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Also lauten die Gerüchte: VP-Chef Michael Spindelegger wollte das Amt des Finanzministers übernehmen (da hätte er dann in rund zwei Monaten die Budgetrede halten müssen, ein rascher Lernprozess); die derzeitige Amtsinhaberin Maria Fekter wäre dafür mit dem Amt der ÖVP-Klubobfrau entschädigt worden; der jetzige Klubobmann Karlheinz Kopf wäre Zweiter Nationalratspräsident geworden.
So war der Plan. Spindelegger hätte ein profilierungsfreundliches Schlüsselressort übernommen; und er wäre Klubobmann Kopf losgeworden, mit dem er offenbar nicht harmoniert. Maria Fekter, die für Kompromisse mit der SPÖ in Sachen Steuererhöhung weniger zu haben ist, wäre auch beiseitegeräumt. Aber, so heißt es in der ÖVP, das Ganze scheiterte, weil der jetzige Zweite Nationalratspräsident Fritz Neugebauer einfach nicht weichen wollte. Der geht einfach nicht. Was ein Spindelegger will, erschüttert einen VP-Beamtengewerkschafter nicht.
Spindeleggers erster Anlauf scheitert also am Neugebauer-Beton. In Wahrheit natürlich auch am Widerstand des Wirtschaftsbundes, der sich Fekter und Kopf nicht wegschießen lassen will.
Aber wenn ein Parteichef schon solche Gewaltlösungen startet, dann muss das bereits im ersten Schwung klappen. Selbst, wenn Spindelegger sich am Ende doch durchsetzt, ist seine Autorität (weiter) beschädigt. (Hans Rauscher, DER STANDARD, 31.8.2012)
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Eine gewisse Schadenfreude kann ich mir nicht verkneifen, daß auch Neugebauers Gesinnungsgeminschaft seinen Beton zu schmecken bekommt.
Bei allen Respekt für die Sturheit des Gewerkschafters, der nichts als die Interessen seiner Kienten im Auge hat, ohne sich durch Argumete beirren zu lassen — Herr Neugebauer sollte sich demnächst in seine verdiente Pension zurückziehen.
Die sozialen Grausamkeiten zulasten der Kolleginnen und Kollegen aus dem öffentlichen Dienst nehmen kein Ende und erreichen einen neuen Höhepunkt der Unmenschlichkeit.
Kürzlich wurde einem wegen Burn Out frühpensioniertem Hofrat per Bescheid beschieden, dass eine bis zum Jahr 2011 ruhegenussfähige Zulage seit 2012 nicht mehr ruhegenussfähig ist.
Der Kollege bekommt jetzt einen Ruhegenuss von nur 6.500 Euro pro Monat anstatt der erhofften 6.520 Euro.
Der Vertrauensschutz wurde verletzt und der Hofrat ist verzweifelt. Wehren wir uns gegen den unmenschlichen Neoliberalismus der aufgrund Burn Out frühpensionierte Beamte in die Altersarmut treibt !
Es geht um die Menschen !
Schön wäre es, wenn endlich mal jemand die aktuellen Posten und die damit verbundenen Bezüge des Herrn Neugebauers auflisten würde. Dazu seine Reisekosten, dies und das... das wäre ein Fall von Rechbergerischen Dimensionen. Warum das kein Journalist anpackt, ist mir ein Rätsel.
der übelsten sorte! man hat da einen gewerkschafter, der in der öffentlichkeit gut als feindbild zu verkaufen ist und dreht die geschichte einfach um. der neugebauer wird schon nicht wollen haben, die frage ist eher, was denn das für ein parteichef ist! dass spindi natürlich nicht an neugebauer, sondern am wirtschaftsflügel gescheitert ist, ist als aufhänger für ein raugschichtl natürlich nicht einmal halb so gut. da dreh ma lieber die fakten um. und wie man sieht, stürzt sich die meute mit gekläff auf das gschichtl. aber demagogisch sind natürlich immer die anderen, gell rau?
Ich glaube der letzte gesellschaftlich innovative Ansatz in der ÖVP war im vorigen Jahrhundert der Riegler mit seiner ökosozialen Marktwirtschaft.
Schüssel hat für sich und die Partei das Beste herausgeholt - leider nicht für Österreich! Und das fällt der Partei jetzt auf den Schädel!
handelt neugebauer innerhalb des österreichischen systems namens "privilegien verteidigen, hinter mir die sintflut" vollkommen logisch. nicht umsonst wurde er als gewerkschaftsführer wiedergewählt. an ihm als person die österr. probleme festzumachen ist insofern etwas unfair.
Die Physiognomie des Gewerkschaftsfunktionärs ist Gegenstand einer von der Wissenschaft bis heute noch nicht gelösten Fraage:
Muss die Physiognomie (adipös, dysphorisch), für die Neugebauer das charakteristische Exempel ist, bereits vorhanden sein, um Gewerkschaftsfunktionär werden zu können, oder entwickelt sich diese Physiognomie erst im Zuge der Ausübung der Funktion?
Ist die charakteristische Physiognomie also Voraussetzung oder Folge der Funktionärstätigkeit?
Wer weiß dazu mehr?
bei der Bevölkerung ist auf solche Betonschädel begründet.- Neue, unverbrauchte Leute, möglichst jung (wie z.B. der Kurz) müssten her. In der Wirtschaft ist das schon lange angesagt, da wird alles über 55, so erfahren und flexibel man sich auch gibt, schnellstens 'entsorgt' zugunsten von frischem Wind und gegen 'Betriebsblindheit'.
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