"Austria's next Topfmodel" gegen den "Schönheitswahn"

Wiener SPÖ-Frauen und die Sozialistische Jugend Wien wollen auf Retuschierungen und das Frauenbild in Medien aufmerksam machen

Während der Privatsender Puls 4 zum Casting für die nächste Staffel von "Austria's next Topmodel" bittet, wollen die Wiener SPÖ-Frauen und die Sozialistische Jugend Wien mit einer Kampagne auf den "Schönheitswahn der Medien und die damit verbundenen gesellschaftlichen Auswirkungen" hinweisen, wie es in einer Stellungnahme gegenüber derStandard.at formuliert wird.

Ziel der Aktion, die sich in Anlehnung an die Modelshow "Austria's next TopFmodel" nennt, sei es, auf "Retuschierungen von Models in Photosho" und generell auf den "vorgegebenen Schönheitszwang in Medien und der Werbung" aufmerksam zu machen. Wie auch bereits von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek gefordert, wünscht sich die Initiative ein "Bildbearbeitungsgesetz", wonach "Photoshop"-Models gekennzeichnet werden müssen. 

Am kommenden Dienstag, 4. September, machen die Aktivisten um 11.00 Uhr mit einem Casting am Johanna Dohnal Platz im 6. Wiener Bezirk Station. Bei der Aktion wird ein roter Teppich ausgerollt. Alle Teilnehmer können mit einem Topf auf dem Kopf posieren, die Schnappschüsse können mitgenommen werden, heißt es. Das Motto: "Schönheitsideal? Mir egal!" (red, derStandard.at, 30.8.2012)

  • Das Motto der Aktion.
    foto: sj wien

    Das Motto der Aktion.

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