Parkpickerl: "Die Bürger werden die Verbesserung noch spüren"

Im Oktober wird das Parkpickerl in Wien auf fünf weitere Bezirke ausgeweitet. Petra Stuiber sprach mit Leopold Bubak, Projektleiter der Parkraumbewirtschaftung, der die Beschlüsse der Politik umsetzen darf

Auf einen Espresso mit Petra Stuiber: Leopold Bubak, beauftragt mit der Umsetzung der Parkpickerl-Ausweitung und überzeugt, dass die Bürger bald neben den auf sie zukommenden Kosten auch die positiven Effekte eines Pickerls sehen werden. Das Parkpickerl wird nach einer langen politischen Debatte und einer Unterschriftenaktion für eine Volksbefragung zum 1. Oktober auch in Teilen von Meidling, Penzing, Rudolfsheim-Fünfhaus, Ottakring und Hernals eingeführt werden. (red, derStandard.at, 30.8.2012)

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Die Artikel-Überschrift ist unvollständig: richtig müsste es heissen: "Die Bürger werden die Verbesserung der Einnahmensituation noch ordentlich im Börsel spüren"

Das Parkpickel in Bezirken außerhalb des Gürtel

wird zu einem massiven Greißler/Kleingewerbe-treibenden-Sterben führen - alle werden nur mehr in Supermärkten mit Parkplatz einkaufen. Ich selbst werde also nicht in 1160 zum Fiseur gehen, sondern in 1140 Auhof (Parkgarage vorhanden). Aber wenn Prokop dies so will - ich weiß mir zu helfen.

mhm, die ganzen 15 km-fahrten, um brot und einen liter milch beim greißler des vertrauens zu kaufen, werden da wohl wegfallen!

jo, eh.
Weil die 2 x 7km hin und retour vom 16. in den Auhof zu fahren ja gratis ist.

Genau das ist die von ROT/GRÜN verleugnete Realität.

Aber in deren Augen gehören diese kapitalistischen Selbstständigen sowieso ausgemerzt und die die grossen Supermärkte müssen halt nur irgendwann selbstverständlich verstaatlicht werden.
Mit Umweltschutz, Genossenschaft und Solidarität als Alibi wird das auszubeutende Stimmvieh schon irgendwann klein beigeben.
js

Die Bürger werden die Verbesserung noch spüren

ja - vor allem dann, wenn sich die Grünen endlich aus der Stadtregierung verabschiedet haben!

Frage an Bubak:

Was ist mit Leuten, die 2 oder mehr Wohnsitze in verschiedenen Wiener Bezirken haben. Die können sich brausen?

Ich bedaure sehr, daß die ÖVP dieses Thema dermaßen vergeigt hat. Ich hoffe da kommt noch was...

die können sich 2 oder mehr Garagenplätze organisieren.

Leute, die zwei und mehr Wohnsitze in Wien haben, sind doch tatsächlich das Hauptproblem der Verkehrspolitik.
Zumal die sich nix um die Burg (sobald sie aus der rauskommen) mit tem kewöhnlichen Pöpel in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Taxis in Berührung kommen wollen.
Das hat nur die ÖP bedacht. Wählen! :))

Verbesserung?

Es werden künstlich Parkplätze vernichtet, damit es so scheint als wären diese ein knappes Gut.

In 1170 zB werden aus Schrägparkplätzen wieder Längstparkplätze gemacht.

Die Bürger werden die Verbesserung spüren...blanker Hohn. SPÖ und die Grünen werden die Verbesserung nach der nächsten Wahl spüren - nämlich die Verbesserung für Wien, wenn sie abgewählt werden.

Bestimmt abgewählt wird rotgrün aber nur, wenn wie bei der Unterschriftenaktion der ÖVP ein Drittel der Stimmen gefälscht bzw mehrfach abgegeben wird.
DAS ist der eigentliche Parkpickerl-Unterschriften-Skandal.

Wo war das? Nur so aus Interesse, ob das dort nicht vielleicht aus Gründen der Verkehrssicherheit nötig war (Autos werden tendenziell immer größer, bei Schrägparkern stehen sie dann hinten in die Fahrbahn rein).
Detto z.B. bei den "Ohrwascheln" an Kreuzungen: die werden üblicherweise dort errichtet, wo man lt. StVO sowieso nicht parken darf, damit Fußgänger wenigstens eine Chance haben gesehen zu werden.

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