Oma und Enkelkind bei Unfall in Eisenstadt aus Kutsche geschleudert

30. August 2012, 11:44

Autofahrer flüchtete nach Unfall mit der Kutsche

Eisenstadt - Bei einer Ausfahrt mit der Pferdekutsche sind Mittwochabend zwei Personen - die dreijährige Tochter der Kutscherin und ihre 60-jährige Mutter - hinausgeschleudert und verletzt worden. Ein Pkw-Fahrer war der 34-jährigen Lenkerin auf der L316 auf ihrer Fahrt vom Neusiedler See in Richtung Mörbisch (Bezirk Neusiedl am See) aufgefahren. "Der Autofahrer hat Fahrerflucht begangen. Wir haben die Person allerdings bereits ausfindig gemacht", berichtete ein Polizist heute, Donnerstag, der APA.

Der Unfall ereignete sich gegen 19.15 Uhr. Die beiden Fahrgäste blieben nach dem Sturz von der Kutsche am Boden liegen. Sie wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus Eisenstadt gebracht. "Das Mädchen ist gestern bereits wieder entlassen worden, seine Großmutter befindet sich noch im Spital", sagte ein Beamter.

Pferdegespann ging durch

Das Pferdegespann ging wegen des Aufpralls durch, konnte allerdings nach etwa 100 Metern abgefangen und beruhigt werden, so die Sicherheitsdirektion Burgenland. An der Kutsche entstand Totalschaden. Die Tiere seien wohlauf. (APA, 30.8.2012)

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18 Postings

Kennzeichenpflicht für Autos

Ich hab jetzt geglaubt der Autofahrer hat mit der Kutsche Fahrerflucht begangen...

autofahrer flüchtete nach unfall mit der kutsche - was soll man da anderes denken, wenn man sowas liest?

mir ging es genau so!

ist schon ein Qualitätsbeweis,

dass man's nicht schafft die Headline so zu arrangieren, dass sie nicht zweideutig ist.

in der neuen Wiener U-bahn

hast unlängst vor mir auch eine Oma aus dem Sitz geschmissen.

Völlige Fehlkonstruktion.

die wilde maus in 1020 wien ist keine ubahn, auch wenn sie auf schienen fährt.

Welche U-Bahn in Wien ist neu?

Wieso in Eisenstadt?

Das war in Mörbisch.

"Autofahrer flüchtete nach Unfall mit der Kutsche"

auf den ersten Blick hab ich eine andere Geschichte erwartet :-)

wahnsinnig spannend.wieso steht so was im standarda?

Weil der fuchstritt den Artikel anklickt und sogar noch posted.

unverständlich...

man verursacht einen unfall und bleibt stehen, wie es sich gehört:

bei personenschaden wird immer ein verfahren wegen körperverletzung eröffnet, allerdings bleibt das für den verursacher in den allermeisten fällen ohne konsequenzen (oft auch dann, wenn teilweise fahrlässigkeit im spiel war).

bei fahrerflucht drohen wie in diesem fall (wo's offensichtlich war, dass es verletze gegeben hat) bis zu drei jahre haft. meistens werdens eher ein paar monate bedingt.

in manchen fällen kann die versicherung teile der schadenssummer regressieren.

da sollte man dann eigentlich die volle juristische palette auspacken: unterlassene hilfeleistung, wenn alkoholisiert vertuschung einer straftat, usw...
leute die fahrerflucht begehen, noch dazu bei unfall mit verletzten, sind menschlich echt das letzte. abgesehen von den paar die "total unter schock" standen, aber auch da finde ich es bedenklich, sollte meiner meinung nach der fs entzogen werden und ab zum psychodoc in dem fall.

Ich will das Verhalten jetzt nicht gutheissen, aber ich kann mir gut vorstellen das die beteiligte Person einfach in Panik und Schock so reagiert hat.

oder er wußte ganz genau, dass er beim Alkoholtest durchfallen würde

Natuerlich auch gut vorstellbar.

Ja manche glauben halt sie kommen davon. Warum auch immer ...

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