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Lissabon - Portugal wird heuer nach Einschätzung von Experten ein weitaus höheres Budgetdefizit haben als mit den internationalen Gläubigern vereinbart. Wenn die Schätzungen sich bestätigten, reichten die vorgesehenen Sparmaßnahmen nicht aus, um das Defizitziel von 4,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) zu erreichen, hieß es in einem Expertenbericht an Mitglieder des Budgetausschusses des portugiesischen Parlaments, aus dem die Nachrichtenagentur Lusa am Samstag zitierte.
Demnach dürfte das Staatsdefizit im ersten Halbjahr dieses Jahres zwischen 6,7 und 7,1 Prozent des BIP erreichen. Die Experten machten vor allem den deutlichen Rückgang an Steuereinnahmen für das Verfehlen des Sparziels verantwortlich.
Vertreter der internationalen Gläubiger aus EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank hatten am Dienstag ihre fünfte Mission in Portugal begonnen, um die Umsetzung des zugesicherten Sparprogramms zu überprüfen. Das Reformprogramm war Bedingung für die Gewährung internationaler Finanzhilfen in Höhe von 78 Milliarden Euro. Doch die Konsolidierungsmaßnahmen machen der Wirtschaft des Landes schwer zu schaffen, und die Arbeitslosenquote erreichte mit derzeit 15 Prozent ein Rekordhoch. (APA, 1.9.2012)
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in einer rezession ein massives sparprogramm fahren, das wird sicherlich das budgetproblem lösen. auch werden sicherlich viele, viele arbeitsplätze geschaffen werden. die bevölkerung wird sicherlich optimistisch in die zukunft blicken, die unternehmen werden investieren, steuern zahlen und hunderprozentig expandieren. die wirtschaft wird florieren und das land wird sich sicherlich aus der rezession erholen. das ist so sicher wie das amen im gebet. funktioniert ja auch in griechenland und hat früher schon in argentinien bestens funktioniert :)
Seit Untergang der Sowjetunion gab es nur ein Ziel, das zielstrebig und erfolgreich verfolgt wurde: "Die Arbeitnehmer ihrer Rechte zu berauben und die Konzerne von einem Rekordgewinn zum nächsten zu führen."
Die anderen "Ziele" waren niemals Ziele, sondern immer nur Propagandarauchwolken, hinter denen man die Wirtschaftsinteressen der Milliardäre verstecken konnte. Stronach nehme ich mal aus. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Stronach ist einer der an seinen Erfolg und seine Popularität denkt...er denkt sozusagen betriebswirtschaftlich... Wenn man an einem Staat, an eine Gemeinschaft denkt, dann gehts um VolksWirtschaft... Deshalb ist stronach eine schlechte Wahl als VolksVertreter
Vereinbarte Sparziele können wieder einmal nicht erreicht werden.
Wer konnte ja auch davon ausgehen, das die Steuereinnahmen klar unter den Berechnungen geblieben sind. Obwohl die Mehrwehrtsteuer erhöht wurde, sind die Gesamteinnahmen aus dieser Quelle stark zurückgegangen.
So, wie in Griechenland, Spanien, Italien, usw.
Was muss man jetzt machen?
Mehr Sparen!
Immer Wieder Sonntag
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