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Die Babys werden mit der Flasche aufgezogen.

Acht Tage später sehen die Kleinen schon wieder prächtig aus.

Und schon bald dürften sie ihre Augen öffnen.
In der Eulen- und Greifvogelstation im niederösterreichischen Haringsee werden neben Vögeln auch immer wieder kleine Säugetiere versorgt. So wurden vor wenigen Tagen zwei Igelbabys in der Station aufgenommen. Die nur wenige Tage alten Tiere wurden während eines Hausbaus von Baggerarbeitern in Straßhof entdeckt. Anscheinend wurde durch die Bauarbeiten der Unterschlupf der Igelfamilie zerstört. Da nicht anzunehmen war, dass die Igelmutter bei all dem Lärm und der Hektik auf der Baustelle zurückzukommen würde, um ihren Nachwuchs zu versorgen, wurden sie in die Station gebracht.
Die Jungtiere werden nun bereits seit etwa einer Woche von einer Tierpflegerin nahezu rund um die Uhr versorgt und mit dem Fläschchen gefüttert. Da sich die Tiere gut entwickeln, könnten sie schon bald ihre Augen öffnen.
In Kürze wird mit dem Beginn des Herbstes die Igel-aktive Zeit beginnen: Die Tiere bereiten sich in dieser Jahreszeit auf den Winterschlaf vor. Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten warnt in diesem Zusammenhang vor falsch verstandener Fürsorge: Denn der Igel ist ein streng geschütztes Wildtier und gehört nur im Ausnahmefall in menschliche Obhut.
"Schwache, verletzte, kranke oder elternlose Igel, die zum Überleben Unterstützung brauchen, sind häufig daran zu erkennen, dass sie sich am Tage zeigen", erklärt Nikola Furtenbach, Kampagnenleiterin von Vier Pfoten. Es gilt jedoch: Schwache Tiere müssen nicht aus ihrem natürlichen Umfeld gerissen werden, Erste Hilfe ist auch vor Ort möglich. So kann etwa eine Futterstelle in geschützter Lage helfen. Außerdem sollten Laub-, Reisig- oder Komposthaufen im Garten belassen werden. Sie bieten den Igeln Schutz vor Wind und Wetter.
Die wenigsten Jung-Igel werden wirklich verlassen, so Furtenbach: "Muttertiere lassen den Wurf auf der Suche nach Nahrung immer wieder für mehrere Stunden allein. Ein vermeintlich verlassenes Jungtier sollte man daher zunächst genau beobachten, ehe man den Kleinen in Obhut nimmt." (red, derStandard.at, 31.8.2012)
Ein Igel-Ratgeber mit ausführlichen Tipps kann online abgerufen werden.
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Vor der Geburt ist die Haut des Igels stark gequollen (wie bei Menschen, wenn sie zu lange im warmen Badewasser planschen). Die Stachel sind in dieser gequollenen Haut eingebettet. Ein paar Stunden nach der Geburt beginnen sich die Stachel aufzurichten.
Die beste Nachricht - wtf?!
Wir müssen darauf zurück greifen, dass zwei Igelbabys gerettet wurden, um gute Nachrichten zu bringen? In was für einem schlechten Land leben wir? Niemand von Krebs geheilt? Keine neu gebohrenen Babys? Vielleicht jemand, der nicht beim Überqueren eines Schutzweges getötet wurde?
Na ja, süß sind sie ja. Morgen dann lolcats.
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