Neuer Fiat Panda 4x4: Klein, aber hart genoppt

Dritte Generation des relativ ernsthaften Miniatur-Offroaders: Gelände wird nun vollelektronisch befriedet

Kleiner, dennoch robuster Vorgriff auf den Pariser Automobilsalon (ab 29. September) in Gestalt des neuen Fiat Panda 4x4: Turin hat erste Details des Mini-Offroaders bekanntgegeben. Wackere Wald- wie auch urbane Gehsteigkantenbearbeiter können schon bald mit einem - im Vergleich zum Vorgänger - größeren, kräftigeren und auch technisch verfeinerten Begleiter rechnen.

Gegenüber der Zivilversion mit Frontantrieb legt der Neue in Länge (3,68 Meter) und Breite (1,67 Meter) um jeweils drei Zentimeter zu, der Dachfirst liegt nun bei 1,60 Metern Höhe. In der Motorensektion machen die 85 Benziner-PS des Zwei-Zylinder-Twin-Air-Motörchens das etwas überforderte Aggregat des Vorgängers vergessen. Dieselseitig kommt erneut der stramme 1,3er-Multijet mit 75 PS zum Einsatz, im 4x4 inklusive Drehmomentsteigerung.

Elektronik ersetzt Mechanik

Beim Allradsystem wurde die einst einfache, aber effektive Mechanik (Viscokupplung und zwei Sperrdifferenziale) gegen Hightech ausgetauscht. Fortan verteilt Elektronik die Antriebsenergie zwischen Vorder- und Hinterachse. Nennt sich neumodisch "Torque on Demand" und ist permanent zugange.

Eher hart als zart genoppt: In anspruchsvollen Situationen im Pinzgauer Outback assistiert ein per Knopfdruck aktivierbares elektronisches Sperrdifferenzial - eine virtuelle mechanische Sperre sozusagen. Wirkt bis Tempo 50 und sollte samt der aufgebockten Karosserie auch gröberes Gelände befrieden. Der Auspuffendtopf wurde höher gelegt und ergo besser geschützt. Darüber hinaus sorgt ein Unterfahrschutz für solide Offroad-Qualitäten.

"Öko-Leder" fürs Gesäß

Optisch wird das Klein-SUV mit den üblichen Insignien aufgepeppt. Diverse Plastikplanken an Front, Heck sowie den Flanken garantieren Schutz und auch den notwendigen Lifestyle, außen wie auch innen zeigt der 4x4 zudem neue Farben. Dem Edel-Waidmann wird gar eine aufpreispflichtige "Öko-Leder"-Ausstattung versprochen.

Immer dabei sind im Allrad-Panda hingegen 15-Zoll-Felgen, ESP und Klimaanlage. Zu beziehen ab sofort, der TwinAir Turbo Benziner wird für 16.950 Euro aufgerufen, für den Dieselmotor nimmt der hiesige Fiathändler 1000 Euro mehr.  (ssc, derStandard.at, 31.8.2012)

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