiert muß ja doof sein.

Französisch als Sprache?

Primitivität als Ihr Markenzeichen?

Wenn ich die Klöpse betrachte, die sich ihr Mitt mit seinem Harvard-Doktor leistet, halte ich das Argument für nicht allzu zwingend.

Ich würde Intelligenz auch nicht auf das eingrenzen, was ein Intelligentest messen kann.

Der schamlose Lobgesang auf ihn, in dem sie ihn als eine Art Jesus darstellt hat, hat Ihre Intelligenz anscheinend nicht beleidigt und war ihr alles andere als peinlich, und wie Freud erkannt hat steht der Schamverlust dem Schwachsinn nahe ...

Avoir étudié français et avoir une cervelle dans la tête n’ont rien avoir l’un avec l’autre..

Das gilt offenbar im Besonderen für Sie.

Ma chère, Sie haben entweder in Ihrem Frz Studium nicht so sehr aufgepasst und obrigen Satz nicht verstanden, oder Sie glauben tatsaechlich, dass ein Frz Studium auch nur irgendetwas ueber geistige Kapazitaeten aussagt.

ja, bain capital ist schon eine äußerst sympathische Firma, schon gespannt was die dann mit den usa machen.....

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