Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Andy Roddick will nach den US Open seine Tennis-Karriere beenden.
New York - Der US-Sportsender ESPN übertrug die kurzfristig anberaumte Pressekonferenz in den Katakomben des Arthur-Ashe-Stadiums live. Ko-Kommentatorin Mary-Joe Fernandez, einst die Nummer vier der Tenniswelt, hatte vor laufenden Kameras zur Primetime Tränen in den Augen. Die Rücktrittsankündigung des US-Amerikaners Andy Roddick bei den US Open hat die einstige Tennisnation kalt erwischt. "Das hier wird mein letztes Turnier sein. Ich spüre, dass es die richtige Zeit ist", sagte Roddick just an seinem 30. Geburtstag. Wie lange sein letztes Turnier noch andauert, hat der Texaner selbst in der Hand: Roddick traf in seinem Zweitrundenmatch in der Nacht auf Samstag auf den 19-jährigen Australier Bernard Tomic.
"Ich weiß nicht, ob ich körperlich und von der Motivation her noch einmal bereit gewesen wäre, ein Jahr anzuhängen", sagte die von Verletzungen geplagte frühere Nummer eins der Welt. Vor allem die Schulter hatte in den vergangenen Jahren große Probleme verursacht. Der Aufschlag Roddicks, neben der Vorhand seine stärkste Waffe, litt zunehmend darunter.
Die Kollegen würdigten Roddicks Verdienste. "Ich bin geschockt", sagte der Schweizer Weltranglistenerste Roger Federer. Wimbledon-Siegerin Serena Williams "ist traurig, einen weiteren erfolgreichen Mann von uns gehen zu sehen". Die 14-fache Siegerin von Grand-Slam-Turnieren ist für die einstige Tennis großmacht USA noch Garant für Erfolge. Allerdings ist sie wie Roddick ebenfalls bereits 30 Jahre alt, ihre Schwester Venus ist 32. Hinter Serena Williams klafft ein größeres Loch, die 20-jährige Christina McHale ist als zweitbeste US-Amerikanerin auf Rang 24 der Weltrangliste zu finden.
Bei den Herren ist symptomatisch, dass Roddicks einziger Grand-Slam-Triumph 2003 bei den US Open auch der letzte eines US-Amerikaners war. Roddick ist als Nummer 22 der Welt noch immer der zweitbeste US-Spieler hinter John Isner, der Zehnter ist. Um Nachschub im US-Tennis könnte sich "A-Rod", der mit der Schauspielerin Brooklyn Decker verheiratet ist, in seinem Tennis- und Ausbildungscenter kümmern, das bald in Roddicks Wohnort Austin eröffnet wird. Den Kindern könnte er eine Anekdote von seinem ersten Besuch bei den US Open als Achtjähriger erzählen. "Ich hatte zum Geburtstag eine Karte geschenkt bekommen und war mit meinen Eltern hier. Und ich habe es geschafft, mich ohne Akkreditierung in die Players Lounge zu schleichen. Da war Pete Sampras - und er spielte Videospiele." (krud, sid, DER STANDARD, 1./2.9.2012)
Andy Murray besiegt im Finale der US Open den Serben Novak Djokovic in fünf Sätzen und gewinnt als erster britischer Tennisspieler seit Fred Perry 1936 ein Grand-Slam-Turnier
US-Amerikanerin schlägt in einem spannenden Finale Viktoria Asarenka 6:2, 2:6, 7:5 und holt ihren vierten US-Open-Titel
Beneidenswerter Serbe lässt den Spanier in vier Sätzen alt aussehen: 2:6,6:1,6:4,6:2 - Nur noch ein Sieg fehlt Djokovic zur Titelverteidigung - und dem Olympiasieger Murray zum ersten Major-Titel
Weißrussin nach Dreisatzsieg über Scharapowa erstmals im Finale in New York - Williams lässt Errani keine Chance
Serbischer Titelverteidiger revanchierchte sich bei del Potro für Olympia-Niederlage - Spanier bezwang Tipsarevic in fünf Sätzen
Niederlage in vier Sätzen gegen Tomas Berdych - Murray schießt Cilic nach Startproblemen ab - Williams souverän im Halbfinale
Es ist vorbei: der US-Amerikaner verliert im Achtelfinale der US Open gegen Juan Martin del Potro und verabschiedet sich vom Tenniszirkus. Rückblick auf eine spannende Karriere, der auch Roger Federer im Weg stand
Schotte feiert in einem windigen Halbfinale einen Viersatzerfolg über Tomas Berdych - Djokovic vs. Ferrer abgebrochen - Finale verschoben - Damen-Endspiel erst am Sonntag
US-Duo fixierte mit ihrem insgesamt zwölften Major-Titel neuen Rekord in Open Era
Weißrussin setzt sich im Viertelfinale in dramatischer Dreisatz-Partie gegen die Titelverteidigerin durch - Peya scheitert im Doppel-Viertelfinale
US-Amerikaner konnte zu Achtelfinal-Match nicht antreten, früher in der Saison hatte er wegen Herzproblemen pausieren müssen - Radwanska überraschend out - Peya noch im Doppelbewerb
"FedExpress" in drei Sätzen gegen Verdasco weiter - Murray plagte sich mit Lopez - Paszek auch im Doppel out - Knowle mit Polasek im Viertelfinale
Titelverteidiger feiert einen sicheren Sieg gegen den Brasilianer Silva. Bei den Damen sorgt eine junge Britin weiter für Furore
Endstation für Vorjahressieger in der zweiten Runde
Bradley Klahn, der eigentlich nur seinen Verwandten bekannt ist, schlug in der ersten Runde der US Open Jürgen Melzer. Der Österreicher hat verlernt, Tennisspiele zu gewinnen: "Es ist ein Teufelskreis"
Fünf-Satz-Niederlage für den haushohen Favoriten gegen die Nummer 489 der Welt
"Es war ein großes Abenteuer" - Asarenka, Scharapowa, Murray ungefährdet - Schon neun Herren siegten nach 0:2-Satzrückstand
Auf sie mit Gebrüll! Lange Zeit galt der Fluglärm über Flushing Meadows als störend, mittlerweile wird über schreiende Tennis-Damen heftiger diskutiert
Aus für Vorarlbergerin in zwei Sätzen gegen Weißrussin Goworzowa - Djokovic und Serena Williams ohne Probleme - Monaco verspielte Zweisatz-Vorsprung
Mayr-Achleitner, Haider-Maurer, Fischer und Oswald in erster Runde out - Meusburger scheitert in zweiter Runde
Franzose verpasst wegen seiner Knieprobleme US Open
Spanier musste wegen anhaltender Kniebeschwerden Teilnahme absagen
Novak Djokovic ringt in einer unglaublichen Partie Rafael Nadal nieder - Der Serbe holt in Flushing Meadows den Titel in vier Sätzen
Australierin lässt im Finale der US-Open Serena Williams nur wenig Chancen und gewinnt nach 73 Minuten in zwei Sätzen 6:2,6:3
Da muss ich Ihnen zu einem gewissen Grad Recht geben - bei Roddick war die Außenwirkung (und v.a. der Aufschlag - damit kann man Amerikaner immer ganz besonders beeindrucken) stets wichtiger als die Ergebnisse. Nicht ohne Grund war er selbst in letzter Zeit viel mehr im Gespräch als Fish der zweifelsohne ein deutlich besserer Tennisspieler ist. Isner hat auch wieder den Monsteraufschlag, der hat also immerhin eine reelle Chance Roddick in der amerikanischen Tennisöffentlichkeit zu beerben.
auch was die technik betrifft, sind bzw waren sich roddick u courier sehr ähnlich. es sah immer ein bisschen so aus, als hätten sie einen baseballschläger in der hand.
das "ohne federer"-argument ist in diesem vergleich nur bedingt gültig, da courier es immerhin mit sampras, agassi, edberg, becker zu tun hatte.
Na ja das habe ich einfach mal so behauptet. Aber es ist sinnlos darüber zu diskutieren, wie viele Slams dieser oder jener gewonnen hätte, wenn das oder jenes nicht gewesen wäre.
Roddick hat 1 Grand-Slam Titel: Das ist ein Fact. Vielleicht kommt noch ein zweiter hinzu.
Ja Pech für Federer, dass er in der gleichen Zeit wie Nadal spielt, ansonsten er mindestens 4x Paris gewonnen hätte.
Pech auch für Nadal, dass ihn der Djoker 3x hintereinander bei einem GS schlug.
Aber es ist wirklich sinnlos über verpasste Chancen zu diskutieren.
dass er Pech hatte, in die Federer Generation hinein zu fallen. Allerdings hatte er schon immer Defizite im Vergleich zu den ganz großen Champs. Dennoch - wenn er zu Zeiten gespielt hätte, als alles noch etwas schneller war, dann hätte er wohl bestimmt noch zumindest den ein oder anderen Wimbledon Titel auf seinem Konto. Denn mehr als ein Ivanisevic oder Krajicek hatte er immer drauf. Immerhin neben dem Aufschlag auch eine sehr starke Vorhand. Aber was soll's - Mitleid ist sicher nicht angesagt in Anbetracht der Kohle die er verdient hat.
ich will ja dem tennisgott federer nur ungern widersprechen, aber wenn ein tennisspieler wie roddick (30 jahre, gesund) seinen rücktritt erklärt, ist der ausdruck "geschockt"
schon ziemlich dick aufgetragen, daher unangebracht, und das nimmt ihm auch keiner ab
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.