Abserviert: Jesionek vom ORF enttäuscht

  • Das "Jahreszeit"-Trio wird aufgelöst: Elisabeth Engstler, Reinhard Jesionek und Verena Scheitz (v. li.).
    foto: orf/schafler

    Das "Jahreszeit"-Trio wird aufgelöst: Elisabeth Engstler, Reinhard Jesionek und Verena Scheitz (v. li.).

Langjähriger Moderator spielt in den Programmplänen für den neuen ORF-Vorabend keine Rolle mehr

Wie berichtet soll der langjährige ORF-Moderator Reinhard Jesionek im neu konzipierten ORF-Vorabendprogramm keine Rolle mehr spielen. Jesionek ist seit 28 Jahren im ORF tätig, seit 2007 moderiert er das ORF-Magazin, das Montag bis Freitag von 17.40 bis 18.25 Uhr auf dem Programm steht und je nach Jahreszeit "Sommerzeit", "Herbstzeit", "Winterzeit" oder "Frühlingszeit" heißt.

Die Sendung fällt der ORF-Programmreform zum Opfer, die von Fernsehdirektorin Kathrin Zechner initiiert wurde. Im Herbst tritt sie in Kraft. "Jahreszeit" wird von der täglichen TV-Illustrierten "Heute Leben" abgelöst, Wolfram Pirchner und Verena Scheitz moderieren. Elisabeth Engstler, die neben Jesionek "Jahreszeit"-Moderatorin war, soll nur mehr als Außenreporterin zum Einsatz kommen.

"Am Pranger"

Jesionek wird am 21. September zum letzten Mal für "Sommerzeit" vor der Kamera stehen. "Es ist, als hätte sich meine Partnerin von mir getrennt. Alle wissen's, und ich darf jetzt einen Monat so tun, als wäre nichts", sagt Jesionek gegenüber dem "Kurier". Und weiter: "Es ist eine komische Situation. Ich stehe am Pranger, als hätte ich was falsch gemacht. Dabei ist die Sendung hervorragend gelaufen. Ich weiß nicht, warum man das verändern muss. Das versteht keiner."

Der ORF-Moderator musste sich laut dem Zeitungsbericht einem Casting stellen, seine Initiative für ein "Wohlfühlmagazin" im Stile von "Jahreszeit" wurde nicht goutiert, berichtet er. Jesionek wird vom ORF bis Ende des Jahres bei vollen Bezügen beurlaubt. Ein Angebot für eine andere Sendung liege ihm nicht vor. Für die Ära nach dem ORF spekuliert er mit der Gründung eines Netzwerks. Um die Gesellschaft positiv zu verändern, so Jesionek. (red, derStandard.at, 30.8.2012)

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Eigentlich eine Schweinerei, den Jesi und die Lizzi so abzuservieren...
Diese Verena, diesen Eisklotz, schau ich mir nicht mehr an, die hat nix mehr freundliches an sich...

der amre jesi, schade

bin zwar noch kein opa und schaue mir die sendung auch nur selten an, jedoch war der jesi ein lichtblick, da die themen oft recht schwulstig sind und er das ganze noch am besten gebracht hat.
*
das ORF-O sollte eine umfrage machen - wir wollen unseren jesi zurück!
*

Hat wohl die falschen Freunde und Verwandten ... =)

Hat ihm sein Busenfreund

der Alfonz "verschixxenes Land" Haider nicht helfen können? Naja auf seine Ex-haberer hat der süße Fonsi no nie viel gegeben.Schade ist es um die Lizzi, der Schleimbatzen jesionek wird niemandenm abgehen.

Die Lücke die er hinterlässt...

"Heute Leben" ...

"Heute Leben" als Titel für eine Sendung mit Zielgruppe Senioren ist originell.
"Mehr Chronik, mehr Schicksal", aha.
Und Jesi und Lizzy, die Lieblinge aller Omis, abservieren, ist auch listig.
Klingt nach einem Erfolgskonzept.

*prust*

also bitte, er war immer noch xmal besser als diese Kramer- Hausfrau in "Österreich heute"

Nichts bleibt ewig, tut leid!

Mir wird dieses Moderatoren-Team nicht abgehen ...

..., denn um diese Zeit komme ich serh selten zum Fernsehen

..., und wenn, dann sieht man auf Servus TV zur Zeit besseres,

..., und wenn ich mich auf die Jahreszeiten-Sendungen verirre und gar die Engstler mit ihrer gekünstelten Freundlichkeit und Anteilnahme und ihren suggestiven Frage und moderiert, ist der Finger sehr schnell am Abschaltknopf.

er hat es ja damals mit hubschrauber beim lif probiert

vielleicht geht er jetzt zum stronach?

ich fand jesionek zumeist zerstreut, unvorbereitet und er hat auch auch irgendetwas schleimig an sich. Die art zu fragen sich anzubiedern und den verständnisvollen zu spielen, der gleich mit dem nächsten satz zum nächsten beitrag umschwenken zu können.

Jesionek wird vom ORF bis Ende des Jahres bei vollen Bezügen beurlaubt

uiuiui

Willkommen in der freien Marktwirtschaft

hat sich aber anscheinend noch nicht bis in den ORF durchgesprochen. Es gibt keine Garantie auf einen Platz vor der Kamera. Auch Zuseher haben das Recht auf Veraenderung nach 28 Jahren. Sollte aber auch fuer Russwurm, Stoeckl, Rapp, etc. gelten...

Ach, so ein Quatsch.

Was hat das mit freier Marktwirtschaft zu tun?
Eher mit subjektiven Chef-Entscheidungen.
Auch redet niemand von "Recht". Es geht um die Enttäuschung, trotz guter Arbeit und Einsatz nach vielen, vielen Jahren abgeschoben zu werden, obwohl man sich gern weiter eingebracht hätte.
Das "Recht", menschliche tief enttäuscht und verbittert zu sein, kann dein Gequatsche von der heiligen "Marktwirtschaft" (hier beim öffentlich-rechtlichen) jedenfalls auch nich nehmen.

Was heißt Recht?
Sie glauben doch nicht im Ernst, daß die Sommerzeit Zuseher das Team austauschen wollen?
Das will höchstens irgendein Schreibtischtäter im ORF, der keine Ahnung vom eigenen Beruf hat, oder der das Publikum einfach nicht mag.
Mit auch nur ein bißchen Verstand wäre dieser Vorgang undenkbar, weil selbstschädigend.

28 Jahre

liegt er den Gebührenzahlern also schon auf der Tasche...

Was bin ich froh dass ich im Leben noch nie Rundfunkgebühren gezahlt habe.

> 28 Jahre liegt er den Gebührenzahlern also schon auf der Tasche...

Wäre er kein durchs Fernsehen Bekannter, sondern ein einfacher Arbeiter in irgendeinem anderen Großunternehmen, würden sie auch ähnlich posten, wenn dieser nach 28 Jahren Dienstverhältnis gekündigt würde?

Würde wohl kaum ein Unternehmen in der freine marktwirtschaft machen, da bei 28 jähriger durchgehender Beschäftigungszeit ein ganzes jahresgehalt als Abfertigung fällig wird.

schmarotzen und aufregen auch noch. arsch!

.. und genau deshalb brauchen wir die Haushaltsabgabe. Wei mein Kollege im Büro, zahlt keine Rundfunkgebühr, schaut aber orf.at im Intnernet und die tvhek - ob er zuhause Kabel etc. hat ist mir eigentlich egal. Aber genau deswegen gehört die Haushaltsabgabe her. Wenn schon ein ÖR Rundfunk in einem Land vorgesehen ist, dann sollten sich auch alle beteiligen. Wenn alle zahlen, gehört abe auch die Gebühr runtergeschraubt.

tolle Logik

Sie meinen wenn ihr Kollege schaut und nicht zahlt, dann sollen alle anderen die nicht schauen auch zahlen?

Sie meinen besser es sitzt ein Unschuldiger im Gefängnis als ein Schuldiger geht frei?

Na ja, auch eine Meinung. Zwar nicht mit einem modernen Rechtsstaat vereinbar, aber bitte.

Ausserdem:
"Wenn schon ein ÖR Rundfunk in einem Land vorgesehen ist" ... dann muß jeder zur Finanzierung ja und amen sagen?

Ich schaue kein ORF, besuche ORF.at nicht und die TVThek ist mir schnurzegal. Aber zahlen darf ich trotzdem und das Mitspracherecht ist gleich Null. Tolles System.

sie bezahlen auch für Infrastrukur ob sie diese benützten oder nicht. Sie bezahlen AK Umlage, egal ob Sie von dieser etwas benötigen oder nicht. Sie zahlen SV-Beitrag egal ob sie medizinische Leistungenin Anspruch nehmen oder nicht. Man kann den ORF sehen wie man will (meines erachtens gehört er dringend reformiert), aber ein Land braucht einen Öffentlich rechtlichen Rundfunk, dieser ist volkswirtschaftliche wichtig (man sieht ja was bei RTL, Sat1 rauskommt), daher sollten sich alle gleichermaßen beteiligen.

stimmt natürlich

Aber es gibt genügend Infrastruktur die ich gerne nicht zahlen würde. Da werden Tunnel durch die Berge getrieben, die rentieren sich unter unrealistisch optimistischen Szenarien nach 100 Jahren nicht.

Und kommen sie mir bitte nicht mit der Arbeiterkammer. Mit Interessenvertretung hat das wenig zu tun. Mehr mit Versorgungsanstalt. Ich wollte einmal etwas von denen bzgl. Mietrecht. Im Endeffekt war der Rat ich solle einen Anwalt aufsuchen. Bei deren Budget ist das erbärmlich was da rauskommt.

Und ich sage Ihnen, keiner braucht einen Öffentlichen Rundfunk (außer die auf der Gehaltsliste stehen). Sie können niemanden zwingen das zu schauen, wer RTL und Sat1 möchte, schaut dort weiter. Alle anderen finden Alternativen ohne Parteieneinfluss.

ist ja prinzipiell ok, aber ich verwehre mich das gleiche 08/15 programm dass ich gratis bei den privaten schauen kann da mit gebühren finanzieren zu müssen!

sollen wir doch den ORF bezahlen, aber dann will ich auch öffentlich rechtliche qualität sehen.

da ich im TV hauptsächlich sport schaue

ich sehe was beim ORF rauskommt gegenüber SAT.1 und anderen sendern.
noch mehr werbung als dort.

nachspielende zeurst 7-8 minuten werbung wo in den werbefinanzierten sendern mit trainern und spielern interviews geführt werden

Ich glaube, es ist einfach Dummheit und fehlendes Einfühlungsvermögen in das Publikum. Nicht mehr und nicht weniger.
Also wird das Darwin'sche Prinzip zuschlagen: die Pensionisten werden traurig sein, und der ORF wird wieder Marktanteile verlieren.

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