Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
"Titanic" gegen den Papst. Dieses Match um die Persönlichkeitsrechte sollte am Freitag vor dem Landgericht Hamburg ausgetragen werden. Konkret das Widerspruchsverfahren gegen den vom Papst verbotenen Titel.
Einen Tag vor dem Prozess um das Verbot eines Papst-Titelbildes hat die katholische Kirche jetzt die einstweilige Verfügung gegen das Satiremagazin zurückgezogen. "Nach eingehenden Beratungen ist der Heilige Stuhl zur Entscheidung gelangt, eine Rücknahme des Antrags auf einstweilige Verfügung gegen den Titanic Verlag zu veranlassen", teilte die Deutsche Bischofskonferenz am Donnerstag in Bonn mit. "Zugleich werden weitere rechtliche Maßnahmen geprüft, um Angriffen auf die Würde des Papstes und der katholischen Kirche wirksam zu begegnen."
Das Magazin "Titanic" hatte im Juli Papst Benedikt XVI. von vorn und hinten gezeigt - einmal mit gelbem, einmal mit braunem Fleck auf der Soutane. Die Überschrift lautete mit Anspielung auf die Enthüllungsaffäre im Vatikan: "Halleluja im Vatikan - Die undichte Stelle ist gefunden!" Die katholische Kirche intervenierte und die Pressekammer am Hamburger Landgericht untersagte den Titel mit einer einstweiligen Verfügung. Dagegen legte "Titanic" Widerspruch ein, über den an diesem Freitag verhandelt werden sollte.
Die "Titanic"-Belegschaft hatte wie berichtet angekündigt, am Freitag geschlossen zum Prozess zu kommen. Aktionistische Aktionen, etwa ein Papst-Mittelaltermarkt mit Pranger und Hexenverbrennung in der Hamburger Innenstadt, waren geplant. Laut Angaben der Redaktion sollen die Aktionen trotzdem stattfinden. (APA/red, 30.8.2012)
Burda-Verlagsvorstand Philipp Welte will Österreichs Verlegern Wachstumschancen zeigen. Googles findet er "befremdlich". Und Bezahlschranken skeptisch: "Fast unmöglich, hier die Zahnpasta zurück in die Tube zu kriegen"
Der für Anfang Juli geplante Börsengang ist damit hinfällig
Veit Dengler übernimmt die Führung der NZZ-Mediengruppe - Der frühere "Time"-Reporter war zuletzt Manager bei Dell und Groupon - 2011 hat er die Partei Neos mitbegründet und wollte im September für sie antreten
Moser- und Styria-Verbund steigt bei "Wien live" des Echo-Verlags ein
VÖZ-Präsident Kralinger: Hoher Kostendruck, aber Print qualitativ so gut wie nie - 416 Journalisten zusätzlich im neuen KV - ORF-Signale für österreichische Lösung bei Paid Content
Ehemaliger Sportchef der Oberösterreichischen Nachrichten
Bergmann: Künftig aber bei Promotionprodukten Bilder und Namen von Politikern, die Medientransparenzgesetz unterliegen, "zu unterlassen"
Probleme mit dem Treuhandkonto sollen Grund sein
Neue Flächen-Visualisierung aller bisher veröffentlichten Daten
Ein paar Tage zuvor hatte sich Michael Jeannée in seiner Post an die "Lieben Soldaten auf dem Golan" noch deutlich skeptischer als Pándi gezeigt
Betroffen sind Brüssel, Paris, London und Washington
Manfred Svec übernimmt die Anzeigenleitung, Gregory Kucera-Wurmehl startet als neuer Crossmedia-Manager
"Kärntner Tageszeitung" rechnet dieser Tage laut Berger mit 400.000 bis 500.000 Euro Bundespresseförderung
Persönlichkeitsrechte von Nadja Bernhard verletzt - Zeitschrift gewährte haltlosen Anschuldigungen eines anonymen Schreibers öffentliche Bühne
Schwerwiegender Verstoß gegen den Ehrenkodex für die österreichische Presse
Am 26. Juni mit Lesung - 70 generationsübergreifende Beiträge, Cover von Brus - Herausgeber Kolleritsch freut sich über Kontinuum
Der Verband Deutscher Lokalzeitungen sieht seine Mitglieder bei millionenschweren Werbekampagnen der Berliner Bundesregierung übergangen
Sachverständiger soll Überschuldung prüfen - Danach gegebenenfalls Insolvenzverfahren - Antrag von Minderheitseigentümer eingebracht - Blatt laut Mehrheitseigentümer verkauft
Verkauf an Finanzinvestor BC Partners geplatzt - Börsengang für Anfang Juli geplant
Löst mit Juli Barbara Aschenbrenner ab - ZiS fordert zwei Millionen Euro für Leseförderung
War langjähriger Unternehmensleiter des Medienkonzerns Tamedia - Zahlreiche Posten in deutschsprachigen Medien
Rückgang bei Werbung und Stellenmarkt
Erben des Gründers sollen Rückkauf finanzieren
Raiffeisen verkaufte knapp 15 Prozent an "TT"-Mutter und "Rundschau" - Erben finanzierten Deal
und deshalb soll es keine grenzen bzgl "beleidigungen" geben? ich denke bei jedem menschen sollten die gerichte den gleichen maßstab anlegen - egal ob papst oder ungläubiger
(nach dem nik zu urteiln - besteht ja doch eine gewisse religiöse affinität)
Ausdruck des menschlichen Bedürfnisses nach Sinn.
Analog befriedigt zB die Landwirtschaft/Lebensmittelindustrie das Bedürfniss nach Nahrung.
Deren Methoden und Ausformungen kann man auch (sehr berechtigt) in Frage stellen, das ändert aber nichts daran, dass wir weiterhin essen müssen und deshalb eine irgend ein System der Nahrungsbeschaffung nötig ist.
ausgehend von der ursprüngliche Aussage von "Allmächtiger Satan": "Religion hat in der Welt nichts mehr verloren" - verkennt er die Funktion der Religion für den Menschen.
Wenn man sich die ungeheuren Schäden anschaut, die durch die Lebensmittelproduktion entstehen, wäre man auch geneigt zu sagen: "Lebensmittelproduktion" hat in der Welt nichts mehr verloren.
Da fällt aber sofort auf, dass ein grundlegendes Bedürfnis des Menschen befriedigt wird.
Religion hatte vor Philosophie und Wissenschaft eine Existenzberechtigung, heute schädigt sie nur noch den Fortschritt der Menschheit und sabotiert die Wissenschaft.
Sie war ein Welterklärungsversuch, der gescheitert ist, von der Philosophie abgelöst wurde, welche im Begriff ist, von der reinen Wissenschaft abgelöst zu werden. Religion ist eine widerlegte Methode, die hier nichts mehr verloren hat.
Religion kann kein Bedürfnis nach Sinn stillen, weil sie keinen zu bieten hat und das Forschen nach Sinn und Welterklärung verbietet.
Welche Sinnfrage kann Philosophie beantworten, welche Werte kann Philosophie postulieren?
Oder die Wissenschaft?
Den Anspruch hat - zumindest die Wissenschaft - eigentlich auch nicht.
Die Religion und Esoterik hat den Anspruch meist (bzgl. Buddhismus zB weiß ich es nicht) und bietet dafür eine abolute Autorität auf, die Werte und Sinn vorgibt.
Das ist offensichtlich für viele Menschen, die vom Geheimnis der eigenen Existenz und dem der Welt irritiert sind, eine befriedigendere Antwort als die relative Philosophie oder Wissenschaft.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.