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Frankfurt - Wenige Tage vor der nächsten entscheidenden Sitzung des EZB-Rats eskaliert der Streit über den Kurs der Europäischen Zentralbank (EZB) in der Schuldenkrise. Wie die "Bild"-Zeitung am Freitag unter Berufung auf Finanzkreise berichtete, hat Bundesbank-Präsident Jens Weidmann wegen des sich abzeichnenden Anleihekaufprogramms der EZB zugunsten überschuldeter Euro-Länder in den vergangenen Wochen mehrfach einen Rücktritt erwogen. Damit steigt der Druck auf die EZB und deren Chef Mario Draghi massiv. Schon Weidmanns Vorgänger Axel Weber und Ex-EZB-Chefökonom Jürgen Stark waren im vergangenen Jahr im Streit mit der EZB gegangen. Weidmann wäre der dritte deutsche Notenbanker, der in der Schuldenkrise aus Frust über die Euro-Notenbank das Handtuch wirft.
Weidmann habe einen solchen Schritt auch im engsten Kreis der Bundesbank-Spitze erörtert, berichtete die "Bild"-Zeitung. Die Bundesregierung habe intern auf sein Bleiben gedrungen. Ein Sprecher der Bundesbank lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. Nach Informationen von Reuters will der Bundesbank-Chef jedoch weitermachen und kommenden Donnerstag im EZB-Rat gegen das von der großen Mehrheit des EZB-Rats gestützte zweite Aufkaufprogramm für Anleihen südeuropäischer Schuldenstaaten kämpfen. Weidmann nimmt derzeit an einer Notenbanker-Konferenz der US-Zentralbank in Jackson Hole in den Rocky Mountains teil.
In einem Anfang der Woche veröffentlichten Interview mit dem "Spiegel" hatte der Bundesbankchef selbst einem Rückzug von seinem Amt eine Absage erteilt: "Ich kann meiner Aufgabe am besten gerecht werden, wenn ich im Amt bleibe. Ich will dafür arbeiten, dass der Euro genauso hart bleibt, wie die Mark es war." EZB-Chef Mario Draghi hatte Anfang August ein weiteres Anleihenankaufprogramm für Schuldenstaaten in Aussicht gestellt, die sich unter den Euro-Rettungsschirm ESM begeben und sich im Gegenzug zu Reformen verpflichten. Bereits das erste, noch von Draghis Vorgänger Jean-Claude Trichet im Mai 2010 initiierte Programm, hatte die Deutschen empört.
Weidmann hat den Kurs Draghis wiederholt massiv kritisiert und davor gewarnt, dass eine solche Hilfe per Notenpresse "wie eine Droge" zur Abhängigkeit der Schuldenländer führen könne. Zugleich sieht der oberste Notenbanker Deutschlands die Gefahr, dass die Rolle der EZB in der Eurokrise die Zentralbank in Konflikt mit ihrer wichtigsten Aufgabe bringen würde, die Preise stabil zu halten. Weidmann gilt im EZB-Rat mit dieser Position als weitgehend isoliert. Draghi hatte nach der Ratssitzung Anfang August in Frankfurt überraschend gesagt, dass Weidmann als einziger der 23 Notenbanker gegen den Plan gestimmt hatte - ein ungewöhnlicher Vorgang.
Der offene Schlagabtausch zwischen den beiden wichtigsten Zentralbankern der Währungsunion könnte die Wirksamkeit des kommenden Anleiheprogramms gefährden: "Meine Angst ist, dass seine eigene Entscheidung auf Prinzipien beruht, aber dass er dadurch, dass er vorher aus seinem Herzen keine Mördergrube macht, hofft, dass das Ausmaß der ganzen Operation geringer ausfällt", sagte ein hochrangiger Notenbanker zu Reuters. "Das würde ein Fragezeichen dahinter machen, wie weit wir gehen können." Experten gehen davon aus, dass nur eine starke und wuchtige Aktion der EZB die Finanzmärkte beeindrucken kann.
Parallel zum Streit zwischen Weidmann und Draghi versucht offenbar der zweite Deutsche im EZB-Rat, Ex-Finanzstaatssekretär Jörg Asmussen, die Details des kommenden Anleiheprogramms mehr in Weidmanns Richtung zu lenken. Asmussen sagte am Donnerstag in Potsdam, die EZB solle überschuldeten Ländern nur dann unter die Arme greifen, wenn der Internationale Währungsfonds (IWF) an der Festlegung der damit verbundenen Auflagen beteiligt sei. Der IWF verfüge über das entsprechende Know-how und habe als "externer Polizist" einen effektiven Hebel in der Hand, sagte Asmussen, dem zuletzt nachgesagt worden war, er habe sich von Weidmann distanziert. Österreichs Notenbank-Chef Ewald Nowotny rief dazu auf, keine ideologischen Grabenkämpfe um das Anleiheprogramm der EZB zu führen.
Draghi und die große Mehrheit im EZB-Rat wollen mit den Bondskäufen den Druck der Finanzmärkte auf die Problemländer im Süden der Euro-Zone abfedern, indem sie deren Zinslast durch gezielte Interventionen senken. Viele Ökonomen befürworten dieses Kurs, der allerdings auch Risiken birgt - unter anderem steigt dadurch das Inflationspotenzial auf mittlere Sicht. Der Politik kommt der Draghi-Plan sehr gelegen, da sie deutlich mehr Zeit bekommt, Reformen durchzusetzen und die Währungsunion zu reformieren. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich kürzlich zwar demonstrativ hinter Weidmann gestellt, zugleich aber klar gemacht, dass sie Draghi nicht in die Parade fahren würde. Der französische Staatspräsident Francois Hollande unterstützt den italienischen EZB-Chef hingegen. (APA, 31.8.2012)
Herstellung der beiden Münzen führte seit 2002 zu Verlust von 1,4 Milliarden Euro
Die Europäische Zentralbank überlegt, risikobehaftete Kredite aus Südeuropa aufzukaufen, das missfällt so manchem
Nach Fitschen sind die Einlagen der Sparer in Deutschland - anders als beim Euro-Rettungspaket in Zypern - sicher
Wo ein Schein ausgegeben wird, ist beim Beheben nicht immer klar. Oft hat Bargeld Migrationshintergrund
Das Wirtschaftstief mache diesen Schritt notwendig, so der Chef der Nationalbank. Die EZB alleine könne die Misere aber nicht lösen
Damit der abermals gesenkte Leitzins von 0,5 Prozent bei den Firmen ankommt, erwägt die Europäische Zentralbank, Banken zu bestrafen
Die Notenbank lehnt Staatsanleihenkäufe durch die EZB ab. Es sei nicht deren Aufgabe, alle Länder im Euro zu halten
Während Zinsen für Deutschland steigen sollten, müssten jene der Krisenländer sinken, konstatiert die deutsche Bundeskanzlerin
Die Eurozone ist noch nicht über den Berg, warnt Benoît Coeuré, Direktor der Europäischen Zentralbank
Die vorläufige Vereinbarung müsse auf Ersuchen einzelner Länder noch in einigen Punkten nachverhandelt werden
... kriegt eine zweite Chance:
http://www.arte.tv/de/Goldma... 91612.html
Arte am 4. September 2012 um 20:15 Uhr.
Ausser GoldmanSucks kauft auch da noch schnell die Rechte, wie sie es offensichtlich beim ORF getan haben (war trotz Ankündigung nicht in der TV-Thek verfügbar).
war ja klar dass sich die pleitegeier alle zusammenraufen und gegen die 4 staaten, die zahlen sollen abstimmen. einfache mehrheiten sind schnell gefunden: FR, ITA, GR, ESP, POR, IRL, SLO, ZYP, SWK, BEL..... so sauft dann halt der rest europas auch noch ab, was solls.....lachen tun ja sowieso nur die finanzhaie in NY, London und frankfurt, die beim scheitern des euros milliarden an wetten einfahren werden und so der dollar die weltwährung bleibt....
ist eigentlich dass Deutschland mit seinen 82 Millionen Einwohnern das selbe Stimmrecht hat wie der Enten und Zwergenstaat Luxemburg. Wie blöd muss man sein in solch einen lächerlichen Verbund zu sein, in dem ein Land das 100 Tausend Einwohner vertritt genau so viel Stimmrecht hat wie ein Land das 82 Millionen vertritt.
Darum wählt Drahgi. Euro letzte Hoffnung. Euer letzter, ich verspreche es , auch wirklich letzter Demokrat. Denn nachher brauchen wir keine Demokratien oder ähnliches Gefasel mehr! Alles wird gleich und gleicher. Selbst wir nehmen die Form und Haltung eines Euros an. Endlich formen wir diesen europäischen Superstaat mit gemeinsamer Einlagesicherung. Endlich werden wir am Ziel der EDUSSR sein!
Mögen uns all die Resteuropäer nicht verstehen und uns wirtschaftlich den Rang ablaufen, endlich erschaffen wir den Bürokratenstaat im europäischen Reich. Denn wir brauchen keine Demokratien, nein für was eigentlich. Nein wir brauchen Euros, Euros, Euros über Allen und Allem!
Präsidenten entfernt worden oder zurückgetreten, der derzeitige BB-Chef Jens Weidmann denkt an Rücktritt, der Chefvolkswirt der "Die Deutsche Bank AG" Norbert Walter ist gerade unerwartet gestorben …
Da die finanzschwachen Südländer in der EZB in der Mehrheit sind, werden die kapitalstarken Nordländer in der EZB tendenziell überstimmt. Dass sich hier Konflikte abzeichnen, ist logisch und war vorhersehbar.
Draghi spielt sowieso eine eigene Rolle. Dass er als ehemaliger Goldman Sachs Manager nichts von dem Griechenland-Betrug gewusst hat, ist wohl eher dem "Draghi im Wunderland"-Märchen zuzurechnen.
Das globale Finanzkapital in Form der unsäglichen Ratingagenturen wie Goldmann Sachs, die Griechenland in die EU schwindelten und Lehmann hochrateten, haben die Macht (in der EU) übernommen.
Unglaubliche, unverschämte Personalunionen (nicht nur Draghi) die die Übernahme der Politik durch die "Märkte" widerspiegelt: die Diktatur des Kapitals in Reinform.
Psychokrise im Kommen: die wahren Nutzniesser der Krise sind die Psychotherapeuten, die fürderhin Foristen und andere Angelernte behandeln dürfen, die mit Schaum vor dem Mund fortwährend: <Goldmänner, Staatsfinanzierung, Hyperinflation, Lire, Falschmünzer> daherbrabbeln.
Ja, Leute, 95 % von Euch sind gemeint.
Verbotene Staatsfinanzierung bleibt verbotene Staatsfinanzierung unabhängig welches Mäntelchen man dieser umhängt.
http://www.meinbezirk.at/schoenkir... 24668.html
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