Tausende Menschen verabschiedeten sich von Kardinal Martini

1. September 2012, 20:26

Schlange vor Sarge des Kirchenmannes im Mailänder Dom

Rom - Tausende Menschen sind am Samstag zum Mailänder Dom gepilgert, in dem der am Freitag verstorbene Kardinal Carlo Maria Martini aufgebahrt ist. Politiker, Intellektuelle und Gläubige aus ganz Italien würdigten den Jesuiten und Theologen, der 22 Jahre lang bis zum Jahr 2002 Mailänder Erzbischof war. Der Mailänder Dom wird die ganze Nacht lang für eine Gebetswache offen halten. Das Begräbnis ist für Montagnachmittag vorgesehen und soll von der öffentlich-rechtlichen TV-Anstalt RAI live übertragen werden.

Martinis Tod löste eine Welle an Reaktionen in ganz Italien aus. Laut Staatspräsident Giorgio Napolitano sei der Tod des Kardinals ein "schmerzhafter und großer Verlust nicht nur für die katholische Kirche, sondern für Italien". Die Art, wie Martini seine letzten von der Parkinson-Krankheit gezeichneten Jahren gelebt habe, sei ein großes Beispiel. Ministerpräsident Mario Monti würdigte Martini als einen der "großen Italiener und Europäer, die das religiöse Denken und das gesellschaftliche Leben unserer Epoche" geformt hätten.

Martini gehörte zu den angesehensten Persönlichkeiten der katholischen Kirche in Italien. Er galt beim Konklave 2005 als möglicher Kandidat für das Papst-Amt, in das dann Joseph Ratzinger gewählt wurde. (APA, 1.9.2012)

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11 Postings
Sehr schade, dass dieser menschenfreundliche und kultivierte

Kardinal nicht mehr in Wien mit der "Atheistischen Religionsgesellschaft in Österreich" diskutieren können wird. Schade, dass jetzt so vieles (durch den Tod bedingt) nicht mehr möglich ist!

Bitte verunklaren Sie nicht, was ganz klar gesagt werden sollte!

"Da der Atheismus die Existenz Gottes leugnet oder ablehnt, ist er eine Sünde gegen die Tugend der Gottesverehrung" (Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 2125).
http://www.vatican.va/archive/c... 20me%20%BB

Hat nicht gerade Sünde - letztlich! - den Tod in Welt gebracht?

"Vom Teufel versucht, lies der Mensch in seinem Herzen das Vetrauen zu seinem Schöpfer sterben, missbrauchte seine Freiheit und gehorchte dem Gebot Gottes nicht. Darin bestand die erste Sünde des Menschen. Danach wird jede Sünde Ungehorsam gegen Gott und Mangel an Vertrauen auf seine Güte sein" (Nr. 397).
http://www.vatican.va/archive/c... 0originale

Sie vergessen nur ganz zu erwähnen, daß nicht nur atheisten, sondern - letztlich! - ca. 5 milliarden menschen die existenz des biblischen gottes leugnen.

und ob die sünde den tod in die welt gebracht hat, können wir nicht sagen, da das paradies zu kurz anhielt, um die frage wissenschaftlich zu klären. das kommt davon, wenn der liebe gott so einen kurzen geduldsfaden hat.

sie und ihre postings san einfach immer zum zerkugeln.. letztlich

Im Vertrauen auf den seligen Papst Johannes Paul II., der den Katechismus selbst "als sichere Norm für die Lehre des Glaubens" anerkannt hat (Apostol. Konst. "Depositum fidei", 11. Oktober 1992), sind wir - letztlich! - nachdrücklich eingeladen,

die Lehre der Heiligen Katholischen Kirche in ihrer Wahrheit zu erkennen (Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1022):
"Jeder Mensch empfängt im Moment des Todes in seiner unsterblichen Seele die ewige Vergeltung. Dies geschieht in einem besonderen Gericht, das sein Leben auf Christus bezieht - entweder durch eine Läuterung hindurch oder indem er unmittelbar in die himmlische Seligkeit eintritt oder indem er sich selbst sogleich für immer verdammt."
Und weiter (Nr. 1023):
"Die in der Gnade und Freundschaft Gottes sterben und völlig geläutert sind, leben für immer mit Christus."
http://www.vatican.va/archive/c... articulare

Beate Ioanne Paule: ora pro nobis peccatoribus pacem aeternam quaerentibus

auch salbungsvoll formulierter nonsense bleibt... nonsense.

Irgendwie ist es abstoßend, dass Sie den Tod eines Menschen benutzen, um Reklame für Ihre Vereinigung zu machen und um sich selbst ins Rampenlicht rücken zu können.

Halten Sie schon jede Namenserwähnung durch wenauchimmer für Reklame?
Sind Sie dagegen, dass beim Tod eines Menschen eine kirchliche Begräbnisfeier stattfinden darf? Finden Sie es abstossend, wenn die Erinnerung an den Tod von Jesus von Religionsgemeinschaften als Anlass genommen wird, Werbung für sich zu machen (Selbstpräsentation als Nachfolger/in, als von ihm Beauftragte und Gewollte,...) und sich in den Medien ins Rampenlicht rücken zu können (Gottesdienstübertragungen, Religionssendungen, Interviewgespräche,...)?

Nicht zu vergessen auch das geistige Elend, das sich - letztlich, durch alle Unterbelichtung hindurch! - in der Finsternis aufleuchtend in die trostlose Verdammung auszeitigt, insofern es den Ereignishorizont des unüberbietbar kostbaren Kreuzestodes Jesu, des Christus Gottes, nur bestenfalls in seiner eigenen frag-würdigen Gottesferne quoad iudicium particulare erreichen und einholen kann.

Sie müssen schon dazu sagen, dass der kreuzestod doch nicht ganz so kostbar war, denn immerhin hielten die folgen nur 3 tage lang an, wie berichtet wird.

man könnte also auch von schummeln sprechen, wenn ein unsterblicher gott sich dreiteilt, einen teil auf die erde schickt um dort effektheischerisch die todesstrafe als krimineller herauszufordern, nur um sich kurz draufhin wieder zu vertschüssen.

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