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Wien - Der Ölpreis hat am frühen Montagnachmittag leichte Kursverluste gegenüber dem Vortag verzeichnet. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 96,33 Dollar und damit 0,15 Prozent weniger als am Freitag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 114,66 Dollar gehandelt.
Schwache Daten aus China hätten die Notierungen etwas nach unten gezogen, hieß es aus dem Handel. In der Volksrepublik ist der HSBC-Einkaufsmanagerindex im August noch stärker gesunken als zunächst ermittelt.
Allerdings dürften nach der Rede des US-Notenbankchefs Ben Bernanke die Spekulationen um Stimulierungsmaßnahmen weiter anhalten. Der Fed-Chef hatte zwar nicht direkt ein weiteres Anleihenkaufprogramm ("QE3") angekündigt, hielt die Türe für geldpolitische Maßnahmen aber weit offen, schreiben die Analysten der Commerzbank. Für den Wochenverlauf rechnen die Experten vor diesem Hintergrund mit steigenden Ölnotierungen.
Auch Gold konnte am vergangenen Freitag im Zuge der Bernanke-Rede deutlich anziehen und zum Wochenstart seine Kursgewinne verteidigen. Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.686,00 Dollar und damit deutlich höher zum Freitagvormittags-Fixing von 1.657,75 Dollar. Vor allem von der Erwartung einer höheren Inflation im Falle von QE3 dürfte das Edelmetall profitieren, so die Spezialisten der Commerzbank. Im Fahrwasser von Gold konnten zudem Silber und Platin deutlich zulegen. (APA, 3.9.2012)
Zuvor hatten Daten aus der Eurozone gestützt
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