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Wien - Der traditionsreiche Wiener Schnittenhersteller Manner ist im ersten Halbjahr 2012 noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht als in den ersten sechs Monaten 2011. Operativ (EBIT) fuhr das börsenotierte Unternehmen einen Verlust von 2,07 Mio. Euro (-914.000 Euro) ein. Der Nettogewinn verschlechterte sich von -2,1 auf -3,1 Mio. Euro. Der Umsatz hingegen stieg um 2,6 Prozent auf 81,9 Mio. Euro, geht aus dem am Freitag veröffentlichten Halbjahresfinanzbericht hervor.
Negativ auf das Ergebnis ausgewirkt haben sich Preissteigerungen bei wichtigen Rohstoffen. Insbesondere Zucker und Haselnussprodukte verteuerten sich im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011 um bis zu 40 Prozent.
Für das Markengeschäft werden weitere Absatz- und Umsatzsteigerungen erwartet. Im ersten Halbjahr konnte ein leichter Rückgang im Preiseinstiegssegment mit dem Anstieg im Markengeschäft "überkompensiert" werden. Durch ungünstige Wetterbedingungen würden sich Weizen und andere auf Getreide basierende Produkte verteuern, wird erwartet. "Gute Ernteaussichten bei Haselnüssen sollten sich dagegen vorteilhaft auswirken." Auch bei Verpackungsmaterialien wird eine weitere Steigerung der Einstandkosten erwartet.
Manner startete im Jahr 2011 ein "Kostensenkungsprojekt" mit einem externen Berater. Für das Jahr 2012 seien aber noch keine "absoluten Einsparungen zu erwarten". Per Ende Juni 2012 beschäftigte Manner inklusive der Niederlassung in Deutschland 660 Mitarbeiter, um fast 7 Prozent weniger als im Jahr davor. (APA, 31.8.2012)
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Es tut mir ehrlich leid. Ich geb's zu, dass ist wahrscheinlich alles meine Schuld. Ich bin ins Ausland gegenagen, wo es nicht immer leicht ist an Mannerscjnitten ranzukommen. Mein mannerschnittenkonsum ist entsprechend eingebrochen. Dass das Unternehmen das spührt ist eh klar. Selbiges gilt für Niemetz.
Gute Nachricht für beide Unternehmen: ich komme voraussichtlich 2013 wieder nach Österreich.
überhaupt keine innovationen, machen aus einer guten marke genau garnichts.
immer nur die selben staubigen schnitten mit denen sie kein geld verdienen und was sehe ich noch im jahresbericht 2011? Casali Schoko-Bananen. Soll das ein Witz sein?
Sie müssten beginnen, in verwandte bereiche zu expandieren, neue interessante produkten an den markt zu bringen, die sehr bekannte marke bisl in schuss bringen, attraktivere produkte mit höherer Marge verkaufen.
Sie überschätzen sich, glauben sie können diese dinger der ganzen welt andrehen. So hat Manner 60% fremdkapital, und ist an der börse total überbewertet. Marktkapitalisierung von 95 Millionen bei 1.3 Millionen Gewinn, und jetzt Verlusten.. Seufz. Da wird noch mächtig geshortet werden.
Eine Schande.
Ob die Kostensenkungen bei Manner greifen oder nicht, für mich sind bei beiden Beispielen hpts. Managementfehler Schuld. Eine gute Marke, ein gutes Produkt kauft sich eben nicht von alleine.
Zitat 2:Per Ende Juni 2012 beschäftigte Manner inklusive der Niederlassung in Deutschland 660 Mitarbeiter, um fast 7 Prozent weniger als im Jahr davor.
Warum holt man sich externe Berater?? - diesen Deppen fällt sowieso nichts anderes ein als Personalabbau, Personalabbau, Personalabbau, ...
Aber Arbeitssuchende müssen oft sparen, und
der kleine Luxus wie Süßigkeiten, auf so was wird dann verzichtet - aber weiter mit Personalabbau, Personalabbau, ..
Externe Berater, denen man zuerst alles aufbereitet, damit sie dann sagen, was sie allen sagen: Produktion auslagern, MA abbauen. Dafür bekommen sie eine Menge Geld.
Traurig ist, dass den eigenen Leuten nicht mehr geglaubt wird und weil es halt Mode ist (und wahrscheinlich abschreibbar) Externe geholt werden.
Ich konnte herauslesen, dass der Kostenbestimmende Faktor wohl die Zutaten und deren Preisentwicklung sind. Der glückliche Einzel-Berater hat es wohl geschafft das Vertrauen der Manner Geschäftsleitung zu erlangen und hat hoffnungsvoll auch andere Ideen als primär Personalabbau. Da gäbe es ja auch noch Restrukturierung des Sortiments, zB Diversifizierung, Anpassung der Preispolitik und der Zahlungskonditionen, Erschließen neuer Märkte, Optimierung der Beschaffung, der Lagerhaltung, der Produktionsplanung, der Produktionsprozesse und Produktionsmittel. 7% könnten auch ein nat. Abgang sein. Die Entscheidung über Maßnahmen bleiben bei der GF. Warum zuerst den Berater bashen ... Bitte Fakten: Was war das Beraterprogramm ? dann erst urteilen ...
...es in Deutschland nie wirklich Fuß fassen konnte (gerade ein Siebtel wird in D erwirtschaftet).
Sicher...im Sortiment vieler (meist Discounter ala Netto, Aldi, REWE, etc.) ist es enthalten. Aber für den unsrigen Gaumen zu süß.
Deswegen konnte sich im Übrigen auch die Schwedenbomben nie in D durchsetzen.
Von daher: Mir täts um die Firma samt Mitarbeiter leid wenn das Geschäft schließe, aber das Produkt würde ich weniger, naja eigentlich gar nicht vermissen.
1.: Manner produziert in Wien und bezahlt die Mitarbeiter ordentlich.
2.: Manner arbeitet mit der bestmöglichen Rohstoffqualität.
3.: Als Einzelfirma kann Manner gegen Weltkonzerne wie Nestle in einem direkten Preiskampf nur verlieren.
Manner Schnitten kaufen heißt eines der letzten Gallischen Lebensmitteldörfer zu erhalten helfen.
vielleicht einen AMS-Arbeitslos?-Manner-Schnitten-Kurs, so 3 Tage iniziieren?.
AMS-Mannerschnitten-Verteiler-Jobs, auf da Kärntnerstrassen; Mariahilferstrassen oder diversen Gemeindebaus. Schon steigt der Umsatz und neue Arbeitsplätze gibts a.
...ihnen kann vergeben werden....
hier die info von einem anderen poster: http://derstandard.at/plink/134... id27753840
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