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Bepo Puch holt Österreichs erstes Edelmetall in London
London - Tischtennisspielerin Doris Mader hat am Samstag bei den Paralympics in London das Finale erreicht und damit eine Medaille sicher. Die 36-jährige Niederösterreicherin besiegte im Halbfinale die Britin Sara Head klar mit 3:0. Das Finale steht am Montag auf dem Programm, Gegnerin um Gold ist die Schwedin Anna-Carin Ahlquist (11.15 Uhr MESZ). Bei den Herren ist Titelverteidiger Andreas Vevera in der Vorrunde nach einem 2:3 gegen den Briten Paul Davies ausgeschieden. Verera vergab im vierten Satz zwei Matchbälle.
Auch Stanislaw Fraczyk kämpft (Klasse 9) um Tischtennis-Gold, nachdem er im Halbfinale den Niederländer Gerben Last in 5 Sätzen mit 3:2 (12:10 im letzten Satz) bezwang. Der 59-jährige dreifache Paralympics-Sieger (und insgesamt 25-fache Staatsmeister in Polen und Österreich bei den Nicht-Behinderten) wird im Finale gegen den Chinesen Lin Ma spielen (Sonntag, 13:30).
In der Dressur-Pflicht (Grade Ib) wurde der Reiter Bepo Puch mit "Fine Feeling" Dritter und gewann damit die Bronzemedaille. Es ist das erste Edelmetall für das Österreichische Paralympische Komitee bei diesen Spielen, das im Medaillenspiegel aufscheint. Mit einem Gesamtscore von 75,03 Punkten musste sich Puch nur der Australierin Joann Formosa und dem britischen Lokalmatador Lee Pearson geschlagen geben. "Ich bin überglücklich, dass ich das geschafft habe. Ich muss mich auch bei meinem Pferd bedanken, das mich sehr brav über den Parcours gebracht hat", sagte der Steirer. "Ich bin sehr stolz, dass ich die erste Medaille für Österreich geholt habe und hoffe, dass jetzt viele weitere folgen werden."
Puch ist seit einem Unfall 2008 querschnittgelähmt. Der 46-jährige Rauchfangkehrermeister aus der Steiermark war schon zuvor bei den Olympischen Spielen in Athen in der Vielseitigkeit im Einsatz gewesen. Puch war 2011 Nummer eins der Weltrangliste, es sind seine ersten Paralympischen Spiele.
Eine Medaille knapp verpasst hat hingegen der einarmige Schwimmer Andreas Onea, der über 100 m Brust Vierter wurde und Bronze um nur 26 Hundertstel versäumte. Leichtathlet Robert Mayer schied in seinem 200-m-Vorlauf als Fünfter aus, Im Rollstuhltennis feierte Thomas Mossier mit einem 3:6,6:4,6:2 gegen den Chilenen Robinson Mendez einen Auftakterfolg. Die Bahn-Radfahrer Wolfgang Eibeck (C5) als Siebenter und Manfred Gattringer (C4) als Elfter erreichten in der Verfolgung Top-12-Plätze. Im Kugelstoßen wurde Georg Tischler 14. Dressurreiter Thomas Haller (Grade II) landete im Einzel-Pflichtbewerb mit Hallers Dessino auf dem 16. Platz. (APA/red, 01.09.2012)
Schwimmerin Sabine Weber-Treiber, die bei den Paralympics eine Medaille knapp verfehlte, ist mit Worten kaum zu kränken. Die querschnittgelähmte Wienerin kann auch über Behindertenwitze lachen
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Emil Brix, Österreichs Botschafter in London, über die Paralympics und den Zugang der Briten
Siegmund Linder fordert Nichtbehinderte dazu auf, das Bild, das sie sich von Menschen mit Behinderung machen, zu überprüfen. Die Paralympics sieht der klinische Psychologe als Gleichstellungsversuch, als Ansporn und als Bürde
Österreichs Team spekuliert mit vier bis sechs paralympischen Medaillen
London erwartet die Paralympics. Vier kleine Flammen werden bald zur großen Olympischen Flamme vereint
"Je gemeiner, desto besser", verrät die Tischtennis spielende Paralympics-Teilnehmerin Doris Mader die wichtigsten Schläge. Ein Gespräch über Noppen, Behinderung und die freie Wildbahn
Am 29. August starten die Paralympics. Es werden die spektakulärsten aber auch ungerechtesten aller Zeiten. Medaillenkandidat Andreas Onea schnupft in Österreich auch zweiarmige Konkurrenz im Schwimmbecken
Super Leistungen aller Sportler!
Heute ca. 1 Std. Leichtathletik und Rollstuhl-Basketball angeschaut. Da geht's schön zur Sache...
Einen kleinen Tritt ins Fettnäpfchen hat heute der ARD-Kommentator beim Bahn-Radfahren der Blinden gebracht:
"...Die 2 sehen sich im Finale wieder"
Super Leistungen aller Sportler!
Heute ca. 1 Std. Leichtathletik und Rollstuhl-Basketball angeschaut. Da geht's schön zur Sache...
Einen kleinen Tritt ins Fettnäpfchen hat heute der ARD-Kommentator beim Bahn-Radfahren der Blinden gebracht:
"...Die 2 sehen sich im Finale wieder"
..., dass so wenig über unsere Paralympics-TeilnehmerInnen gebracht wird in den Medien, wenn nur kurz zur unattraktivsten Sendezeit irgendwo im ORF Sport+. Zuerst rummotschgern, weil keine Medaillen in Olympia u. dann bringt's keiner in den Medien. Nur weil's net so "schick" aussieht? Wo bleibt da bitte die Gleichberechtigung?
ich freu mich jeden tag auf die 20-min-zusammenfassung im orf, wobei gabriele jahn als berichterstatterin toll ist!
ard überträgt stundenlang live, warum macht der orf das nicht auch? und warum läuft das auf derstandard.at nur unter "mehr sport"? hallo redaktion - könnt ihr das bitte beantworten?
Auf sport plus läuft bitte sehr viel von den Spielen!
Vielleicht nicht soviel wie bei der ard-keine ahnung noch nicht nachgeschaut.
ABER im vergleich zu den aller meisten anderen Ländern bekommen die behinderten Sportlern in ger/aut/sui sehr viel! Unterstützung und auch aufmerksamkeit.
Stimmt, der ORF zeigt wenig bis nichts. Aber im Standard muss ich auch unter "Mehr Sport" nachschauen, um was ueber die Paralympics zu finden. Fuer die Olympischen Spiele gab es eine eigene Kategorie. Ich lebe derzeit in England und es ist beeindruckend, wie gross die Medien die Paralympics hervorstreichen und darueber berichten. Gestern in London gewesen und ganze Familien gesehen, die hingingen. Und die AthletInnen gewinnen Medaillen fuer Oesterreich! Kann der Standard da nicht ebenso reagieren? Weshalb diesen Unterschied machen? Angst vor niedrigere Leserquoten?
endlich medaillen, das taugt mir und freu mich natürlich für die sportlerInnen, die berichterstattung im standard ist ja eher mau, leider, die deitschen im ard und zdf, die habens drauf, cokommentatoren natürlich mit handicap, professionell, würdig und echt, diese sportlerInnen sind meiner meinung, wie halt alle hochleistungssportlerInnen auch, einfach irre gut drauf und leisten einfach irre dinge.
Wie genau es Hr. Puch macht weiß ich nicht bzw. ist mir auch nicht bekannt, wie hier das Reglement aussieht... Ich kann allerdings aus persönlicher Erfahrung berichten: Ich habe es so gemacht, dass die Beine an den Steigbügel fixiert waren und mit halbwegs gutem Gleichgewichtssinn kann man sich (im Schritt) sowiesp ganz gut halten. Bei schnelleren Gangarten wars dann meistens so, dass ich mich mit einer Hand am Sattel festgehalten hab und die Zügel "Western Style" mit einer Hand geführt hab. Allerdings braucht man natürlich speziell zugerittene Pferde, die verstärkt auf Zuruf reagieren bzw. keine Führung durch Schenkeldruck benötigen.
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