Rodriguez hängt Contador ab

30. August 2012, 18:28

Spanier holt sich seinen zweiten Tageserfolg und baut Gesamtführung auf Landsmann Contador aus

Mirador de Ezaro - Joaquim Rodriguez hat seine Führung an der Spitze der Gesamtwertung der Vuelta leicht ausgebaut. Der Katjuscha-Radprofi feierte auf der 12. Etappe nach Mirador de Ezaro am Donnerstag seinen zweiten Tagessieg im Rahmen der 67. Auflage der Spanien-Rundfahrt. Der Spanier distanzierte nach einem steilen Schlussanstieg seinen Landsmann und schärfsten Verfolger Alberto Contador um acht Sekunden.

Rodriguez führt das Gesamtklassement jetzt mit 13 Sekunden vor Contador und bereits 51 Sekunden vor dem Tour-Zweiten Christopher Froome an. Der britische Sky-Kapitän Froome verlor mit Xavier Zandio noch dazu einen Helfer. Der Spanier erlitt bei einem Sturz Gesichtsverletzungen und musste aufgeben. Am Wochenende stehen weitere schwere Bergetappen auf dem Programm.

Ergebnisse 67. Vuelta a Espana vom Donnerstag - 12. Etappe, Vilagarcia de Arouse - Mirador de Ezaro (190,5 km): 1. Joaquim Rodriguez (ESP) Katjuscha 4:24:32 Std. - 2. Alberto Contador (ESP) Saxo Bank +8 Sek. - 3. Alejandro Valverde (ESP) Movistar 13 - 4. Robert Gesink (NED) Rabobank 20 - 5. Christopher Froome (GBR) Sky 23 - 6. Daniel Moreno (ESP) Katjuscha gleiche Zeit. (APA/dpa/Reuters)

Gesamtklassement: 1. Rodriguez 44:50:35 - 2. Contador +13 - 3. Froome 51 - 4. Valverde 1:20 Min. - 5. Gesink 2:59 - 6. Moreno 3:29

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8 Postings
Zeitbonus

Denek man sollte übe den zeitbonus nachdenken. Ich meine damit, dass man ihn wieder bei den anderen Rennen (Tour) einführen sollte.
Heute haben sich alle top ten Fahrer vorne gezeigt (zeigen müssen) Sind gefahren was das Zeug hält. Keine Taktik.
Bei eienr Touretappe wären vermutlich Ausreisser ins Ziel gekommen. Die top ten hätten sich vor dem Hauptfeld ein kleines Scharmützel geliefert.

War wirklich ein gutes Rennen heute

Tolle Etappe!

Spannend und kein Taktieren!

Einfach großartiger Radsport am Schlussanstieg!

Rodriguez ist zu Recht vorne. Chapeau!
Hoffe trotzdem noch, dass Contador in der 3ten Woche noch heran kommt.

Irgendwie erscheint die diesjährige Vuelta vom sowohl Anforderungs- als auch Streckenprofil höher einstufbar zu sein als die Tour.

Wie die Kollegen unten sagen gilt das für die Vuelta und vor allem für den Giro schon seit Jahren. Aber letztlich macht nicht (nur) das Streckenprofil ein Rennen schwer sondern vor allem die Teilnehmer - und die einzige Rundfahrt, bei der wirklich JEDER der Big Guns dabei sein und auf Sieg fahren will ist nun mal die Tour (gut, heuer gilt das angesichts der Abwesenheit von A. Schleck und A.C. vielleicht nur eingeschränkt).
Was sicher stimmt: Die Reduzierung der schweren Bergankünfte bei der Tour ist eine für den Zuschauer nicht ganz nachvollziehbare und der Spannung durchaus abträgliche Maßnahme.

Das sind Vuelta und Giro aber seit Jahren, die Tour ist vom Streckenprofil her einfach nur noch langweilig.

Beim Giro ist es mir in den letzten Jahren schon aufgefallen, bei der Vuelta erst dieses Jahr.

Ergänzung: auch letztes Jahr kam sie mir schwieriger vor.

stimmt sicher. War auch schon vorher klar. (Profil ist schwerer als Tour)

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