iOS-Game "CSR Racing" stellt Einnahmerekord auf

  • Autotuning ist den Spielern viel Geld wert.
    foto: natural motion

    Autotuning ist den Spielern viel Geld wert.

Entwickler Natural Motion verdient damit zwölf Millionen Dollar im Monat

Das Drag-Racing-Arcadespiel "CSR Racing" dürfte einen neuen Umsatzrekord im Mobile Games-Segment aufgestellt haben. Das derzeit ausschließlich für iOS verfügbare Free 2 Play-Spiel spült Hersteller NaturalMotion laut TechCrunch pro Monat zwölf Millionen Dollar in die Kassen.

Messlatte höher gelegt

Eine beeindruckende Marke. Bislang wurde als "Topverdiener" Epic Games angenommen. Diese konnten mit dem ersten Teil des Action-RPGs "Infinity Blade" bislang insgesamt 23 Millionen Dollar lukrieren. Der Nachfolger hat seit seiner Veröffentlichung im vergangenen Dezemer immerhin fünf Millionen eingebracht. "Infinity Blade" ist allerdings ein klassisches Paid Game.

Allgemein gilt als Messlatte für großen Erfolg ein Einkommen von zwei bis drei Millionen Dollar pro Monat, schreibt Inside Mobile Apps. Bei Android liegt dieser Wert bei einer Million.

Spieler investieren in virtuellen Fuhrpark

CSR Racing lässt seine Spieler in hübsch gestalteten 3D-Umgebungen gegeneinander antreten. Dank Partnerschaften mit Ford und anderen Unternehmen stehen dafür auch zahlreiche Originalautos und -Bauteile zur Verfügung.

Geld verdient der Hersteller durch In-App-Käufe. Die Nutzer konvertieren dabei echte Währung in virtuelle Credits, die wiederum für das Aufrüsten und Verschönern der eigenen Rennflotte ausgegeben werden können. NaturalMotion hat das Entwicklerstudio Boss Alien, welches für die Entwicklung von CSR verantwortlich war, gekauft.

Trendwende zu aufwändigeren Games

CEO Torsten Reil erklärt die Strategie: "Wir versuchen, Teile des Spieles zu monetarisieren, aber nicht zu aggressiv." Er ortet auch einen Trend hin zu aufwändigeren Games. "Die erste Welle mobiler Social-Games geht nun vorüber. 2D-Ressourcen-Managementspiele werden weniger." Natural Motion setzte auch bei seinem Erstlingswerk "My Horse", einer Tierpflegesimulation, auf realistisch gehaltene 3D-Grafik.

Der Boom ihres Rennspieles ermöglicht dem Unternehmen die Expansion. Aktuell wird an sechs neuen Titeln gearbeitet. Die Firma beschäftigt mittlerweile 160 Mitarbeiter in England und den USA. (gpi, derStandard.at, 03.09.2012)

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