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New York - Chris Lighty, Hip-Hop-Mogul hinter Stars wie Sean "Diddy" Combs, 50 Cent und Mariah Carey, ist mit einer Schusswunde im Kopf tot in seiner New Yorker Wohnung aufgefunden worden. Die Behörden gehen von einem Suizid aus, teilte Polizeisprecher Paul Browne mit.
Ein Abschiedsbrief sei nicht gefunden worden, aber die Schusswaffe. Es gebe keine Spuren, dass jemand gewaltsam in die Wohnung eingedrungen sei. Lighty war 44 Jahre alt. Lighty gehörte seit Jahrzehnten zur Szene, arbeitete mit Pionieren wie LL Cool J, bevor er seine eigen Managementfirma Violator startete.
Zuletzt befand er sich mitten in einem Scheidungsprozess und soll finanzielle und persönliche Probleme gehabt haben. Lighty sorgte nicht nur dafür, dass seine Schützlinge musikalischen Erfolg haben, sondern eröffnete ihnen weitere Geschäftsfelder - Werbung für Schuhe hier, da eine Softdrink-Partnerschaft, dort eine Filmrolle.
Er begründete dies mit den rückläufigen Verkaufszahlen für Tonträger. Diddy, Rihanna, 50 Cent, Mary J. Blige und 50 Cent äußerten sich betroffen über Lightys Tod. "Chris war ein wichtiger Teil meines Geschäftslebens und persönlichen Wachstums für ein Jahrzehnt", erklärte 50 Cent: "Er war ein guter Freund." (APA, 31.8.2012)
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Was macht einen menschen zum Mogul? Wenn er der Manager von mehr als einer Person ist? Wenn er Puff Daddy (P-Diddy, whatever) beruehrt hat? Wenn er eine Hautfarbe hat die nicht weiss ist und im Hip Hop Genre arbeitet? Hmmmmm....
Ich meine, es geht um die Hintergründe - hätte man dem Betroffenen helfen können? Kann man etwas für die Zukunft lernen etc.
Und eigentlich interessiert mich nicht besonders, was Psychologen zum Begriff "Mord" sagen, sondern warum bringen sich die Leute um, was kann man dagegen tun?
Selbstmord ist ein gewohnter Begriff, genau deshalb wird er verwendet - und er passt auch nicht so schlecht: Erschiesst man bewusst einen Anderen, dann ist es Mord. dreht man den Revolver um 180 Grad, dann ist es halt Selbstmord. Oder Suizid. Oder Selbsttötung. Hauptsache, die Leute wissen, wovon die Rede ist und die unmittelbar Betroffenen (Verwandten etc) werden durch den verwendeten Ausdruck nicht zusätzlich schockiert.
IMO eine unnötige Diskussion.
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