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Moskau - Das iranische Atomkraftwerk Bushehr verfügt nach russischen Angaben jetzt über seine maximale Leistungsfähigkeit. Der erste Reaktorblock des AKW habe am Donnerstagabend "100 Prozent seiner Kapazität" erreicht, teilte die NIAEP, eine Tochterfirma des Erbauers Atomstroyexport, am Freitag in Moskau mit. Dies sei die "letzte Etappe" der Inbetriebnahme.
Das bisher einzige Atomkraftwerk des Landes steht im Süden des Iran. Es war im August 2010 eingeweiht worden. Der Bau war vor der iranischen Revolution im Jahr 1979 von Deutschland unterstützt worden. Seit dem Jahr 1995 setzte Russland die Arbeiten fort und liefert auch den notwendigen Brennstoff.
Mehrere westliche Regierungen verdächtigen den Iran, unter dem Vorwand eines zivilen Atomprogramms heimlich an einer Atombombe zu arbeiten. Teheran weist dies zurück. (APA, 1.9.2012)
Politologe Oliver Borszik über das iranische Machtkarussell unter den Augen des Revolutionsführers
Mehr als 50 Millionen Iraner waren am Freitag dazu aufgerufen einen Nachfolger für Präsident Mahmud Ahmadinejad zu wählen. Der Andrang war groß, die Wahllokale blieben länger geöffnet.
Irans neuer Präsident Hassan Rohani unterzeichnete einst als Atomunterhändler das "Pariser Abkommen"
Der iranische Menschenrechtsanwalt Mohammad Mostafaei kämpft seit Jahren gegen die Todesstrafe und musste deshalb ins Exil flüchten
Der gemäßigte Kandidat Hassan Rohani wurde im ersten Wahlgang zum iranischen Präsidenten gewählt. In Teheran und anderen Städten wurde in der Nacht zum Sonntag groß gefeiert
Teheran spricht von "großem Schritt nach vorn"
Moderater Geistlicher erhält knapp 51 Prozent der Stimmen - Rohani: "Sieg der Mäßigung über den Extremismus" - USA zu direkter Zusammenarbeit bereit
Geistlichkeit in Ghom ist "höchst unzufrieden" mit der Entscheidung des Wächterrats - Abgeordneter spricht von "historischem Fehler"
Der iranischen Führung schien es am wichtigsten, eine respektable Wahlbeteiligung zustande zu bringen - das hat sie geschafft. Es geht um die Wiederherstellung der Legitimität dieser Wahlen
"Wollen Wurzeln des zionistischen Regimes austrocknen"
Der gemäßigte Geistliche konnte die Stimmen des Reformlagers auf sich vereinen
Oberster Führer Ali Khamenei will jegliche Unruhen im Keim ersticken
Wirtschaftslage, Atomstreit und Menschenrechte als große Brocken auf der Arbeitsagenda des gemäßigten Klerikers
Ali Akbar Hashemi Rafsanjani, einer der Gründerväter der Islamischen Republik, darf nicht zu den Präsidentenwahlen antreten. Als Begründung wird seine altersbedingte Schwäche angegeben. Viel eher aber war seine Stärke als Kandidat der Reformer der Grund für den Ausschluss
Mahmud Ahmadi-Nejad darf nach zwei Amtsperioden nicht mehr zur Präsidentenwahl antreten. Weg vom Fenster ist er damit aber nicht
Ausschluss Rafsanjanis sorgt im Iran für einen tiefen Riss innerhalb der Führungskrise
Vor der Präsidentenwahl am Freitag hat die iranische Führung umfangreiche Maßnahmen getroffen, um Massenproteste wie vor vier Jahren zu verhindern. Das Reformlager rückt zusammen und unterstützt den früheren Atom-Chefverhandler Hassan Rohani.
Rafsanjani wird Wahlausschluss durch Wächterrat hingegen nicht anfechten
Die meisten Kandidaten geben sich im Wahlkampf moderat, sagt Iran-Experte Walter Posch. Einzig Saeed Jalili vertrete radikale Positionen, fehlendes Charisma könnte ihn aber trotz Regime-Unterstützung den Sieg kosten
Nur acht der insgesamt 686 Kandidaten dürfen bei der Wahl im Juni antreten
Konservativer Haddad Adel kündigte am Montag Rückzug an - Moderater Rohani nun einziger Kandidat der Reformbewegung
Männer wurden in Teheran gehängt - Vorwurf der Spionage für die USA und Israel
Keine Angaben über Art und Auswirkungen des Vorfalls
"An exhaustive search of the various official websites of Iranian Supreme Leader Ali Khamenei turned up no such fatwa, either on his fatwa website or on his personal website."
http://www.memri.org/report/en... 0/6291.htm
Sie können dem Büro von Ali Khamenei eine Email schicken - und nach seiner religösen Meinung zum Thema Nuklearwaffen fragen. Und das sogar auf Deutsch ...
http://www.leader.ir/langs/de/... p?p=letter
Ich würde den Ländern unter den Irankritikern mal empfehlen dem Iran einen Vorschlag für alternativen anzubieten. Man kann ein Sonnenkraftwerk doch sicher auch im Iran mit hoher Effizienz betreiben. Ohne Risiko sein ganzes Land bei einem Unfall zu verstrahlen, wie Japan.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Iraner da nein sagen würden. Schon allein wegen dem technologischen Know How welches man aus der Kooperation ziehen kann.
Immer dieses "wir wollen nicht dass ihr dass und dass macht", halte ich für sehr wenig ergebnisorientiert.
Iran hat genug Wüsten, um die ganze Menschheit mit Strom zu versorgen.
Österreich könnte übrigens auch 100% Sonnenstrom haben. Die Solarkraftwerke würden <1% der Landesfläche beanspruchen.
Und die Preise sind zunehmend attraktiv angesichts des rapiden Preisverfalls:
http://www.solarserver.de/service-t... index.html
Das Problem ist eher die Speicherung.
der Iran investriert mehr in Solar energie als sie denken.
http://www.aee-intec.at/index.php... jekteId=63
http://www.welt.de/welt_prin... strie.html
das alles kann nur Funktionieren wenn keine Sanktionen gegen Iran beschlossen werden, zurzeit dürfen nicht mal bestimmte Medikamente nach Iran exportiert werden.
Hast du kein Argument oder warum behauptest du einfach völlig ohne jede Begründung einfach dasselbe nocheinmal?
PS: Griechenland hatte Ende 2011 PV-Anlagen mit 631MW am Netz, dazu kommen große Kapazitäten an Warmwasserkollektoren.
Was hat dein geliebter Iran hier vorzuweisen? Traust du dir das überhaupt öffentlich zugeben?
Das mit der Sonnenkraft war nur ein Beispiel. Je weiter südlich um so besser geht das logischer Weise. Ich weis aber tatsächlich nicht wie viel Sonnentage und Einstrahlung die haben. Wenn das bei denen aber nicht rentabel ist, sind wir dann ja die Volldeppen wenn wir darauf "umstellen".
Haben sie schon mal jemanden dem Iran eine Alternative anbieten gehört die zur Region passt?
Ich lese immer nur die dürfen keine Atomkraft haben, ohne konstruktive Vorschläge.
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