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Wien - Seit Mittwoch ist Elisabeth Kaufmann-Bruckbergers Geschichte im BZÖ beendet. Sie wechselte zu Milliardär Frank Stronach, begleitet von schweren Anschuldigungen ihres Ex-Chefs Josef Bucher. Der wirft Stronach Mandatskauf vor, auch bei ihm habe er es mit 500.000 probiert.
Derjenige, der Kaufmann-Bruckbergers Vorrücken auf sein Nationalratsmandat indirekt ermöglicht hat, ist der nunmehrige orange EU-Abgeordnete Ewald Stadler. Im STANDARD-Gespräch hält er nicht viel von "dieser Dame": "Wir haben immer über ihre Charakterschwächen Bescheid gewusst." Da Kaufmann-Bruckbergers Nachrücken nicht zu verhindern gewesen sei, habe man eine "Wohlverhaltensvereinbarung" mit ihr abgeschlossen - vergebens. Stronach ist für Stadler "ein Super-Lugner mit amerikanischem Slang", der dem BZÖ nicht gefährlich werden könne. (riss, DER STANDARD, 31.8.2012)
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Auch der orange Bündnisobmann Josef Bucher hat in Kärnten alle Hände voll zu tun, um ein Auseinanderbrechen zu verhindern
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Die Affäre ist peinlich und heftig für BZÖ-Chef Bucher, der schon fast mitleidserregend in den Nationalratswahlkampf taumelt - Von Walter Müller
Ich versuche ja wirklich ernsthaft, ein Haar in der Suppe zu finden. Aber es gelingt mir nicht. Stadler hat die Situation gut analysiert und präsentiert eine pointierte aber treffende Beschreibung des Stronach-Phänomens.
Gut gesagt, Herr Stadler.
Mist, daß ich dem Kerl mal rechtgeben muß. Abr Ehre, wem Ehre gebührt.
Der Lugner ist ein Kasperl, der Stronach ein Gerissener!
Die hübsche Heurigenwirtin aus Gumpoldskirchen (Kaufmann-Bruckberger) bekommt ein sicheres NR-Mandat.
Der ÖVP Neugebauer bleibt auf seinem A...h sitzen.
Der Landeserwin schafft an.
Der Glawimann lächelt vor sich hin.
Das ist das trostlose politische Tagesgeschäft in Österreich.
......gab es doch von Ewald Stadler als er noch FPÖ-Mandatar war, über das BZÖ den verächtlichen Ausspruch "Bienenzüchterverein Österreich." Und in Bezug Charakterschwäche, obwohl sicher zutreffend, ist Stadler als Fachmann ganz sicher prädestiniert, da er diesen Charakterzug in der Vergangenheit schon unzählige male in eigener Person praktiziert hatte. Doch warten wir ab, bis Stronach die richtige Summe nennt und Stadler seinen Kreuzritter-Wamst in den Wind hängen kann.
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