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vergrößern 631x473Ist das das neue Kindle Fire? Bei The Verge scheint man jedenfalls davon überzeugt zu sein.
Für den 6. September hat Online-Händler Amazon die US-Presse zu einem Spezialevent nach Los Angelese geladen, soweit die wirklich bestätigten Fakten. Zumindest in groben Zügen darf aber auch der Inhalt der Veranstaltung als weitgehend gesichert angenommen werden: Amazon wird neue Geräte für seine Kindle-Reihe präsentieren, darunter auch einen Nachfolger für das Android-basierte Tablet Kindle Fire.
Bei The Verge will man nun erste Bilder der neuen Tablet-Generation aufgetan haben. Auf den ersten Blick fällt eine Kamera an der Frontseite auf, die wohl für Videotelefonie vorgesehen ist, auch eine passende Aussparung für ein Mikrofon kann ausgemacht werden. Dazu passen aus einer anderen Quelle gelieferte Bilder, die die VoIP-Software Skype im Einsatz zeigen
Ansonsten zeigen die Fotos rein äußerlich kaum einen Unterschied zur aktuellen Hardwaregeneration - wie bei diesem Formfaktor auch kaum anders zu erwarten war. Dazu kommt, dass natürlich nicht wirklich gesichert geklärt werden kann, ob die Bilder tatsächlich echt sind. Manche KommentatorInnen stören sich etwa an der - für ein 7-Zoll-Tablet - eher ungewöhnlichen Anordnung der Kamera auf der Querseite des Rahmens.
Laut den Informationen der Nachrichtenseite sollen übrigens zwei Fire-Modelle erscheinen, eines mit 7-Zoll- und eines mit 10-Zoll-Bildschirm. Ob beide bereits kommende Woche präsentiert werden, sei allerdings noch unklar.
Unterdessen berichtet die Nachrichtenagentur Reuters davon, dass sich Amazon noch ein Stück weiter von Google absetzen will: So soll bei der neuen Fire-Generation statt Google Maps die Kartenlösung von Nokia zum Einsatz kommen. Damit soll es beim neuen Fire also erstmals auch die Unterstützung für ortsabhängige Services geben.
Die erwähnten Verbesserungen beim Fire klingen zumindest einleuchtend, immerhin sind dies alles Features, die auch Googles eigenes Nexus 7 zu bieten hat. Und vor allem mit diesem wird sich das neue Fire vergleichen müssen, immerhin setzen beide auf ein ähnliches Konzept: Über einen sehr niedrigen Verkaufspreis will man KundInnen anziehen, und dann über Content-Verkäufe die entstandenen Verluste wieder hereinbekommen.
Amazon verwendet für sein Kindle eine eigene Abspaltung des Android-Betriebssystems, wodurch hier diverse Google-Services - allen voran der Play Store - nicht zur Verfügung stehen. Dies versucht man mit einem eigenen App Store auszugleichen.
Im Gegensatz zum ersten Kindle Fire ist davon auszugehen, dass die neue Gerätegeneration auch in Europa startet. Darauf weist zumindest hin, dass der Amazon App Store seit kurzem auch in einigen europäischen Ländern verfügbar ist. (red, derStandard.at, 31.08.12)
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