"Routine": Gnadenloser Horror im Weltall

Lunars Überlebenskampf in einer Raumstation ist anders, als man es bisher von Spielen kennt

Allein in einer Raumstation am Mond ist man in "Routine" dem Unheil überlassen. Doch Entwickler Lunar Software hat mit seinem jüngsten Werk keinen typischen Sci-Fi- oder Horror-Shooter im Sinn. Versetzt in eine schiefgegangene Zukunftsvision der 1980er Jahre besteht die einzige Aufgabe darin zu überleben und herauszufinden, was mit dem Rest der Crew geschehen ist.

Nur ein Leben 

Die Entwickler versprechen ein nicht lineares Erlebnis, bei dem man eine völlig frei begehbare Mondstation erkunden muss, um die Geheimnisse zu lüften. Aus der Egoperspektive gesteuert, helfen einem weder ein Fadenkreuz, noch Display-Anzeigen und Informationen zu Gesundheit sich in diesem Alptraum zu orientieren. "Du musst weglaufen, dich so gut es geht verstecken, um dich vor dem zu retten, was in der Basis lauert", beschreiben die Designer das Gameplay. Erschwerend kommt hinzu, dass man nur ein einziges Leben hat. Wer stirbt, muss von Neuem anfangen.

Virtual Reality

Für die technische Umsetzung kommt die Unreal Engine 3 zum Einsatz. Lunar Software will das Spiel 2013 für Windows und Mac veröffentlichen. Zudem plant das Studio, mit "Routine" die Virtual-Reality-Brille "Oculus Rift" zu unterstützen. (Zsolt Wilhelm, derStandard.at, 10.9.2012)

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