Berliner demonstrierten gegen Antisemitismus

Laut Polizei friedlicher Protest

Berlin - Nach dem Überfall auf einen Rabbiner in der deutschen Hauptstadt Berlin haben am Samstag rund 150 Menschen in Charlottenburg-Wilmersdorf mit einer spontanen Demonstration gegen Antisemitismus protestiert. Die Teilnehmer des sogenannten Kippa-Flashmobs liefen schweigend von der Fasanenstraße zum Wittenbergplatz, die meisten von ihnen mit der traditionellen jüdische Kopfbedeckung Kippa.

Polizeiangaben zufolge blieb der Protest friedlich. Die Veranstalter hatten zu dem Flashmob auf Facebook aufgerufen. Der Rabbiner war am Dienstag von - laut polizei vermutlich arabischstämmigen - Jugendlichen vor den Augen seiner kleinen Tochter zusammengeschlagen worden. (APA, 1.9.2012)

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