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Tokio - In Japan hat am Samstag eine alljährliche landesweite Katastrophenübung zur Vorbereitung auf ein verheerendes Erdbeben stattgefunden. Die Simulation ging von einem starken Beben der Stärke 9,0 im Pazifischen Ozean mit mehr als 320.000 Toten aus. Erst am Freitagabend war nach einem Beben der Stärke 7,6 vor der Ostküste der Philippinen ein Tsunami-Alarm in Japan ausgelöst worden, der aber kurz darauf aufgehoben wurde.
Über 870.000 Menschen nahmen an der Übung teil. In Tokio wurde der Verkehr am Samstag an rund 120 Orten gestoppt, um Platz für Rettungs- und Militärfahrzeuge zu schaffen. U-Bahn-Passagiere wurden in Sicherheitszonen geleitet. Regierungschef Yoshihiko Noda gab in Arbeitskleidung eine improvisierte Pressekonferenz in seinem Büro.
Die Übung findet in Japan immer am Jahrestag eines schweren Bebens im Jahr 1923 statt, bei dem etwa 100.000 Menschen ums Leben kamen. Im März 2011 wurde Japan von einem Beben der Stärke 9,0 erschüttert, durch das 19.000 Menschen getötet und eine Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima ausgelöst wurden. (APA, 1.9.2012)
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... sollten auch bei und durchgeführt werden. Angesichts der AKW in unserer Umgebung, sind die Menschen ziemlich unterversorgt. Und LehrerInnen haben wenig Ahnung, wie sie ihre SchülerInnen durch ein Katastrophenszenario bringen sollen. Es fehlt sogar an Jodtabletten.
na hauptsache die lehrer/innen haben wenig ahnung und rettung, feuerwehr, polizei und bundesheer alles im griff. genauso wie der orf, der uns mit infos aus dem ministerium versorgt (die natürlich auch alles im griff haben). es wird kein chaos auf den straßen geben, keine hamsterkäufe, keine panik. die krankenhäuser werden nicht überlaufen sein und alle mitbürger/innen werden an einem strang ziehen - allein um dem wohl des großen ganzen zu dienen. nur die lehrer/innen, die werden sicher versagen.
Vielleicht sollte bei der Gelegenheit auch ein Notfallsplan für AKW-Katastrophen geübt werden… bzw. überhaupt erst einmal ausgearbeitet werden,denn:
• Die improvisierte Löschung mit Wasser aus Hubschraubern, die aufgrund der Strahlung aus großer Höhe das Wasser größtenteils verschütteten war nicht besonders effektiv.
• Die Evakuierung war - wie von mir vorhergesagt - viel zu zögerlich weil man das Ausmaß der Katastrophe anfangs noch schönreden wollte…
www.derstandard.at/plink/133... 3/26881278
• Später wusste man nicht einmal, wie man gegen die Atom-Katastrophe ankämpfen sollte, weil aufgrund der hohen Strahlung kein Mensch in die Fukushima AKWs hinein konnte…
Diese Punkte sind alle ungelöst. NOCH IMMER. 1 Jahr danach!
Die Kernschmelze war keine Folge des Tsunami, wie nun schon mehrfach festgestellt wurde, sondern durch menschliches Versagen. Deshalb wäre es gut, dies im Artikel auch entsprechend zu ändern, und das als Folge anzugeben.
Hier ist ein Video von der Geschichte http://www3.nhk.or.jp/news/html... 41000.html
Eine Übung ist immer gut, denn der Vulkan Fuji wird höchstwahrscheinlich in ein paar Jahren ausbrechen.
J. Vulkanologen haben bereits mehrere Vorzeichen fastgestellt und schätzen, dass Fuji innerhalb 3,4 Jahren explodieren kann. Dann werden die wichtigsten Verkehrswege, Gebiete mit höchster Bevölkerungsdichte und das größte Atomkraftwerk Japans Hamaoka (nicht in Betrieb) zerstört.
Experts discuss evacuation plan in the event of Mt Fuji eruption
http://www.japantoday.com/category/... i-eruption
Der Hauptgrund waren die überfluteten Diselgeneratoren. Zwar hätte der Operator mit etwas mehr Wissen über das Kühlsystem die Kernschmelze um einige Stunden verzögern können (Ventile des Isolation Condenser öffnen), aber zu verhindern war es nicht. Zumindest nicht ohne Strom.
Dazu gab es auch eine Doku auf NHK, die die ersten Stunden nach dem Erdbeben nachstellt.
Ich wollte nicht sagen - und würde mir auch nicht unterstehen zu behaupten, es wäre zu verhindern gewesen. Jedoch kam die Untersuchungskommision in ihrem Endbericht unter anderem zu dem Schluß, dass die Folgen hätten gemindert werden können.
Im Zusammenhang mit Fukushima, gibt es da aktuell wieder Probleme mit der Kühlung der Reaktoren. Wie schwer diese sind / waren, ging aus den Nachrichten nicht wirklich hervor. (gelesen auf NKH Newsweb).
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