Berliner demonstrierten gegen Antisemitismus

Laut Polizei friedlicher Protest

Berlin - Nach dem Überfall auf einen Rabbiner in der deutschen Hauptstadt Berlin haben am Samstag rund 150 Menschen in Charlottenburg-Wilmersdorf mit einer spontanen Demonstration gegen Antisemitismus protestiert. Die Teilnehmer des sogenannten Kippa-Flashmobs liefen schweigend von der Fasanenstraße zum Wittenbergplatz, die meisten von ihnen mit der traditionellen jüdische Kopfbedeckung Kippa.

Polizeiangaben zufolge blieb der Protest friedlich. Die Veranstalter hatten zu dem Flashmob auf Facebook aufgerufen. Der Rabbiner war am Dienstag von - laut polizei vermutlich arabischstämmigen - Jugendlichen vor den Augen seiner kleinen Tochter zusammengeschlagen worden. (APA, 1.9.2012)

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Flashmob?

Liest sich modern, bleibt aber falsch.

und der nächste übergriff

von vermutlich ... äh ... kopftuch ... äh mitbürgern mit migrationshintergrund.

http://www.welt.de/politik/d... ueler.html

nicht auszudenken, wenn israel den iran oder syrien angreifen würde oder sonstwie ein krieg im nahen osten ausbricht. dann brennt wohl nicht nur berlin.

aber es ist sowieso unvermeidlich, eigentlich hängt das wohl der dt. grosstädte von der aussenpolitik der türkei ab.

idealisiert gesehen ist das halt sehr tragisch und man kann viel palavern drüber. in der realität ist es unausweichlich, weil mentalität und kultur eben anders sind und sich in der masse dann eben sehr viele nicht integrieren wollen.

vor ihrem geistigen auge brennt's wohl schon seit längerem.

Oh je, jetzt wirds aber kompliziert für die Antirassisten. Muslime gegen Juden, Nazis und Rechtspopulisten gegen Muslime, Muslime und Antiras gegen Nazis und Rechtspopulisten und alle gegen die Juden. Ah doch nicht so kompliziert...

sie vergaßen die linken

die auch keine freude mit israel haben (also pro-palästinensisch sind).

und die rechten juden, die ihre sträusse mit den arabern ausfechten, aus der stärke israels heraus.

spannend wirds, wenn sunniten gegen schiiten, araber gegen perser, und viele viele ... gegen die amis und ihr system demonstrieren.

beim putin tun sich die gutmenschen aber wieder viel leichter, sogar die krone macht da schöne propaganda.

Dabei wäre es so einfach: man kritisiert beides, Rassismus und Antisemitismus, egal von wem er kommt. Dann würde man sich zwar gegen ziemlich viele Stellen, aber die Position wäre wenigstens richtig.

nun zumindest ein ehernes gesetz, nämlich "muslime sind immer opfer"

ist da stark im wanken, wenn man plötzlich zugibt, dass es auch unter den zuwanderern rassisten gibt

aber da kommt sicher irgendwas wie "konnten nicht anders", "fehlende bildung", "unter dem eindruck der unterdrückung der muslime weltweit", "berechtigter zorn"

ich freu mich schon auf das selbstlächerlichmachen dieser ideologinnen

wie bei der beschneidung...

es gibt kein "ehernes gesetz", dass muslime immer opfer seien. ihr schäbiges argumentationsmuster setzt falsche prämissen, um dann muslime generell anzuklagen. diese pauschalisierung ist widerlich.

Irgendwie seltsam, wie so ein Vorfall immer polarisiert.

Für meinen Teil halte ich es so:
Ich stehe gegen jeden Vorfall ungerechtfertigter Gewalt. Dabei stehe ich weder gegen die Religion, die Kultur oder das Volk in deren und/oder dessen Namen die Tat begangen wurde.

Was wichtig ist:
Menschen haben gegen diesen Vorfall demonstriert.
Sie haben es friedlich gemacht.
Sie haben es spontan gemacht.
Sie wurden dabei nicht gestört.

In Berlin gibt es ein allgemeines Problem mit der Sicherheit, hier sollte man einfach mal die Kuschelpolitik überdenken.

welches allgemeine sicherheitsproblem denn? meinen Sie das bei flughafen und s-bahn? da gebe ich Ihnen recht, dass es zeit ist den kuschelkapitalismus zu überwinden. aber was hat das mit dem artikel zu tun?

Das

"allgemeine Problem" mit der berliner Sicherheit scheint wohl eher ein sehr persönliches zu sein.

Eine Mauer könnte helfen!

Schlimm,
dass Menschen überfallen werden!
Schlimm,
dass man gegen Anisemitismus noch immer demonstrieren muss!
Schön,
dass diese Demo friedlich ablief und keine schwarzen Störgeschichen stattfanden.

Schlimm

dass die unheilige Allianz zwischen nationalen und muslemischen Antisemiten ihr Problembewußtsein mit roten Strichen zum Ausdruck bringen.

Aber wen wundert das schon.

Der Kern liegt weit tiefer: noch darf man demonstrieren. Nur, wo soll es enden, wenn alltägliche Drohungen und Erniedriegungen gar nicht mehr verfolgt werden?

Weil die Polizisten selbst Angst haben, zuhause, allein, besucht zu werden von jenen, welche gern drohen und die nur Terror kennen?

ist es nicht eigentlich schon islamophob,

wenn man sich mit den opfern zweier araber solidarisiert?

ruft das nicht zum hass gegen muslime auf, wenn man sagt, was sache war, anstatt es zu vertuschen?

vielleicht ist der rabbiner in wirklichkeit ja beim schmähreden über den propheten gegen einen kandelaber gelaufen und anschließend eine treppe runtergefallen...

fragen über fragen, nur eines steht fest: der islam hat sicher nichts mit alledem zu tun und schon gar nicht sein berliner bodenpersonal...

ob etwas islamophob ist liegt einfach daran wie sie es begründen.

Ist da eigentlich die Antifa mit den Grauen Wölfen gemeinsam aufmarschiert?

Unter den Grauen Wölfen (=Faschos) würds keine Antifa geben... die verstehen sich weit besser mit unseren Nazis, siehe die Holocaust-Leugner, die regelmässig in den Nahen Osten (ohne Israel, weil das darf ja nicht existieren) reisen...

Das Schlüsselwort

steht am Schluss dieses Zeitungsartikels: "Keine Perspektiven"! Aber das kennen wir ja bereits von maghrebinischen Jugendlichen aus den Pariser banlieues ...

"Kampf gegen Rechts" bis zum Abwinken, aber die Moslems hat man vergessen.

die sind

zusammen mit den rechten

die aufarbeitung des 2wk hat diesem thema nur wenig raum gelassen. als ob es keinen „Osttürkischer Waffenverband“ der SS und ähnliche verbände gegeben hätte. (es waren zahlenmäßig nicht viel, trotzdem interessante verbindungen, die es damals gegeben hat).

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