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Im VKI-Test wurden den 16 Produkten ein schlechtes Zeugnis ausgestellt: Insgesamt gab es elf "durchschnittliche" und fünf "weniger zufriedenstellende" Bewertungen.
Wien - Wer großen Wert auf ein schönes Schriftbild im Schulheft legt, greift mitunter gerne zum Tintenkiller. Das ist seit etwa 80 Jahren so. "Radierwasser" oder "Tintentod" - wie die "wundersamen" Produkte früher genannt wurden - enthalten heute sowohl Lösch- als auch Überschreibtinte. Wie gut Tintenkiller löschen, wie zufriedenstellend sie Gelöschtes überschreiben und was sie im harten Schulalltag aushalten, wollte der Verein für Konsumenteninformation (VKI) wissen. Rechtzeitig zu Schulbeginn wurden 16 Produkte sowohl im Labor als auch von Kindern und Erwachsenen im Praxistest unter die Lupe genommen.
Von einem makellosen Ergebnis konnten die Tester allerdings nur träumen. In einigen Fällen wurde die Löschtinte nicht sofort trocken und durchweichte das Papier beziehungsweise ließ die Korrekturtinte zerlaufen. Gelbliche Verfärbungen auf dem weißen Testpapier waren ebenfalls nicht immer auszuschließen. Breite Löschspitzen konnten im Gegensatz zu den feineren am meisten überzeugen, da sie das Papier am wenigsten beschädigten. Bei keinem der getesteten Produkte überstanden die ungeschützten Lösch- und Überschreibspitzen einen Aufprall auf den Boden unbeschadet. Daher wurden im Test letztlich nur elf "durchschnittliche" und fünf "weniger zufriedenstellende" Bewertungen vergeben.
Schadstoffe wurden in keinem der getesteten Produkte gefunden. Es konnte weder giftiges Blei oder Cadmium, noch PVC in den Stiften und in den Kunststoffteilen der Verpackung nachgewiesen werden. Zudem waren an jedem Tintenkiller ventilierte Verschlusskappen angebracht, die eine mögliche Erstickungsgefahr verhindern. (red, derStandard.at, 30.8.2012)
Details:
Den Test gibt es auf www.konsument.at und ab dem 30.8. im Magazin "Konsument".
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"Für Faserschreiberkappen, die im wesentlichen von Jugendlichen unter 14 Jahren benutzt werden, gilt heute für alle Hersteller die Norm ISO 11540. Sie sagt aus, dass diese Kappen so gestaltet sein müssen, dass sie im Falle des Verschluckens die Luftroehre nicht verstopfen. Dies ISO wurde nach einigen Todesfällen bei Kindern durch Ersticken wegen verschluckter Schreibgeräte-Kappen von der EU veranlasst. Diese Anforderungen gehen dahin, dass in solchen Faellen ein Luftdurchlass von mindestens 8 l/min. gewährleistet sein muss und gelten für Faserschreiberkappen, die im Durchmesser kleiner als 16 mm sind. " aus: http://www.pelikan.com/pulse/Pul... fasermaler
Bei meinen Füllfedern (Pelikan) ziehe ich noch höchstpersönlich selber die Tinte aus dem Fass ein. Alleine das ist ein Moment höchster Leidenschaft und Zuwendung an dies edle Schreibgerät.
Danke Standard, für die Erinnerung, dass ich Tintentode kaufen muss. Vielleicht braucht man ihn nicht - aber wenn doch, pures Entsetzen wenn er nicht zur Verfügung.
und was ist mit dem auszuzeln? dem herumkauen, dem abknicken, dem ohne kappe im federpenal aufbewahren? wo bleibt das anzünden, das tagelang ohne verschluss austrocknen lassen, das zerlegen, als blasröhrl benutzenund wieder zusammenbauen? wie soll man bei solch mangelhaften tests weitragende kaufentscheidungen treffen? fragen über fragen...
"The times they are a-changin" (Bob Dylan)
Heute verwende ich meinen Lamy-Füller nur noch für Glückwunschkarten und Unterschriften auf offiziösen Schreiben. Mein Tintenkiller heißt nun "delete" und funktioniert auf Tastendruck.
Damit enttäuschen Sie mich durchaus nicht. Deshalb hab ich ja auch "normalerweise" geschrieben. Einzelne Ausnahmen gibt's natürlich, die nicht nur hin und wieder mal mit einem Edelfüller einen Vertrag unterzeichnen sondern auch ganz normal damit schreiben. Wenn jemand eine schöne Handschrift hat, ist das auch überhaupt kein Problem.
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