Behinderungen auf U4 im Wiener Frühverkehr

31. August 2012, 08:39

Druckluft entwichen - Garnitur konnte nicht mehr bewegt werden

Wien - Wegen eines schadhaften Zuges bei der Station Ober St. Veit ist es Freitag früh zu Behinderungen auf der Linie U4 gekommen. Aus einem Wagen war Druckluft entwichen, die Bremsen blieben dadurch "offen", die Garnitur konnte nicht mehr bewegt werden, erklärte eine Sprecherin der Wiener Linien. Zwischen Meidlinger Hauptstraße und Hütteldorf wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Um etwa 8.30 Uhr konnte der Vollbetrieb der U4 wieder aufgenommen werden.

Auch die Feuerwehr stand im Einsatz. "Wenn Passagiere einen Zug außerhalb der Station verlassen müssen, erfolgt das stets mit Unterstützung von Einsatzkräften, damit alles sicher abläuft", so die Sprecherin. (APA, 31.8.2012)

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Wenigstens ist die U4 intern schon zur Generalüberholung angemeldet. Also vielleicht nächsten oder übernächsten Sommer ist es so weit.

Im Gegensatz zur U1_Trasse fehlen bei der bevorstehenden U4-Sanierung leider die Ersatzstrassenbahnlinien im näheren Streckenverlauf.

Dafür geht's mit Ersatzbussen ohne Umwege (Heiligenstadt mal ausgenommen).

Die U4 braucht in erster Linie neues Wagenmaterial...

Man könnte ein bissl improvisieren.

Zb. den D im Norden über den Kai bis zum Karlsplatz führen, und dazu ab Westbahnhof 52 und 58 verdichten bzw. bis Hütteldorf weiterführen. Bleibt noch das Stück dazwischen, das müsst man halt mit der U3 überbrücken... Aber ich geh davon aus, dass nicht auf einmal die ganze Linie gesperrt würde...

Was hat eine Streckensanierung mit einem liegengebliebenen Fahrzeug zu tun?

Weil Erhaltungsmaßnahmen für die Strecke und die Fahrzeuge aus demselben zu kleinen Budgettopf kommen (während bei der Tangentenauffahrt Landstrasser Gürtel grad 79 Millionen Euro für die Autolobby verbetoniert werden).

Die U4 ist langsam echt mühsam

Dann gehen Sie halt zu Fuß.

Zum Zufußgehen reicht aber ein Paar ordentliche Schuhe, da brauch ich mir keine Jahreskarte um 365 kaufen.

Du bist ein fester Todel.

wenns in ober-st.veit war

warum fahren die züge dann nicht mindestens bis hietzing. dort gibts auch ein "wendegleis" (übrigens bereits seit der wiland stadbahn-zeit ("WD/GD")

Vermutlich wegen der Evakuierung des liegen gebliebenen Zuges, die eine Stromabschaltung erforderlich machte.

sinnvollerweise sollte hinter Hietzing eine Trennstelle liegen, wenn man dort ein Wendegleis anordnet.

ist aber in Wien natürlich nicht selbstverständlich...

Fahren SIe mal mit angezogener Handbremse los. -Darum.

Er meinte von der anderen Richtung.

Haben Sie den Nick Ihres Vorposters nicht beachtet?

Es muss eindeutig ein U4-Koordinator bestellt werden!

Genau..

am Besten der Conny de Beauclair!

U4-Untersuchungsausschuss, U4-Task-Force

U4-Mediator etc etc

Warum kriegen die Wr.Linien das U4 Problem nicht endlich hin?

Wurden die verantwortlichen Betriebsleiter schon zur Verantwortung gezogen???

:-) gute frage und weiter unten gute unterhaltung: 101 ausreden warum es nicht klappen will. herrlich. übrigens kein wort über sale and lease back leasing, über vermehrte wasserohrgebrechen bzw. stromausfälle, valorisierte gebühren, rechnungshofkritik über die wr. finanzgebarung und der offensichtlichen spekulation mit wr. infrastruktur. das wollen wir hier nicht hören. da raunzen wir lieber, dass bei den kleinen gemeindebediensteten so viel gespart wird. ;-) das ist konstruktiv und wird die da oben zum nachdenken anregen und von ihrer gier ablenken. sozialromantik eben.

öffentlicher verkehr darf ja nichts kosten. da darf man sich auch nichts erwarten.

öffentlicher verkehr kostet nur,

wenn man dabei erwischt wird.

...weil beim Personal bei routinemäßigen Kontrollen VOR Auftreten eines Schadens eingespart wird, weil Bereitsstellungszeiten VOR Ausfahren gekürzt werden, weil zunehmend - teure - Wartungsaufträge an Fremdfirmen vergeben werden, weil beim Werkstättenpersonal gespart wird. Und das bei gesenkten Tarifen, verlängerten Betriebszeiten und steigender Auslastung. Logische Folgen betrieswirtschaftlicher Kostenrechnungen statt gemeinwirtschaftlicher Leistungserbringung. Ergebnis des auch im Kommunalbereich infektiös grassierenden Liberalisierungsschwachsinns zu dessen Propheten auch der STANDARD samt überwiegender Zahl seiner Leser gehört.

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