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Wien - Der Grüne Sicherheitssprecher Peter Pilz fordert von Verteidigungsminister Norbert Darabos (S) das sofortige Aussetzen der Wehrpflicht. Darabos solle - schon vor der Volksbefragung - die Einberufungen für 2013 aussetzen, meinte Pilz am Donnerstag bei einer Pressekonferenz. Die anstehende Volksbefragung über die Zukunft des Heeres begrüßte Pilz. Obwohl Gegner der Wehrpflicht, hält er nichts von Darabos' Berufsheer-Modell, stattdessen schwebt ihm ein Heer mit 5.000 Leuten vor.
Es nähere sich ein Ende der Wehrpflicht, und das sei vernünftig, so Pilz. Der "Zwangsdienst" für Männer sei schließlich sinnlos. Im Zusammenhang mit der Fragestellung für die Volksbefragung gibt er allerdings der ÖVP Recht, die ja eine Ja/Nein-Frage anstrebt: Es gebe nur zwei mögliche Fragen, nämlich ob die Wehrpflicht abgeschafft werden soll oder ob sie beibehalten werden soll. Wenn bei der Befragung Modelle, also auch das Darabos-Modell, abgestimmt würden, hätte man "die Wahl zwischen Pest und Cholera", findet Pilz.
Für den Grünen Abgeordneten braucht das künftige Heer nicht mehr als 5.000 Leute, inklusive Verwaltung, Zentralstelle und Nachrichtendienste. Auch so könne man 1.500 Soldaten regelmäßig in den Auslandseinsatz schicken, ist er überzeugt.
Votieren die Österreicher im Jänner für die Abschaffung der Wehrpflicht, will Pilz rasch über ein entsprechendes Verfassungsgesetz mit den Regierungsparteien verhandeln. Danach solle auf sechs Monate die Bundesheerreformkommission wieder einberufen werden, die dann ein Modell ausarbeitet. (APA, 30.8.2012)
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Was kostet das Berufsheer im Vergleich zum jetzigen Heer?
Was kostet der Erhalt einer Einsatztruppe und an welchen Standorten sollen sie untergebracht sein?
Was wird uns der Ersatz der für ein Butterbrot arbeitenden Zivildiener kosten?
Woher sollen die Mittel für die Finanzierung kommen, respektive, welche Posten im Budget sollen verkleinert werden?
[...] Auch so könne man 1.500 Soldaten regelmäßig in den Auslandseinsatz schicken, ist er überzeugt. [...]
Ja sicher, als Touristen - und - sicher nicht gleichzeitig.
Gibt es dazu irgendwelche Kenntnisse die sich der grüne Sicherheitssprecher nicht selber aus den Fingern gesaugt hat?
[...]Es gebe nur zwei mögliche Fragen, nämlich ob die Wehrpflicht abgeschafft werden soll oder ob sie beibehalten werden soll.[...]
Da hat er Recht!
will sich auch noch schnell draufsetzen auf das Thema. Kein Konzept, wo ist das Problem, heiße luft genügt auch, um sich bei Krone und SPÖ anzubiedern und es in die Medien zu schaffen. Da will sich einer profilieren - seh schon eine neue Obmann-Debatte Glawischnig gegen Pilz.
ich frag mich wo sein konzept ist?
welche truppenkörper bleiben, welche werden ausgemustert?
wo sind die truppen stationiert?
wie rasch kann eine so kleine truppe (wenn notwendig) konzentriert zum einsatz gebracht werden?
wie hoch sind die kosten (ersparnisse) zum derzeitigen heer und zum modell3?
.. oder schaffen wir das heer doch gleich ab.. wir haben eh den (atom)pilz
"Rollstuhlschieber" wie sie es nennen, lässt mich darauf schließen, dass Sie absolut keine Ahnung von Pflege/Rettungsberufen haben.
Rettungssanitäter werden von mittlerweile unzähligen Firmen eingestellt und bezahlt, da der Markt da ist und die Krankenkasse genug bezahlt(heute schon-trotz billigzivis).
Krankenpfleger werden, soweit mir bekannt, vom jeweiligen Krankenhaus bezahlt.
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"Schlammwegräumer" kann grundsätzlich jeder sein...bevorzugt Personen, die in der kurzen Zeit entbehrlich sind(es wäre hirnrissig permanent zB 5000 Leute nur dafür zu bezahlen). In Frage kommen neben Berufssoldaten praktisch alle, die Ihren Arbeitsplatz kurzfristig verlassen können-hier könnte man arbeitgeber/nehmer finanziell entschädigen.
Wissen Sie, wie viele Feuerwehrmänner (und natürlich auch Frauen) es gibt und wieviele Bundesheerler bei einer Katastrophe tatsächlich im Einsatz sind?
Für Katastropheneinsätze benötigt man keine Abfangjäger, Panzerhaubitzen und anderes teures Spielzeug. Wenn wir uns das sparen, sprudelt plötzlich das Füllhorn für die Feuerwehren. Die können dann auch die Bergepanzer übernehmen und die Transporthelikopter übernehmen.
In meinem Ort 5 Stück, die alle so 2 km Abstand haben. Samt neuen Rüsthäusern, Feuerwehrautos. Alles da. Und wenn einmal wo eine Küche brennt, kommen 100 Feuerwehrler aus 12 Feuerwehren zusammen. Und weil sie freiwillig sagen. Verbringen sie spontan 3 Wochen Urlaub in St.Lorenzen / Trieben verbracht? Die Unterkunft ist übrigens gratis.
will pilz eine interventionsarmee für us-kriege, daher ist auch wurscht, was mit dem katastrophenschutz passiert...
zweitens steht das bundesheer im unterschied zur feuerwehr länger zur verfügung - sie übersehen, dass es nur teilweise berufsfeuerwehren gibt.
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