13 Bewerber für Rektorposten an der Med-Uni Innsbruck

31. August 2012, 11:17

Darunter amtierender Rektor Lochs und ehemalige Vizerektorin Hochleitner - Entscheidung bis Ende 2012

Innsbruck - An der Medizinischen Universität Innsbruck steht wieder eine Wahl an, das Amt des Rektors wird mit 1. Oktober 2013 neu besetzt. Gestern, Donnerstag, lief die Bewerbungsfrist aus. 13 Personen haben Interesse für diesen Posten gezeigt. "Darunter befinden sich hochkarätige Bewerbungen", sagte die Vorsitzende des Universitätsrats, Gabriele Fischer, am Freitag auf Anfrage der APA. Auch der amtierende Rektor, Herbert Lochs, und die ehemalige Vizerektorin, Margarethe Hochleitner, sind unter den Kandidaten.

"Er bewirbt sich im Sinne der Kontinuität", begründete eine Sprecherin des Rektors bereits Donnerstagabend die Entscheidung von Lochs. Er habe in seiner Amtszeit wesentliche Strukturentscheidungen sowohl im klinischen als auch im medizinisch-theoretischen Bereich wie der Inneren Medizin, Psychiatrie oder Kinderklinik getroffen, führte der Med-Uni-Chef gegenüber der "Tiroler Tageszeitung" in der Freitagausgabe näher aus. Zudem habe er beim Klinischen Mehraufwand eine Einigung mit Bund und Land erreichen können.

Bewerberin diskriminiert

Hochleitner bestätigte gegenüber der APA ihre neuerliche Kandidatur. Die 62-Jährige war bei der Wahl Mitte April 2009 nicht zum Zug gekommen, stattdessen machte der Gastroenterologe Lochs das Rennen. Daraufhin hatte die Bundes-Gleichbehandlungskommission (B-GBK) in einem Gutachten bestätigt, dass die Internistin als Frau diskriminiert worden war. Hochleitner, Leiterin der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung klagte daraufhin auf Schadenersatz. Das Landesgericht Innsbruck lehnte die Klage Anfang Juni schließlich ab.

Laut Fischer kämen die Bewerber aus dem In- und Ausland. Und "Gott sei Dank" befänden sich darunter auch Frauen. "Der Medizin-Uni-Standort Innsbruck ist ein Aushängeschild, besonders aufgrund der Entwicklungen in den vergangenen Jahren", meinte die Unirats-Vorsitzende. Ihren Aussagen nach solle die oder der neue Rektor noch in diesem Jahr feststehen.

Zunächst Dreiervorschlag

Gemäß dem Ablauf werde nach den Hearings der Interessenten vor einer Findungskommission ein Dreiervorschlag an den Senat ergehen. Dieser sei nicht an diese Vorgabe gebunden. Der Dreiervorschlag des Senats werde im Anschluss an den Universitätsrat für die Wahl der Rektorin oder des Rektors weitergeleitet. (APA, 31.8.2012)

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15 Postings

nicht die hochleitner!
so kompetent ich die frau fachlich einschätze, sie hat ansonsten einen solchen dachschaden...
wenn gender medicine nicht immer von leuten mit verfolgungswahn ("es wäre natürlich lächerlich hier eine verschwörung anzunehmen, aber ES SIEHT SCHON VERDAMMT DANACH AUS!!") unterricht würde, wäre die vorlesung vielleicht auch besser besucht.

ein wahnsinn. ich denk mir bei der ueberschrift: jetzt schreibst du ein posting und aetzt, dass der posten mit 50% weiblichen und 50% maennlichen anteilen zu besetzen ist.

und was les ich dann: es wurde schon wer "diskriminiert". ich lach mich tot!!!

Wahrscheinlich wird ein ÖVP-Funktionär der BESTE sein..

Bei der Postenbesetzung bei den Polizisten dieser Tage war es ja auch nicht anders.

Als Qualifikation geht ohene weites rein, bei Platter oder Strasser als Vorzimmerkatz aktiv gewesen zu sein...

Vielleicht findet sich jetzt auch WER, welcher Töchterle in der Früh seine Kinderjausen ins Büro bringt und einen Erste Hilfe Kurs hat?

Hat er dann auch noch den Jagdschein, dann ..... steht einem Rektorsposten einfach nichts mehr im Wege...

Geforderte Qualifikationen

Er/sie muss über eine hohe Sozialkompetenz verfügen und offen sein für neue Wege. D.h. er/sie muss es mit der Politik können und bereit sein für die Fusion. Das Rektoratsamt kann man dann ja umwandeln in eine Dekanfunktion.

Gottseibeiuns Hochleitner auch wieder dabei...

hoffentlich macht irgendwer der 12 andren das Rennen. Bei der Hochleitner setzt die Flucht schon ein, bevor sie nur den Hörsaal betreten hat.

"die frau war damit schon auf dem cover der newsweek und des time magazines, was die anwesenden herrschaft wohl noch nciht geschafft haben!"

Hochleitner wurde nicht diskriminiert:

http://derstandard.at/133669843... rs-Hearing

hochleitner wurde diskriminiert

allerdings positiv. sie war auf der short-list, obwohl sie nicht einmal alle geforderten voraussetzungen erfüllte (stchwort: auslandsaufenthalt).

Und "Gott sei Dank" befänden sich darunter auch Frauen.

wieso bitte gott sei dank? weil sie jetzt endlich eine nehmen können, egal wie unfähig?

eigentlich ist es mir eh gleich, wers wird, aber bitte nicht die hochleitner...

Wieso wohl Gott sei Dank? Weil es in einem Bereich in dem so viele Frauen arbeiten vollkommen selbstverständlich sein sollte dass auch viele Frauen an der Spitze von Krankenhausabteilungen, Krankenhäusern und Fakultäten/Universitäten stehen. Aber wenn man es falsch verstehen WILL dann versteht man es wohl auch falsch.

wahrscheinlich auch deswegen das "gott sei dank" so dass man hochleitner diesmal einfacher ausscheiden kann

Hoffentlich sind unter den BewerberInnen auch ein Farbiger und ein Transsexueller.

Welche Farbe?

Violett!

das tiroler violett ist schwazgrün.

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