Die Yawalapiti ehren die bedeutendsten Toten

Ansichtssache
31. August 2012, 05:30

Immer im Winter begeht der indigene Stamm seinen wichtigsten Gedenktag

"Quarup" heißt das jährliche Fest, an dem der Stamm der Yawalapiti der Verstorbenen gedenkt. Die Gruppe bewohnt einen Teil des Xingu-Nationalparks, einer 1961 eingerichteten Schutzzone für indigene Gemeinden im brasilianischen Bundesstaat Matto Grosso. Rund 3.000 ihrer Mitglieder leben in der 27.000 Quadratkilometer großen Region.

Immer im Winter erinnern sie sich an die Toten und heben jene heraus, die für sie große Bedeutung hatten. Die Feierlichkeiten erstrecken sich über mehrere Tage und umschließen Tänze, Konzerte, Ringer-Wettbewerbe und gemeinsame Mahlzeiten. Reuters-Fotograf Ueslei Marcelino dokumentierte das Fest, bei dem heuer ein Yawalapiti-Häuptling und Darcy Ribeiro - ein brasilianischer Anthropologe und Politiker, der sich für ihre Belange eingesetzt hatte - besonders geehrt wurden. (mm, derStandard.at, 31.8.2012)

Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/ueslei marcelino
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/ueslei marcelino
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/ueslei marcelino
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/ueslei marcelino
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/ueslei marcelino
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/ueslei marcelino
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/ueslei marcelino
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/ueslei marcelino
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/ueslei marcelino
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/ueslei marcelino
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/ueslei marcelino
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/ueslei marcelino
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/ueslei marcelino
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/ueslei marcelino
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/ueslei marcelino
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/ueslei marcelino
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/ueslei marcelino
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/ueslei marcelino
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/ueslei marcelino
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/ueslei marcelino
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/ueslei marcelino
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/ueslei marcelino
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/ueslei marcelino
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/ueslei marcelino
Share if you care
15 Postings
ziemlich gewalttätige Leute ...

Und auch historisch lassen sich die glücklicherweise untergegangenen Hochkulturen der Indianer in ihren grausamen Umgangsformen und hinsichtlich ihrer Lust am Krieg kaum mehr durch irgendein historisches Volk toppen. Die Mongolen und Turkvölker kommen dem vielleicht noch nahe.

Kommt mir ungefähr so vor, als wenn nach einer Bilderserie über ein Fest in Deutschland oder Österreich jemand dasselbe mit Verweis auf den Holocaust posten würde. Ziemlich daneben, der Hinweis. Übrigens auch das 'Historische-Grausamkeiten-Ranking', welch ein Unfug...

eine politisch motivierte, unreflektiert wiedergegebene Reuters-Fotostrecke

ganz im Sinne der Mediokratie (und u.a. der Andritz-AG)

Kein Wort vom Bel-Monte Staudamm,

von der Absiedlung ca. 40.000 Indogener weil sie irgendwo im Urwald seit Jahrtausenden keinen Grundbucheintrag haben;

von der Aggression durch die Brasilianische Regierung.

Support Chief Raoni !

Michael Matzenberger
16
31.8.2012, 18:58

Wir hatten in den ersten acht Monaten des Jahres 15 Artikel, die sich mit Belo Monte befassen: http://dst.at/Q6P9ja

Natürlich ist es wichtig, diese Angelegenheit nicht zu vergessen. Aber eine politische Motivation abzuleiten, weil in dieser Geschichte nicht darauf hingewiesen wurde, halte ich für unangemessen.

Deswegen bin ich für die Errichtung von Atomkraftwerken. Die sind ökologisch verträglich und zerstören keine Lebensräume.

stimmt, siehe fukushima, tschernobyl ...

Danke für den Hinweis auf dieses Staudammprojekt. Wusste nichts davon.

Gerade ein Land wie Brasilien sollte massiv auf Solar- und Windenergie setzen. Wann denn nun endlich?

Tolle Bilder!
Die wirken alle wohlgenährt und kräftig. Kein einziges leptosomes Zniachterl dabei entdeckt, und das alles ohne Fitnessstudio. ^^

die haben dort tolle spannende sportarten:

frauenringkämpfe, wettläufe mit schweren baumstämmen,...

das ist nicht so fad wie das olympiaschwimmen wo man unter wasser die beine zusammenlassen muß weil man sonst disqualifiziert wird wenns einer sieht.

I liebe das letzte Bild. Die Sterne, das Licht. Auch die drei, vier Fotos mit westlichen Objekten sind beeindruckend. Alles mit Maß und Ziel. Ein Unterschied ist vielleicht festzustellen: Wir Westler hängen 'indigene' Objekte ins Museum oder in unsre vier Wände anstatt sie zu benutzen. Kann mir nicht vorstellen dass diese Leute ein Motorrad oder Ballons in ein Museum stellen.

Am Nachmittag mit Kriegsbemalung halbnackt im Sand kämpfen

Und am Abend dann per USB 3.0 die Fotos von der 12 Megapixel Digitalkamera auf Windows 7 einspielen, via Adobe Photoshop bearbeiten und im Onlinebilderspeicher von Flickr uploaden.

Ja. Ist es bei uns so viel anders, wenn junge Leute die verkleideten Perchten mit dem Handy abfotografieren? Wenn ein Kind mit einer Videokamera Schuhplattler oder Saugeigenspieler filmt, oder wenn eine Prozession alter Männer in weiten Kleidern mit Weihrauchschwenkern und Holzkreuzen durch die Innenstadt zieht?

PS: http://www.youtube.com/watch?v=WX29MUfJQLk

Klingt nach einem erstrebenswerten Lifestyle. Denken Sie darüber nach!

Wunderschöne Fotos!

Mein Favorit: die drei mit digicams und tablet... ;o)

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.