Hurrikan "Isaac": Schäden gehen in die Milliarden

31. August 2012, 13:19

Sturm belastet Versicherer viel weniger als "Irene" 2011

New York - Hurrikan "Isaac" wird den Versicherern womöglich Schäden in Milliarden-Höhe einbrocken. Die großen US-Firmen, die auf die Modellierung von Naturkatastrophenrisiken spezialisiert sind, teilten mit, momentan mit Schäden von 500 Millionen bis zwei Milliarden Dollar (398.600 Euro bis 1,59 Mrd. Euro) für die Assekuranzen zu rechnen. Damit wird "Isaac" nicht die Dimensionen von "Irene" aus dem vergangenen Jahr erreichen und erst recht nicht die von "Katrina" vor sieben Jahren.

"Isaac" war diese Woche über die US-Golfküste hinweggefegt und hatte dabei auch wieder die Südstaatenmetropole New Orleans getroffen, die "Katrina" damals in großen Teilen verwüstet hatte. Der Risikomodellierer AIR Worldwide geht aktuell von versicherten Schäden auf dem Festland in Höhe von 700 Millionen bis zwei Milliarden Dollar aus. Eqecat schätzt 500 Millionen bis 1,5 Milliarden Dollar.

State Farm, der mit Abstand größte Versicherer in den Bundesstaaten Louisiana, Alabama und Mississippi, betonte, es seien schon rund 1.100 Schäden gemeldet worden. Rund 90 Prozent kämen von Hausbesitzern, des Rest entfalle auf Autos.

"Irene" mit 4,3 Milliarden Dollar Schaden

"Irene" war im vergangenen Jahr bis in die New-England-Staaten vorgedrungen und hatte auch New York in Mitleidenschaft gezogen. In der Regel wüten Hurrikane in der Karibik und im Süden der USA. In Florida, Texas und Co sind daher besonders viele Werte gegen Wirbelstürme versichert. Deswegen zählen Hurrikane neben Erdbeben zu den kostspieligsten Katastrophen für Versicherer.

"Irene" hatte zum Beispiel versicherte Schäden in Höhe von rund 4,3 Milliarden Dollar verursacht. Daten großer Rückversicherer wie der Münchener Rück führen "Irene" sogar mit knapp sechs Milliarden Dollar, damit ist es der acht teuerste Hurrikan seit 1980. "Katrina" steht mit Gesamtschäden von 125 Milliarden Dollar in der Statistik, für gut 62 Milliarden mussten Versicherer geradestehen.

"Isaac" hat sich mittlerweile spürbar abgeschwächt. In New Orleans hielten sich die Schäden in Grenzen - hier wirkten die nach 2005 verbesserten Schutzvorrichtungen aus. Einige der großen Häfen, Airports und Öl-Raffinerien im Süden des Landes sollten ihren Betrieb wieder aufnehmen. Rund 700.000 Haushalte und Geschäfte in Louisiana und Mississippi waren aber am späten Donnerstag noch immer ohne Strom. (APA/Reuters, 31.8.2012)

Bitte bauts jetzt etwas solider!

Isaac wir sind dir nicht böse.
Wir wissen alle du hast dein bestes gegeben um Romney aufzuhalten.
Leider hat es nicht geklappt aber du hast einen Trost, sollte er an die Macht kommen sind die Schäden die du verursacht hast ein Pappenstiel.

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