Romneys Aufwind in Umfrage nur von kurzer Dauer

Parteitag der Republikaner kein Booster

Washington - Der Parteitag der US-Republikaner hat Präsidentschaftskandidat Mitt Romney nur kurz leichte Vorteile im Vergleich zu Amtsinhaber Barack Obama verschafft. In der jüngsten, am Samstag veröffentlichten Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters und des Meinungsforschungsinstituts Ipsos übernahm der Demokrat wieder die Führung. Mit 44 zu 43 Prozent lag er allerdings nur hauchdünn vor seinem Herausforderer. Romney hatte nach dem Parteitag, auf dem er offiziell zum Kandidaten gekürt wurde, am Freitag mit einem Punkt Vorsprung geführt, am Donnerstag schnitt er zwei Punkte besser ab als der Präsident.

Enges Rennen

In den kommenden Tagen hat Obama gute Chancen, in der Gunst der Wähler zuzulegen, denn es findet der Parteitag der Demokraten statt, auf dem er formell die Nominierung für eine zweite Amtszeit erhalten soll. Traditionell profitieren die Bewerber von der medialen Aufmerksamkeit, die ihnen jeweils während der Parteitage zukommt. Insgesamt würden die Umfragen aber voraussichtlich bis zum Urnengang am 6. November weiterhin ein enges Rennen abbilden, sagte die Ipsos-Demoskopin Julia Clark.

Für die Erhebung wurden 1.505 eingetragene Wähler befragt, die Ergebnisse können bis zu 2,9 Prozent nach oben oder nach unten abweichen. (APA/Reuters, 2.9.2012)

  • Zurück im Wahlkampf: Nach dem Parteitag der Republikaner kämpft Mitt Romney weiter um die Gunst der Wähler.
    foto: epa/erik s. lesser

    Zurück im Wahlkampf: Nach dem Parteitag der Republikaner kämpft Mitt Romney weiter um die Gunst der Wähler.

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